Meine zurückliegenden Monate waren vor allem mit extrem viel Messearbeit angefüllt. YogaExpo München, Deutsche Wellnesstage Baden-Baden, Biofach Nürnberg, VeggieWorld Wiesbaden, Rohvolution Berlin, Natural & Organic Products London, Slowfood Stuttgart waren nur einige herausragende Stationen. Meist betreute ich die Dr. Goerg Stände auf den jeweiligen Messen. Bei der Rohvolution trat ich wie immer mit meinem eigenen Stand auf.
Jede einzelne Messeteilnahme war ein neuer, grosser Erfolg. Nicht nur was die weitere Verbreitung der hochwertigsten Kokosprodukte auf dem deutschen Markt und weltweit angeht, sondern ebenso für die Strahlkraft und Verbreitung der veganen Lebensweise und die Erreichbarkeit veganer Ansprechpartner auf den jeweiligen Messen. Dem tut auch die massive Behinderung der Tätigkeit von Dr. Goerg durch den Veranstalter der Rohvolution keinen Abbruch. Die Messe wächst zwar in Zahlen weiter, beschränkt sich jedoch zunehmend auf lokale Vertreter und provinzialisiert sich dadurch zunehmend. Die Teilnahme von amerikanischen Stars der Rohkostszene gehört wohl durch persönliche Querelen und konzeptuelle Fehleinschätzung der Vergangenheit an. Rohkost käme ja nicht aus den USA, sondern aus Europa und hier besonders aus dem deutschsprachigem Raum. Man bräuchte den Austausch und die Verbindung nicht, weil man sich selbst genug sei. Eine Wahrnehmung, die weder die Vergangenheit wahrnimmt, noch den Anforderungen unserer Zeit und unserer Zukunft genügt. Mich betrübt das, da ich mich als Teil der internationalen spirituellen und Rohkostfamilie sehe und auch so wahrgenommen werde.
Die weltweit außergewöhnliche Qualität und Strahlkraft der Dr. Goerg-Produkte ist ein Beweis dafür, dass man es schaffen kann, vegane Produkte im höchsten Qualitätssegment einer Branche und Produktgruppe weltweit zu etablieren und das vor allem mit Rohkostprodukten. Bei den namhaften Herstellern von Kokosprodukten gelten die Dr. Goerg-Produkte anerkanntermassen als die absolute Nr. 1 in der Branche. Dies zu erleben, ist immer wieder gleich erstaunlich und befriedigend. Wo die Produkte neu auf dem nationalen Markt auftauchen, geht ein Ruck durch die Kokosbranche. Die internationale Verbreitung reicht von Ländern wie Deutschland, den USA und Japan über Kokosproduzenten wie Brasilien bis selbst in kleine Märkte wie Albanien. Vertreter der Rohkost-und Kokosszene wie Dr. Gabriel Cousins, Bruce Fife und David Wolfe loben die Dr. Goerg-Produkte in höchsten Tönen. Auch ohne dort öffentlich in Erscheinung zu treten, sind die Dr. Goerg-Rohstoffe in vielen namhaften Produkten vertreten, wo es Herstellern um höchste Qualität und absolute Rohkostqualität geht.
Wo Preispolitik die Hauptrolle übernimmt, verabschiedet man sich allerdings meist gleichzeitig von Qualität wie auch von der Rohkostzugehörigkeit des verkauften Endprodukts. Was da an Produkten ohne offiziell zu werden aus der Rohkostzugehörigkeit verschwunden ist, ist für mich skandalös. Das trifft natürlich ganz und gar nicht nur auf Kokos enthaltende Produkte zu. Kokos ist jedoch für mich aus eigener Kenntnis das prominenteste Beispiel. Ich bin unter anderem in den Besitz von Proben gekommen, die etliche Zutaten enthalten, die nirgendwo offiziell angegeben wurden. Dies war den Produzenten der Zutaten klar, nicht jedoch den weiterverarbeitenden Produzenten, die diese Zutaten verwendeten, und widersprach dem Anspruch der Weiterverarbeiter hundertprozentig. Den Verkäufern nicht roher oder nicht reiner Produkte ist ihre Rolle meist jedoch vollständig bewusst.
Die Arbeit sowohl für die Messen als auch die Aneignung all dieser Detailkenntnisse in der Praxis nimmt natürlich unendlich viel Zeit in Anspruch, die ich eigentlich nicht habe. Leider führt die Kenntnisaneignung fast ausschliesslich zu eigenem Wissen, das auf die meisten grossen Händler in der Szene kaum einen Einfluss hat, da sie fast alle in vollständigem Wissen handeln.
Schön daran ist jedoch, dass wer mit mir im persönlichen Kontakt ist, von all meinen Kenntnissen fortwährend profitiert, so ganz entscheidend auch die Besucher der verschiedenen Messen. Und das bedeutet eine umfassende Unterstützung der veganen und Rohkostwege unzähliger Menschen, wenn diese auch fast ausschliesslich ausserhalb der Messezeiten geschieht, während die ursprüngliche Kontaktaufnahme meist auf den Messen stattfindet. Auch der Grosshandel und Verkauf meiner Coway-Entsafter über meine Webseite hat daran natürlich einen riesigen Anteil. Denn unter den Entsafter-Interessenten und -Kunden sind sehr viele, die durch unseren Kontakt überhaupt oder stärker hinein in die Rohkost und in die vegane Ernährung gehen.
Kaum vermeidbar ist, dass die viele Arbeit zu Lasten der Zahl meiner Artikel und der Teilnahme an rein veganen Veranstaltungen geht, was aber durch die Neukontakte, die umfangreiche Unterstützung und die Präsenz auf all den anderen Veranstaltungen mehr als aufgewogen wird. Aufpassen muss ich allerdings zunehmend auf die eigene Gesundheit wie auf den eigenen Körper allgemein, da sie durch die unendlichen Kontakte, den hohen Elektrosmog der “Neben”arbeiten und den eklatanten Bewegungsmangel zunehmend an die Grenze meiner Möglichkeiten inneren Ausbalancierens kommen. Mir fehlen nicht nur stark mehr als 100 Laufkilometer pro Woche wie auch tausende Stunden Schlaf, Yoga und Kraftsport. Noch mehr allerdings die Tage und Nächte, die ich allein und rein in der Natur verbrachte, und seit nun fast einem Jahr die Zeiten, in denen ich mich nur von Licht und etwas Wasser ernährte. Der gegenwärtige Schedule ist dafür einfach viel zu dicht. So werden diese Dinge dann auch vor vielen weiteren Artikeln und noch viel mehr Veranstaltungen Vorrang erhalten.
Wenn die Firma auch keine vegane Firma ist, so sind doch ihre Produkte ausschliesslich vegan.