Obst und Gemüse sollten nicht zusammen im Kühlschrank gelagert werden, damit das Äthylengas, das viele Früchte abgeben, die Gemüse nicht vorzeitig altern und ihren Geschmack einbüssen lässt. Sie sollten dort am besten in verschiedenen Schüben aufbewahrt werden, das Gemüse dabei optimalerweise in Papiertüten.
Jonathan Safran Foer – Tiere Essen – Interview und Beitrag auf ORF
Die englische Ausgabe gibt es als Taschenbuch gerade bei Amazon für 7 Euro (das hellgrüne).
Tierrettung und vegane Tierernährung
Ich empfinde es als sehr wichtig, Tieren vegane Alternativen nahezubringen. Dabei muss es ja nicht einmal darum gehen, ihre gesamte Ernährung umzustellen, selbst wenn das wünschenswert wäre. Doch schon nur einen Teil des Futters oder der Leckerlis für sie umzustellen, nutzt anderen Tieren viel.
Für mich stellt sich tatsächlich auch immer wieder die selbe Frage, für die ich nicht wirklich eine Antwort habe: In wie weit sollten Fleisch fressende Tiere um jeden Preis gerettet werden, wenn ihr Weiterleben bedeutet, dass ständig andere Tiere für sie gequält, erniedrigt und schliesslich getötet werden? Der Versuch, ihre Ernährung ganz oder in Teilen umzustellen, sollte auf jeden Fall unternommen werden.
Und es sollte tatsächlich kein Haustier geben, das zeugungsfähig erhalten wird. Da draussen gibt es so viele Tiere, die dringend gerettet werden müssen.
Sehr gut gemachtes Video – fast bis zu den letzten Szenen beispielhaft!
Sehr gut gemachtes Video! Auch wenn das Ende für mich nicht befriedigend ist. Milch- und Eiprodukte töten genauso wie Fleisch. Selbst als ersten Schritt empfinde ich Vegetarismus als einen oft gegangenen, jedoch eher kontraproduktiven Schritt. Einfach alle tierischen Produkte wegzulassen, ist sehr viel entlastender für den Körper. Es wird ein viel weiterer und besser durchzuhaltender Abstand zum gesamten, völlig verdrehten Geschmacksbild der Mischkost erhalten. Für mich ist Vegetarismus wie der Wechsel der Zigarettenmarke statt mit dem Rauchen Schluss zu machen. Ich darf dabei jedoch nicht vergessen, zu erwähnen, dass Vegetarismus dem Planeten einen Teil seiner Last abnimmt, also schon ressourcenschonender ist, als Mischkost. Den für Vegetarier grausam gehaltenen Tieren gegenüber braucht man das nicht zu erwähnen. Ihnen nutzt der Vegetarismus nicht.
Lage der Tiere in Mexiko
Dies ist eine Mail von Petra von Mexikoprojekt an Freunde, die ich mit ihrer Genehmigung hier veröffentliche:
Petra und Ellen sind seit Januar diesen Jahres wieder in Mexiko und kümmern sich in ihrem Projekt sehr aufopferungsvoll um Strassenhunde und Katzen. In ihrem Blog berichten sie regelmässig über die neuesten Ereignisse. Ihre Freundin Annette lebt ständig in Mexiko und führt ihr eigenes Projekt durch.
Ellen, Petra und Annette
Gedanken in Mexiko
Es ist 02.19 Uhr deutsche Zeit. Ich sitze hier in Mexiko, an einem regnerischen Abend, um 19.19 Uhr, nach einem regnerischen Tag.
Es regnet schon seit Tagen – auch hier zeigt sich die Klimaveränderung. Eigentlich sollte es täglich gegen Nachmittag für eine kurze Zeit regnen. Bei uns regnet es seit Samstag ununterbrochen. Heute ist Dienstag. Die Häuser hier sind auf solch ein Wetter nicht vorbereitet – ich kenne niemanden, bei dem es nicht durch die Decke tropft.
Regen bedeutet hier nicht nur das übliche Nass, den grauen, wolkenverhangenen Himmel, kühlere Temperatur und Matsch. Ein tropischer Regen macht aus sandigen Wegen tiefe Gräben, verwandelt die zubetonierten Straßen ingefährliche Sturzbäche, macht sie unpassierbar.
Das Meer verfärbt sich braun – das Land wird im wahrsten Sinne des Wortes, ins Meer gespült.
In diesem Moment ist eine kurzen Regenpausen. Fasst schon idyllisch wirkt da das Platschen der einzelnen Tropfen von der Decke, in dieser plötzlichen Ruhe. Das Zirpen der Grillen und Quaken der Frösche untermalen es noch.
Ich komme nicht zur Ruhe mit meinen Gedanken…
Eine ca. einjährige Hündin hält sich seit längerem an einer Tankstelle auf. Seit sie von einem Auto angefahren wurde, kann sie nicht mehr so gut laufen. Jemand hat sie mal mit einer Machete verletzt – die Narbe ist kahl. Sie hat Krebs. Der Besitzer der Tankstelle will sie nicht haben. Wir können sie aus Platzgründen nicht aufnehmen
Eine Familie ist umgezogen. Zurückgelassen haben sie ihre Tiere. Zwei junge Hunde zwischen 7 und 12 Monate alt und zwei junge Katzen zwischen 5 und 7 Monate. Eine der Katzen ist hochschwanger. Die eine Hündin ist gerade läufig. Die Tiere sind sehr lieb, sehr zutraulich und verharren in der Hütte in der Hoffnung, die Familie kommt zurück. Sie kommt auch zurück, aber nur, um noch Kleinigkeiten mitzunehmen. Die Tiere lassen sie dort. Wir fahren täglich hin, um sie zu versorgen. Sie sind dankbar für jede Liebkosung und das Futter.
Auch wir müssen sie zurücklassen.
Eine 4 Monate junge Schäferhundmix-Hündin ist - wie so unendlich viele andere hier – vorm Haus angebunden – ohne Schutz vor den heftigen Regenfällen. Sie kann sich dem Sturm, der Kälte und den Wassermassen nicht entziehen. Ihr tage – und nächtelanges Weinen bringt den „Besitzer“ nicht dazu, Erbarmen zu zeigen, und sie an eine Stelle zu bringen, die ihr Schutz vor dem Wetter bietet. Ihr Weinen verstummt erst, nachdem er ihre Schnauze mit Klebeband verschließt. Wir wissen, so wie ihr geht es hunderten.
Eine Hündin und ihr Welpe zeigen große Wunden, auf denen sich viele Fliegen tummeln. Die Besitzer wollen davon nichts wissen. Sie stehen nur da und lachen, als wir ihnen erklärten, dass die Tiere Schmerzen haben. Wir bringen sie zum Tierarzt. Jemand hatte ihnen eine kochend heiße Flüssigkeit –wahrscheinlich Öl – übergegossen.
Eine Familie adoptiert einen Hund, kauft ihm Futter, tätschelt ihn, die Kinder spielen mit ihm. Der Hund freut sich seines Lebens. Er wird größer, das Futter kommt unregelmäßiger, es gibt auch nur noch Reste. Die Kinder spielen nicht mehr mit ihm, dafür treten ihn die Erwachsenen. Schließlich verbringt er seine Tage und Nächte angebunden in einer baufälligen Hundehütte, die keinen Schutz vor dem Regen bietet. Er liegt immer in der Nässe und hat schon keine Haare mehr. Auch Futter hat er schon lange nicht mehr gesehen. Seine Familie will ihn nicht mehr. Aber wir können ihn auch nicht aufnehmen.
Von so vielen anderen wissen wir noch nicht. Nicht von den Tieren die jetzt gerade im Sterben liegen, weil man sie lebensbedrohlich verletzt hat oder weil sie schon zu lange nichts gegessen haben oder weil die Schmerzen einer Krankheit sie lähmen. Vielleicht sterben sie auch in diesem Moment, weil ihr „Menschenfreund“ ihnen so überdrüssig ist, dass er sie tötet, oder weil ein Kind sie gerade „totspielt“ oder weil sie - neugeboren – in die Mülltonne, auf dieStraße, über einen Zaun oder ins Meer geworfen wurden.
Das ist das Leben, hier und jetzt – in der Regenzeit – scheint es noch trauriger, als sonst.
Wo ist da Leben besser? In Costa Rica, wo man die komplette Eiablage der Meeresschildkröten einsammelt und sie dann für viel Geld an Feinschmecker verkauft? In Borneo, wo Orang Utans abgeschossen werden, weil sie sich am Baum Früchte holen um sich und ihr Junges zu ernähren? Die Jungtiere werden zurückgelassen und sterben oder werden als Spielzeug oder als Sexualobjekt missbraucht. Ist es besser in Spanien, wo Hunderennen und Stierkämpfe stattfinden? In Asien, wo frische Affenhirne eine ganz besonders feine Spezialität sind und Hunde und Katzen mit gebrochenen Gliedern zu hunderten in Käfigen gequetscht als Nahrung zum Verkauf angeboten werden, Delfine und Wale abgeschlachtet werden? Oder ist es besser in unserer schönen westlichen, zivilisierten Welt, wo wir alle zwar ganz entsetzt die Köpfe schütteln über soviel Tierquälerei in der Welt, aber unsere Versuchslabore und Massentierhaltungsindustrie ohne schlechtes Gewissen durch unser Konsumverhalten unterstützen?
Mittlerweile ist es dunkel geworden. Ich sehne mich nach einem neuen Tag, denn er bringt Hoffnung und ich fürchte ihn zugleich, denn erbringt auch neue traurige Gewissheiten.
Ich wünschte mir, ich könnte die niederprasselnden Tropfen auf dem Fenster betrachten, ohne dass sie meine Gedanken zu all jenen führen,die im gleichen Augenblick Schreckliches erleiden. Ich wünschte, die Sonne hätte die Kraft, auch das Innere jedes einzelnen Menschen zu erwärmen und zum Leuchten zu bringen, denn dann würde auf dieser Welt kein Wesen mehr durch die Hand oder Gleichgültigkeit eines Menschen leiden müssen.
Wenn jeder von uns ein klein wenig dazu beiträgt, damit das Leiden weniger wird, haben wir alle gemeinsam dazu beigetragen, dass das Leidenauf der Welt aufhört.
Ich wünsche uns allen eine sonnige Welt
Petra
Ich möchte, angeregt von Sams Kommentar, ganz ausdrücklich auf das Spendenkonto für das Mexikoprojekt hinweisen:
Petra Foust
Bank: ING-DiBa
BLZ: 50010517
KNR: 5526661084
Verwendungszweck: Mexikoprojekt
Nur mit Ihrer Spende können wir ihr und ihren Artgenossen helfen.
Mit Ihrer Spende helfen Sie aktiv, Schmerz und Elend zu lindern.
Mehr dazu auch in den FAQ.
Es werden auch ständig Paten für einzelne Tiere – Engel – gesucht.
Wassertrinken – wozu und wie
Ich gebe es zu: ich bin schlampig mit dem Trinken. Viel zu gerne trinke ich nichts, obwohl ich zum Beispiel weiss, wie mein Blut aussieht, wenn ich zu wenig trinke.
Unser Körper braucht Wasser für so ziemlich jeden Vorgang. Was z.B. das Blut angeht, so haben die roten Blutkörperchen und alle anderen Blutbestandteile erst dann die Möglichkeit, in die feinsten Kapillaren zu gelangen, wenn wir hydriert genug sind. Das bedeutet, dass viele Regionen des Körpers sehr ungenügend Stoffe aufnehmen und entfernen können, wenn wir zu wenig trinken.
Zu wenig Wasser führt zum Beispiel auch zur so genannten Geldrollenbildung, dem Aneinanderkleben der roten Blutkörperchen, die dadurch natürlich ungleich weniger Oberfläche zum Sauerstofftransport zur Verfügung haben. Nehmen wir nur einmal 9 Blutkörperchen, die aneinanderkleben. Die effektive Oberfläche der breiten Seiten beträgt dann statt 18 Sauerstoff transportierende Oberflächen nur 2. Gleichzeitig verschlammt das Blut. Stoffe gelangen viel zu langsam dorthin, wo sie gebraucht werden.
Nicht nur im Blut kommt es zu solch einer Verschlammung. Um die Zellen herum bildet sich eine zu trägflüssige Schicht, die nur schwer von Stoffen zu passieren ist, die in die Zellen hinein oder wieder aus ihnen heraus sollen. Wer auf Nahrungsergänzungen oder einfach nur auf eine optimale gesunde Ernährung steht, kann davon essen soviel er will – ohne Wasser kommt viel zu wenig davon dort an, wo es gebraucht wird.
Weiter geht es etwa mit den Bandscheiben. Wir alle haben diese wassergefüllten Stossdämpfer zwischen den Wirbeln. Zu wenig Wasser bedeutet hier zu wenig Stossdämpfung. Rückenschmerzen, eingeklemmte Wirbel etc. können die Folge sein.
Auch zu kalte Hände und Füsse sind oft die Folge mangelhaften Trinkens. Kopfschmerzen und alle möglichen anderen Arten von Schmerzen hängen mit zu geringen Trinkmengen zusammen.
Was für Möglichkeiten gibt es nun, den Körper wieder mit Wasser aufzufüllen und ihn aufgefüllt zu erhalten?
- Die erste und wichtigste Möglichkeit ist, genug zu trinken. Und zwar am besten Wasser. Hundert Prozent Wasser bringen hundert Prozent Wasser und nicht erst noch Stoffe, die dringend wieder Wasser brauchen, um aktiv ausgeschieden zu werden.
- Am besten sollte der Tag schon mit ein oder zwei Gläsern Wasser begrüsst werden.
- Es geht nicht nur um die absolute Menge, die getrunken wird. Wichtig ist, regelmässig zu trinken, damit der Körper rund um die Uhr seine Aufgaben erfüllen kann. Ein grosses Glas pro Stunde ist hier ein guter Anhaltspunkt.
- Rohköstler sind auch bei der Wasserversorgung meist im Vorteil. Wer sich vor allem von Obst, Blattgemüsen und Gemüsen ernährt, hat schon mal eine Grundversorgung gesichert. Es ist jedoch nur eine Grundversorgung. Selbst Frutarier brauchen grosse Mengen Wasser, die getrunken werden müssen.
- Alles irgendwie Getrocknete oder Gebackene entzieht dem Körper Wasser: Rosinen, Datteln, Nüsse, Brote etc. schmecken nicht nur oft sehr gut. Sie sind auf der anderen Seite eben auch Wasserräuber.
- Aufpassen sollte man jedoch am Abend mit dem Wassertrinken. Zu spätes Trinken von zu viel Wasser oder insbesondere von Tees, die meist eine harntreibende Wirkung haben, führt dazu, dass die Blase sich zu sehr anfüllt, der Schlaf zu leicht oder unterbrochen werden wird und dass sich Kältegefühle einstellen können, die oft genug allein schon zum verfrühten Aufstehen und Nicht-mehr-schlafen-Können führen.
Ich hatte gestern angekündigt, meinen Artikel noch zu erweitern, als ich sah, dass zum Thema gerade ein Artikel auf Care2.com/greenliving erschienen ist. Stattdessen hier der Link zu einem Artikel, in dem ich das Wichtigste daraus übersetzt habe.
Sichere Rohkost
Sichere Rohkost? Ist das wirklich ein Thema? Gestern gab es im Blog von Jim Careys Site Chidiet.com einen Gasteintrag von Kathy Wilson unter dem Titel How to Stay Safe on a Raw Food Diet.
Nachdem ich mich kurz gefragt habe, ob es solch einen Artikel wirklich braucht, habe ich mich kurzentschlossen doch an eine kurze eigene Version gemacht.
Mir als veganem Rohkost-Profi erscheint die Frage, was man beachten muss, um Rohkost zu einer gesundheitlich risikofreien Ernährung zu machen, fast etwas abwegig, denn in welcher anderen Ernährungsform ist Frische das Nun-Plus-Ultra?
Vegane Rohkost hat das absolute Privileg, dass Frische und Reife von Früchten, Blattgemüsen und Gemüsen fast alles sind, worum man sich kümmern muss, und dass nichts so sehr die Qualität eines einer Rohkostmahlzeit hebt, wie eben diese Frische und Reife.
- Alles Bio, Vegan und frisch! Damit hat man schon den grössten Teil krankmachender Nahrungsbestandteile ausgeschlossen. Bio, um die gesundmachenden Symbiosen der Früchte zu nützen und die eigenen zu stärken. Vegan, um nicht die Antibiotika- und Medikamentencocktails das eigene System kaputtmachen zu lassen und z.B. Salmonellen zu grossen Teil ausschliessen zu können (Verunreinigungen sind jedoch auch dabei in seltenen Fällen möglich – Ich erinnere einen Fall von Salmonellen bei Sesam).
- Alles gut waschen, wenn das Immunsystem nicht super in Form und der Magensäuregehalt des eigenen Systems vollständig in Ordnung sind. Beide bieten die Gewähr, dass Parasiten und Keime in der Symbiose des eigenen Körpers vernichtet bzw. in idealer Weise genutzt werden, das heisst, dass sie selbst das eigene System stärken und zu idealer Anpassung an die herrschenden Umgebungsbedingungen führen. Sonst sollte gut gewaschen werden, denn auch fäkalische Verunreinigungen auf Feldern und bei Kräutern können einem sonst auf lange Zeit den Spass verderben.
- Täglich frisch einkaufen! Das bringt zusätzlich die Gewähr, nur im Haus zu haben, was man gerade am meisten mag – was dem Körper in der aktuellen Situation und Umgebung am meisten nutzt.
- Nichts länger, insbesondere angeschnitten oder angebraucht stehen lassen. Das gibt Schimmel und Gammel keine Möglichkeit, sich zu entwickeln. Am besten also immer auch einen ganzen Apfel verwerten oder den nicht für ein Gericht verwendeten Teil gleich so essen. Bei den wenigen Kalorien der rohen Früchte und Gemüse bringt das auch keinen Schaden.
- Beim Einkauf gut auf Schimmel und Gammel achten. Davon befallene Lebensmittel gehören in den Müll. Fertig.
- Gerade beim Keimen von Samen und Getreiden sind Gammel und Schimmel ein Thema. Hier sollte nur kurz gekeimt, regelmässig gespült, luftig und nicht zu nass gehalten werden.
- Klar sollten alle zu verwendenden Geräte und Messer rein sein. Normalerweise braucht es dafür nicht mal Spüli oder warmes Wasser. Kaltes Wasser reicht vollkommen.
- Wildpflanzen sollten nur gegessen werden, wenn man sie gut kennt. Jemand, dem die Pflanzen sagen, wenn sie gegessen werden wollen, hat schon ein sicheres Gespür dafür entwickelt, was gut und ungefährlich ist.
Menschen sind geborene Veganer – Veganismus als Ernährung ohne wirkliche Alternative
Immer wieder wird die Behauptung aufgestellt, Menschen würden Lebensmittel tierischen Ursprungs brauchen, um gesund leben zu können.
Das Gegenteil ist der Fall. Nicht nur, weil das Risiko, an den derzeitig vorherrschenden Volkskrankheiten zu erkranken, nach den Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung durch tierische Lebensmittel wesentlich gefördert wird. Ob Übergewicht, Diabetes, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Gicht, Osteoporose, so genannte degenerative Krankheiten wie Gelenkserkankungen, Augenkrankheiten, Allergien, Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Parkinson, Alzheimer, Krebs – der ganze Katalog ist dabei. Und für all diese Krankheiten gilt, dass in vielen Fällen die Umstellung auf eine vegane Lebensweise dem Körper Erleichterung, Linderung, Stillstand der Erkrankung oder Heilung bringen kann (diese Behauptung ist oft nicht Stand der Forschung bzw. durch Doppelblindstudien belegt, sondern die Erfahrung von Patienten, die die Umstellung in der Begleitung durch ihre Ärzte durchgeführt haben, s. jedoch dazu auch folgenden Vortrag von Dr. Neal Barnard).
Schon für Kinder gilt, dass häufige Erkältungen, Atemwegserkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Allergien, Neurodermitis oft nicht sein müssen, wenn die Kinder vegan ernährt werden. (Zu möglichen Mangelerscheinungen wie denen von Vitamin B12 und Eisen siehe u.a. folgenden Artikel ). Auch die American Dietetic Association (ADA) befürwortet nicht nur eine vegetarische, sondern auch eine vegane Ernährung für Menschen jedes Lebensalters und jeder Lebenssituation – ob Säuglinge, Kinder, Heranwachsende, Schwangere, Kranke oder alte Menschen. Auszüge aus dem Papier mit einem Link zur deutschen Übersetzung gibt es hier.
Gern wird als Argument ins Feld geführt, dass Jagd und Tierhaltung zur Herausbildung der menschlichen Gesellschaft, wie wir sie heute kennen, beigetragen haben. Das ist zweifelsohne richtig, hat jedoch keinesfalls mit den aufgenommenen Nährstoffen, sondern mit Formen der sozialen Interaktion, wie sie zur Organisation erfolgreicher Jagden in Hordenverbänden nötig waren, zu tun. Dass diese Entwicklung abgeschlossen und zur Erhaltung der Welt, in der wir leben, andere Strategien nötig sind, dürfte auf der Hand liegen.
Oft wird gedacht, dass Babys mit der Muttermilch eine Art vorverdaute, quasi gekochte, tierische Nahrung bekommen. Hierbei sollte beachtet werden, dass sie wie alle kleinen Säugetiere für eine beschränkte Zeit nur die ausschliesslich auf genau ihre Bedürfnisse angepasste, vorverdaute, rohe, enzymreiche Milch nur ihrer eigenen Mutter bekommen. Das ist die Fortsetzung der Ernährung im Mutterleib. Die Natur hat vorgesehen, dass ein kleines Säugetier über zwei Zwischenstufen die für seine Art vorgesehene Nahrung kennenlernt, im Falle von Primaten ist das zu etwa 99% vorwiegend aus Früchten und grünen Blattgemüsen bestehende, rohe Pflanzennahrung (der Rest sind vor allem rohe, lebendige Insekten). Wie bei den anderen Säugetieren ist danach keine Milch mehr für sie vorgesehen. Wie für die Primaten sind unsere Körper für etwas 1-2% eher zufällig anfallende tierische Lebensmittel geeignet. Wie bekannt ist, sind zudem unsere nächsten Verwandten die Bonobos, nicht die ab und zu jagenden Schimpansen, die nach Aussagen der sie beobachtenden Forscher erst durch menschliche Fütterung zu mehr Jagd als üblich gekommen sind (vgl. hierzu auch folgenden Artikel).
Es gibt nicht eine Anforderung für menschliche Höchstleistungen, der nicht durch eine vegane Ernährung entsprochen werden könnte. Nicht nur Höchstleistungen wie die der auf der Seite vegane Stars aufgeführten Sportler (Carl Lewis, Martina, Navratilova, Brendan Brazier, Scott Jurek, Marc Danzig, Kenneth G. Williams etc.) zeigen dies deutlich.
Wer sich über die negativen gesundheitlichen Wirkungen von Fleisch, Fisch oder Milchprodukten Informieren will, muss nur die entsprechenden Begriffe rechts oben in die Suche eingeben, um genügend Fundstellen, die zu einem guten Teil mit Interviews von Experten und Quellenangaben versehen sind, zu finden.
Dass keine einzige Gruppe von aus tierischen Quellen gewonnenen Lebensmitteln ohne Tierqual gewonnen wird, dürfte auf der Hand liegen. Ob lebendig geschredderte Küken in der Eierproduktion, unzureichend betäubte Rinder, Schweine etc., Kühe, denen die Kälber geraubt werden, Fische und Säugetiere, denen Tiermehl verfüttert wird, oder oder oder – die Liste ist unendlich lang.
Es gibt, um ethisch vertretbar, tierliebend, umweltschützend, kurz- und langfristig gesund zu leben, keine Alternative zu einer hundertprozentig veganen Ernährung.
Markus Rothkranz über Rohkost
Freut Euch, Ihn im nächsten Monat auf der Rohvolution in Speyer zu erleben!
Risiken des Milchkonsums: Krebs, übergewichtige Kinder, Allergien, Unverträglichkeiten
Risiken des Milchkonsums? Zum Beispiel ein erhöhtes Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken (ca. 30%).
Zudem löst Milch Calzium aus den Knochen, statt sie damit zu versorgen (nicht im Beitrag).
Milchprodukte machen Kinder dick – ein Liter Milch enthält etwa 50g Zucker. Dazu werden durch Milch die für Kinder typischen Verschleimungskrankheiten wie Erkältungen (nicht im Beitrag).
Zum Artikel “Fleischgeil” im Süddeutsche Zeitung Magazin
“Fleischgeil Wir sind und bleiben Fleischfresser – trotz aller Brutalität im Umgang mit dem lieben Vieh. Ist das menschlich oder einfach dumm?” heisst es im Heft 33/2010 des Süddeutsche Zeitung Magazins. Im Artikel ist weiter zu lesen: “Besonders in Deutschland wird fortwährend über das Thema Fleisch gesprochen und geschrieben, auch hier im SZ-Magazin schrieb kürzlich ein Kollege, wie er allmählich zum Vegetarier wird; die Wochenzeitung Die Zeit fordert: »Lasst das« (Fleischessen). Doch diese mit Verve geschriebenen Texte, in denen die Aufklärer, die Fleischgegner, all die guten, all die richtigen Argumente haben, führen nie zu einer Diskussion. Sie führen, seltsamerweise, zu nichts (auch bei mir nicht).”
Jedem ist klar, dass es heutzutage viel mehr Veganer und Vegetarier gibt, als noch vor wenigen Jahren. Auch ein riesiges Warenangebot für beide Gruppen. Veganes und vegetarisches Essen sind im Zusammenhang mit aktivem Tierschutz Teil des Mainstream geworden. Gleichzeitig ist erstaunlich, wie wenig sich in so vielen Herzen und Köpfen angesichts der vielen Artikel zum Thema “Fleischessen ist unnötige Grausamkeit” tut. Was steckt dahinter?
Wer sich an Aufnahmen jagender Schimpansen erinnert, weiß, wie Unmut und Stress durch Sex und Jagd abreagiert werden und die Jagdgruppe eine Zusammengehörigkeit suggeriert, die in Wirklichkeit nicht besteht. Dabei erhält das Abreagieren sowohl den Frust als auch seinen Kanal.
Fleischessen hat viel mit Bequemlichkeit, mit Wünschen dem Leben gegenüber und auch mit Opfer und Unterwerfung zu tun. Grundsätzlich geht es meist um den reflektierten oder unreflektierten Wunsch, ungeachtet aller widrigen Umstände ein gutes Leben zu haben, von anderen und auch von eigenen Hinterfragungen unbehelligt leben zu können, seinen Anteil an den Schätzen des Lebens zu bekommen und Teil einer Gruppe sein zu wollen, der man angehören muss, wenn man von ihr selber unbehelligt leben will und dann und wann Gemeinschaftsgefühle empfinden will. Die Forderungen nach Opfer und Unterwerfung entspringen der selbst empfundenen Ungerechtigkeit durch das Leben allgemein und Andere im Besonderen. Um selbst besser klarzukommen, das Selbst und die Welt im vorhandenen Zustand ohne jede Hinterfragung als ok dastehen zu lassen, werden Opfer billigend in Kauf genommen. Solange es nur einem selbst und der eigenen Familie gut geht. Ein Zustand der OK-ness ist oberste Prämisse.
Auch des Bedürfnis, sich in anderer Form als ok zu empfinden, ist ein gewichtiger Grund für das Fleischessen, zumal bei Männern. Dabei geht es nicht mehr nur darum, sich ok zu finden, sondern darum, dass von einem Mann immer noch verlangt wird, sich durchzusetzen, Herr über seine Lebensumstände zu sein und die Familie ernähren zu können – eine Rolle, in der sich nicht nur die meisten Männer selber sehen, sondern auch eine Forderung, die von den Frauen an sie herangetragen wird, wie offensichtlich oder vollständig unbewusst das passiert, ist dabei völlig egal. Das geschieht zur Genüge auch in veganen Kreisen, auch wenn diese Rolle in eine vegane Schiene kanalisiert wird. Das Rollenverhalten ist eine Pest, die endlich ausgerottet gehört.
Geschmack hat einen sehr kleinen Anteil am Wunsch, Fleisch zu essen. Er lässt sich für die meisten Gemischtesser mit einer einzigen fleischhaltigen Mahlzeit in der Woche oder gar im Monat befriedigen und vielen wäre egal, ob sie stattdessen eine vegane Alternative essen würden, solange der Geschmack nur der gleiche oder ähnlich ist. Bequemlichkeit und Gewohnheit sind ebenfalls untergeordnete Anteile, die zum Fleischessen führen. Ein gutes Angebot an veganen Alternativen und die vermittelte Fähigkeit, selbst wohlschmeckende vegane Rezepte aus dem Ärmel zu schütteln, würden beide Gründe in den meisten Fällen unnötig machen.
The Philosophy of Vegan Values – die Philosophie veganer Werte
Hier der Text in möglichst wörtlicher Übersetzung:
Der Begriff “vegan” wird oft benutzt, um eine Reihe grundlegender menschlicher Werte und Haltungen gegenüber Mensch, Natur und Gesellschaft zu beschreiben. Veganismus ist eine Philosophie des Lebens, die von einen Kern grundlegender Werte und Prinzipien geleitet werden:
Veganer sehen Leben als eine Erscheinung, die geschätzt, respektiert und geehrt werden muss. Wir sehen Tiere nicht als den “Feind” an, den es zu unterwerfen gilt, noch als Material für Essen, Gewebe und Spass, das zur Verwendung durch den Menschen auf die Erde gesetzt wurde.
Veganer sehen sich als einen Teil der natürlichen Welt, nicht als ihr Besitzer oder als Herr über sie.
Veganismus sieht keine Art als entbehrlich oder überflüssig an, dass ihr der Menschen wehtun oder sie vernichten dürfte. Keine Art von Lebewesen muss ihre Existenz rechtfertigen, noch um den Schutz vor Ausrottung wegen eines Nutzens, den sie als Nahrung oder Medizin für den Menschen haben, bitten. Sprüche wie “Ein Unkraut ist eine Pflanze, für die wir bis dato noch keinen Nutzen gefunden haben, belasten uns direkt und haben aufgehört, uns nicht weiter in die Irre zu führen.
Veganismus erkennt die jedem Lebewesen naturgegeben innewohnende Daseinsberechtigung an. Er weist jede Rangfolge von angeblich zu rechtfertigendem Leid unter anderen Lebewesen von sich. Es ist nicht länger akzeptabel, Lebewesen mit einfacheren Nervensystemen zum Nutzen höherentwickelter zu quälen oder zu töten. Der Wert des Lebens ist für seinen Besitzer der gleiche, ob er auch wenn er eine Miesmuschel oder ein Flusskrebs, ein Karpfen, eine Kuh, ein Huhn oder ein Kind ist.
Veganismus versteht, dass Freundlichkeit nicht das Produkt von Gewalt sein kann, Frieden nicht das Ergebnis von Auseinandersetzungen und Konflikten.
Vegane Ideale umfassen weitaus mehr als das Eintreten für eine von Tierprodukten freie Ernährung oder die glühende Verteidigung der Tierrechte. Veganismus schliesst kein fühlendes Wesen aus, egal ob es menschlich oder nichtmenschlich ist, von seinem mitfühlenden, sanftmütigen Wohlwollen aus.
Einfühlsame Anerkennung für das leidende Tier, jedoch Verachtung für Menschen zu zeigen, steht zu den veganen Prinzipien in einem entmutigendenden Widerspruch.
Wann immer wir uns niederbeugen, um etwas aufzuheben, ist dieses mit etwas anderem verbunden. Es gibt eine unserem Verhalten entsprechende “Ökologie”: Alles, was wir tun, ist mit etwas anderem verbunden, jede unsere Handlungen beeinflusst die Welt um uns herum – entweder uns nah und wahrnehmbar oder fern von uns und nicht wahrzunehmen, in seiner Wirkung sofort oder in einer ferneren Zukunft wahrnehmbar.
Wenn Veganismus einen wichtigsten Grundsatz hat, dann den, dass Leben achtendes Mitgefühl Vorrang vor den individuellen Belangen von Tradition, Bequemlichkeit, Komfort und Küche hat.
Die Verpflichtung zu veganen Werten bringt uns einer Welt näher, in der das Schicksal und das Wohlergehen des Planeten und seiner Lebensformen nicht vom Urteil oder der Grosszügigkeit einer einzigen Art abhängen. Wenn es ein einziges Konzept gibt, das die Bedeutung und Kraft der veganen Weltanschauung zum Ausdruck bringt, dann ist es das der Achtsamkeit. Als Veganer sind wir bestrebt, aufmerksam, bewusst und bedacht gegenüber der Wirkung unserer Wahlmöglichkeiten, Handlungen und Entscheidungen auf die Welt zu sein. Resultat dieser Achtsamkeit sind innerer Friede, die ruhige Kraft des Vertrauens in die eigenen ethisch richtigen Entscheidungen, und das erhebende Gefühl von Erfüllung.
Veganismus – praktizierte Gewaltlosigkeit.
Die Vier Unermesslichkeiten: “Mögen alle Lebewesen glücklich sein. Mögen alle Lebewesen frei von Leiden sein, Mögen alle Lebewesen immer verbunden mit der Glückseligkeit sein, die frei von Leiden ist. Mögen alle Lebewesen in Gleichmut leben, die frei von Vorlieben ist.
“Die Philosophie veganer Werte” von Dr. S. M. Sapon, VeganValues.org
Biochemische Abhängigkeit und Ernährungsumstellungen
In verschiedenen Studien, die über drei Jahre durchgeführt und in der Zeitschrift Nature Neuroscience, Scripps veröffentlicht wurden, wurde gezeigt, dass Ratten, die einen unlimitierten Anteil Junkfood bekamen, Verhaltensmuster aufwiesen, die den von der Drogensucht bekannten Mustern ähnelten – bis hin zu Veränderungen in ihrer Gehirnchemie. Die Ratten wiesen alle! aus der Drogensucht bekannten, zentralen Muster auf.
In der ersten Studie bekamen die Ratten entweder eine ausgeglichene Diät oder dieselbe plus einem unlimitierten Zugang zu Fastfood. Schnell frassen sie übermässig und wurden übergewichtig. Sie nahmen doppelt so viel Kalorien auf wie die Kontrollgruppe. Die Forscher folgerten, dass die Ratten schnell mehr von der gleichen Menge Junkfood brauchten, um die gleiche Befriedigung dadurch zu spüren. Sie verloren die Kontrolle.
Als Junkfood gewöhnte Ratten, Elektroshocks bekamen, wenn sie Junkfood frassen, hörten sie nicht auf, zu fressen, während die Kontrollgruppe, die erst vor kurzem mit Junkfood in Berührung gekommen war, schnell mit dem Fressen aufhörte.
Am schockierendsten war allerdings zu sehen, dass die Ratten, die von Junkfood abhängig waren, zwei Wochen lang gar nichts frassen, als sie wieder nur die selbe gesunde Nahrung vorgesetzt bekamen, die sie als junge Ratten bekommen hatten.
Die Forscher erklärten dabei, dass zum Beispiel nicht alle Menschen übergewichtig würden , weil Gesundheitswissen und soziale Gepflogenheiten ihr Essverhalten mitsteuern würden. Ratten unterliegen dabei sehr viel weniger sozialem Druck. Wenn es um den Willen zum Abnehmen und Weniger-Essen geht, ist Wille allein anscheinend oft nicht genug, da die Abhängigkeit sehr stark sein kann. “Nahrung kann stark abhängig machen. Wenn Menschen Überessen und Abnehmen als Kampf empfinden, liegt hier der Grund.” Auch einzelne Substanzen wie beispielsweise Natriumglutamat, können für die abhängig machenden Faktoren mitverantwortlich sein.
Meine Beobachtungen über mehr als 30 Jahre an mir selbst wie auch an vielen Menschen, die in meinem Beisein oder mit meiner Unterstützung Ernährungsumstellungen vorgenommen haben, deuten stark auf Desensibilisierungen sowohl durch Junkfood, wie auch durch nichtvegane und gekochte Lebensmittel hin. Auch wenn die soziale Komponente von Gewöhnung an bestimmte Essweisen und Erinnerung an bestimmte soziale Situationen, die bestimmte Essweisen in einer akuten Situation (beispielsweise einem Essen mit Freunden – insbesondere mit Junkfood, Kochkost und Alkohol – auslösen, sehr stark ist, so erscheinen mir biochemische Vorgänge das generelle Essverhalten viel stärker zu bestimmen.
Das ist nicht nur schlecht. Das Wissen über diesen meist viel zu wenig beachteten Mechanismus lässt sich zur Vereinfachung von Ernährungsumstellungen nutzen. Dadurch fällt es oft leichter, langsam bestimmte Lebensmittel zusätzlich zur aktuell ungewünschten Ernährung einzuführen, bis unerwünschte Lebensmittel von allein aus dem Wunschkatalog fallen oder der Wunsch nach einer Verbesserung der Ernährungsweise überwiegt. Dies trifft sowohl auf eine glutamat-, zucker-, salz- und süssstoff- freie oder gemässigte Ernährung zu als auch auf die Einführung höherer Rohkost-Anteile.
Für die Umstellung auf eine vegetarische oder vegane Ernährung empfehle ich allerdings eher einen harten Schnitt beim Weglassen jeweils einer oder mehrerer Lebensmittelgruppen: Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Milch für den Kaffee, Milch generell, Käse, Joghurt… Das funktioniert in den meisten Fällen am einfachsten, da hier noch zusätzliche Faktoren stark wirken. Ich empfehle hier auch immer wieder, einen viel weiteren Bereich vollständig wegzulassen, denn Fleisch, Eier, Alkohol, Kaffee, Zigaretten, starke Gewürze (dabei besonders Knoblauch und Zwiebeln) lassen viel zu oft an der gewohnten Nahrung festhalten. Es ist oft günstig, auf eine völlig andere Ernährung umzustellen – z.B. von einer deutschen Fleischküche auf eine vegane arabische oder indische. Am besten natürlich immer auf die Rohkost in ihren verschiedenen Varianten :-) Diese Umstellung erweist sich oft als die einfachste und nachhaltigste.
Praktische Tipps zum Vegetarier/Veganer-Werden
Aus einer Mail von heute Morgen:
“Ich freue mich sehr darüber, dass Sie Ihre Ernährung verbessern wollen.
Was ich zuerst zu wissen muss, ist, ob sie stark in die Rohkost-Richtung wollen, ganz darauf umstellen möchten, oder ob es darum geht, auch viel Brot, Gekochtes und Gebackenes in Ihre Ernährung einzubeziehen? Wie ernähren Sie sich bisher? Wohnen Sie weit von Bioladen, Reformhaus und Markt, oder kaufen Sie lieber in einem Supermarkt? Stellen Sie allein um, mit oder trotz Familie, ist also noch für jemand ausser Ihnen zu kochen oder roh zuzubereiten?
Sicher finden Sie viele Antworten in meinem Blog, dies alles zusammenzusuchen, dürfte jedoch reichlich mühselig sein. Die Antworten reichen mir in ein paar sehr kurzen Stichpunkten.
Milch und Joghurt sind sehr einfach zu ersetzen, bei gekaufter Sahne wird es schon schwieriger. Käse zu ersetzen, ist teuer. Und wer guten Käse gewohnt ist, wird sich dort etwas schwerer tun, denn er ist neben Fisch und Meeresfrüchten das einzige Gebiet, wo der Ersatz nicht so gut klappt.
Für die Milch habe ich die leckersten Alternativen auf meiner Produkt-Seite aufgeführt. Ich selbst mag jedoch nur rohe Milch, z.B. aus Cashew-Nüssen die ich mir ganz schnell selbst mit einem Mixer herstelle. Ich habe in einem Blog-Artikel meine Rezepte für rohe Nussmilch, Sahne, Käse und Joghurt aufgeführt.
Mein Essprotokoll ist mittlerweile ja zu gelegentlichen Nennungen von Rezepten geworden, vielleicht ändert sich das wieder. Jetzt im Sommer esse ich am liebsten Obst aus dem Garten oder aus Bioläden ohne es zuzubereiten, oder einfache Salate mit etwas Leinöl und einer Prise Salz oder etwas Tamari.
Grüne Smoothies gehören zu meiner täglichen Ernährung auf jeden Fall auch dazu. Da schaue ich aber noch mal nach einem praktischeren Link in meinem Blog.”
Ohne Milch
Der Satz einer Freundin, dass sie Milch so liebe, veranlasste mich heute zu einer kurzen Reflexion, wie es mir damit so ging und geht:
Früher trank ich gerne Milch, liebte Käse usw. Als Kind bekam ich sie von meiner Mutter als wertvoll hingestellt (und kriegte durch so viele unnötige und heftige Erkältungen und andere Krankheiten), als Jugendlicher freute ich mich an ihr als Zeichen der Verehrung der wunderbaren Heiligen Kühe (sie hätten mir wohl gesagt, wie dämlich und genau falsch das war) und später war ich als Delikatessladen-Mitinhaber stolz auf die herrlichen italienischen, spanischen und französischen Käse, die wir teilweise auch importierten (bis ich erst das Zusammenessen von Brot und Käse und dann auch den Käse aufgab und mit beiden auch meine teils schweren Stirnhöhlenentzündungen verschwanden und die Erkältungen viel seltener wurden).
Seit ich später Milchprodukte einfach wegliess und vegan wurde, geht es mir auch gesundheitlich und von meiner ganzen Energie her viel besser. Milch und Milchprodukte finde ich mittlerweile vom Geruch her wirklich eklig und möchte sie nicht mehr in meinem Mund spüren. Ich kann jetzt immer durchatmen, fühle mich nicht mehr verschleimt, nicht mehr innerlich klebrig. Und ich fühle mich sauberer, leichter und heller und habe erheblich mehr Energie als früher. Früher hatte ich Milch geliebt und hätte es mir ohne gar nicht vorstellen können.
Natürlich war es der Tierschutz, der mich eigentlich veranlasste, keine Milch mehr zu trinken. Die Tiere, die ich schone und auch ich selbst können dem Tierschutz unendlich dankbar sein.
Statusklärung Thomas D.
Thomas D., der auf vielen Seiten im Web und letztlich auch hier als Veganer erschien, heute bei stern.de:
“Sind Sie nun Vegetarier oder Veganer?”
Thomas D: “Ich bin eigentlich Vegetarier. Ich würde gern der Idealisierung Veganer nachkommen, aber Fakt ist: Wenn ich das Haus verlasse, ist es sehr schwer, vegan zu leben. Ich bin viel am reisen und habe immer irgendwo noch eine Sahnesoße drüber, oder es ist ein Ei mit reingeschlagen. Deshalb verzichte ich auf diese ganz strikte Forderung. Solang da kein totes Tier drin ist, ist das für mich genug.”
Schade, aber im Moment wohl nicht zu ändern.
How to Eat – Vesanto Melina auf RawVeganRadio.com
Vesanto Melina, Co-Autorin von Büchern wie “Becoming Raw”, “Raw Food Revolution Diet”, “Food Allergy Survival Guide”, “Raising Vegetarian Children”, “Becoming Vegan”, “The New Becoming Vegetarian” hat RawVeganRadio.com ein Interview gegeben.
Vesanto Melina ist auch Mit-Autorin der “Position der American Dietetic Association (ADA) and Dietitians of Canada (DC): Vegetarian diets (2003)”, die in veganen und vegetarischen Kreisen sehr oft zitiert wird, weil sie als Aussage dieser grossen Ärztevereinigung eine vegetarische und vegane Ernährung empfiehlt und dies auch für Kinder und Schwangere tut.
Im Rahmen ihrer Arbeit wertete sie mit ihren Kollegen etwa 1.200 Studien zu allen möglichen Ernährungsthemen aus. Auf B12 angesprochen sagt sie, dass in den von ihr überprüften Studien diejenigen Veganer schlecht in Bezug auf B12 abschnitten, die es nicht in Nahrungsergänzungen einnahmen. Es gibt eine Menge wilder Ideen darüber, wie der Bedarf an B12 ohne Nahrungsergänzungen gedeckt werden soll, doch sie sind alle unsicher. Bei Chlorella-Algen z.B. wurde gezeigt, dass fünf von sechs Personen (nur sechs waren an der Studie beteiligt) damit ihren B12-Level heben konnten, doch natürlich möchte man ungern zu jenen Sechsten gehören. (Sie sagte, diese Chlorella-Alge hätte einen langen Namen, AFA… es könnte also sein, dass es rein um AFA-Algen ging). Wir wollen gern natürlich sein, doch so natürlich leben wir in unserer modernen Welt eben doch nicht mehr.
Interessant ist, dass Vesanto Melina sagte, dass es so gewaltige Unterschiede im B12-Recycling gibt, dass manche Menschen innerhalb eines Jahres, andere erst in 20 Jahren einen gefährlichen Mangel aufbauen.
Melissa Vesanto gab auch an, dass sie keinen Hinweis darauf gefunden hatten, dass hundert Prozent Rohkost dazu nötig wäre, um alle Vorteile einer rohen Ernährung nutzen zu können. Jedes bisschen roh ist gut, 75% wunderbar. Es kann viel einfacher für viele Menschen sein, hier und da auch etwas nicht Rohes zu essen. Und wenn Kinder etwas haben können, was wie die Brote ihrer Mitschüler aussieht, kann das sehr hilfreich für sie sein.
Bezüglich Sojaprodukten verurteilte sie das Soja-Bashing, das von wirtschaftlichen Konkurrenten der Soja-Produzenten ausgeht. Hier würden z.B. Studien über Tiere, die riesige Mengen an rohen Sojabohnen bekamen, die ihnen Probleme verursachten, vorsätzlich auf kleine oder normale Mengen gekochter Sojabohnen wie in Tofu oder Tempeh angewendet.
Natürlich muss die Zubereitung der Nahrung nicht mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bei der amerikanischen Standard-Ernährung.
In Bezug auf die Benutzung von Ölen ist ihre Meinung, das dass immermal ein bis 2 Teelöffel Leinöl für Omega3 und die anderen Fettsäuren ausreichen. Sie empfiehlt, lieber Avocado, Oliven oder Kokosnuss statt Olivenöl, Kokosöl o.ä. zu nehmen.
Für den Tag empfiehlt sie 2,5 bis 3 kg Obst, 600g grüne Blattgemüse und je nach Aktivität bis eine 3/4 bis zu einer Tasse Nüsse + Samen. Gemüse sind optional.
Zur grossen Zunahme von Allergien gab sie als Gründe an, dass mehr durch Tests aufgedeckt werden, zusätzlich die verschmutze Umwelt, gentechnisch veränderte Lebensmittel und ein zu sauberes Privatleben. Als Kind auf dem Bauernhof herumzurobben, baut das Immunsystem auf und hält gesund.
Chlorella, Spirulina und AFA-Algen
Aus einer Mail, die ich heute schrieb:
Chlorella finde ich z.B. für mich persönlich ganz wunderbar. Jedoch zum Ausleiten von Schwermetallen etc., zur Mineralisierung und für Vitamine, nicht jedoch aber für B12. Ich bin nicht sicher, ob das von Dir erwähnte B12 nicht ein B12-Analogon ist, dass dem Körper B12 nur vorgaukelt und ihn dadurch in erhöhte Gefahr bringt. In meinem heute eingestellten Interview von Dr. Jameth Sheridan ist auch er sich bisher nicht sicher, auf welchen Teil seiner Ernährung er seinen guten B12-Spiegel zurückführen kann. Auch ihm fehlen hierfür noch klinische Studien. Was mir ebenfalls wichtig ist, ist zu erwähnen, dass ich festgestellt habe, dass einige Leute sehr gut auf Spirulina ansprechen, sie Chlorella jedoch sehr aus dem Gleichgewicht bringt und andersherum. Zum Ausleiten ist nur Chlorella geeignet, für die Eiweiss-Versorgung empfehle ich eher Spirulina. AFA-Algen, die z.B. sehr gut für die Zappel- und AFS-Kinder sind, scheinen wie Meeresalgen auch neutral zu sein.
Zahngesundheit, Mineralien und B12
Dr. Jameth Sheridan, spricht in diesem Video über mögliche Probleme, die Frutarier im Blick halten sollten.
So haben frutarisch lebende Rohköstler die grössten Zahnprobleme unter allen Bevölkerungsgruppen. Kein Wunder, wo sie doch viele Früchte, insbesondere wenn sie Datteln und Trockenfrüchte, aber auch Agavensirup und andere Süssmittel zu sich nehmen. Nicht nur für uns, auch für Bakterien sind die rohen, veganen Früchte die beste Nahrung. Trockenfrüchte, insbesondere Datteln, kleben dazu noch an den Zähnen. Häufiges Zähneputzen mit flourid- und aluminiumfreier Bio-Zahnpasta, die häufige Benutzung vom Zahnseide und von Bio-Mundwasser, z.B. auf der Basis von ätherischen Ölen, sind angesagt. Zudem enthalten Früchte viel zu wenig Mineralien, um uns damit ausreichend zu versorgen.
Eine ausreichende Mineralversorgung wird insbesondere über grüne Smoothies, aber auch durch Salate aus grünen Blattgemüsen, sowie durch Kräuter, Süss- und Meerwasseralgen erreicht.
Auch über B12 spricht Dr. Sheridan in diesem Interview. B12-Mangel kann einem die Gesundheit ruinieren, auch wenn alles Andere im grünen Bereich liegt. Krankheiten, die durch B12-Mangel entstanden sind, können nicht geheilt werden. Erste Mangelerscheinungen, die übrigens auch bei 40% aller Fleisch essenden Amerikaner vorliegen, umfassen etwa Schwäche, Kribbeln und Taubheitsgefühle, Gehirnfunktions- und Geistesstörungen. Niemand sollte sich zu schade sein, seine Ideologie beiseite zu packen, wenn es um so ein wichtiges Thema geht. Es bleibt ja eh alles wenigstens vegan, auch wenn nicht 200-prozentig roh, frisch, frutarisch und völlig naturbelassen, wenn man Nahrungsergänzungen oder die gleich erwähnten Superfoods zum Auffüllen und Erhalten des B12-Spiegels benutzt. Dr. Sheridan, selbst seit 22 Jahren Veganer, nimmt Probiotika und Superfoods und hat immer optimale B12-Werte. Hätte er sie nicht, würde er selbstverständlich zu einer Nahrungsergänzung greifen, wie er sagt und wie ich es tue und empfehle. Welche Lebensmittel genau dazu führen, dass seine Werte ok. sind, weiss er nicht. Er hat keine klinischen Studien dazu durchgeführt und möchte deshalb auch nichts empfehlen.
Viele ihrer Konkurrentinnen hätten ihre Töchter sein können
2009, kurz vor ihrem 71. Geburtstag wurde Mimi Kirk zur sexiesten Vegetarierin über 50 gewählt. Mehr als 40 Jahre Vegetarierin, lebt sie vegan und von Rohkost. Ihr Freund, mit dem sie zum Zeitpunkt der Wahl seit mehr als 7 Jahren zusammen war, ist 20 Jahre jünger als sie.
Fluor – Gift in Zahnpasta, Psychopharmaka und mehr
Worauf es vor allem ankommt, hier gleich zuerst: Kauft Zahnpasta ohne Fluorid. In den Bioläden gibt es genügend Sorten, die noch dazu eindeutig als vegan ausgewiesen sind.
Achtet auch bei Salz darauf, dass kein Fluor (und kein Jod) zugesetzt sind. Ich empfehle ausdrücklich unbehandeltes Himalaya-Steinsalz (auch wenn es nur so heisst und nicht direkt aus dem Himalaya kommt) und unbehandelte Steinsalze aus Europa, danach unbehandeltes Meersalz, alle ebenfalls in jedem Bioladen erhältlich. Sie haben einen natürlichen Mineralgehalt und damit Spurenelemente, die der Körper sie braucht, und enthalten keine künstlichen Zusätze.
Fluor ist ein Abfall der Aluminium-, Stahl und Düngemittelindustrie, den es zu Geld zu machen galt. Ausser als Insektizid und Rattengift wird Natriumfluorid deshalb vor allem in Zahnpasta unter die Menschen gebracht. Dabei ist bislang nicht einmal mit medizinischen Studien der Nachweis erbracht worden, dass Fluor einen spürbaren Vorteil für die Zahngesundheit bringt. In den USA, in Kanada und Neuseeland treten in Gegenden ohne fluoridiertes Trinkwasser (das bei uns verboten ist) weniger Karies auf. Gleiches wurde nach der Einstellung der Trinkwasserfluoridierung in Städten in Deutschland (20 Jahre lang in Kassel) und der Schweiz festgestellt.
Fluor ist ein Gift, giftiger als Blei und Arsen. Es kann unter anderem Krebs, Osteoporose, Kropfbildung, Schäden an Schilddrüse, am Herzen und bei Ungeborenen bewirken. Fluor wirkt bewusstseinsdämpfend und macht unterwürfig gegenüber dem Willen anderer, ist deshalb Hauptbestandteil vieler Psychopharmaka und schaltet abhängig von der Dosis den Freien Willen eines Menschen aus.
Ja, Fluor härtet den Zahnschmelz, damit jedoch auch die Knochen. Harte Knochen brechen wesentlich leichter. Verstärkt wird diese Wirkung der Fluoridverbindungen in Zahnpasta, Fluoridtabletten und Fluoridlackierungen für Zähne noch durch Phosphorsäure in Cola und den Calzium-Entzug durch Milchprodukte (diese enthält zwar Calzium, wirkt aber säurebildend, wodurch sie Calzium aus den Knochen entzieht, das danach nur unvollständig wieder ersetzt wird).
Wer unbedingt Fluor für seine Zähne haben will, sollte Roggenprodukte essen. Dort ist genug davon in einer Form vorhanden, die der Körper erkennen und nutzen kann, ohne Schaden zu nehmen – auch weil die Menge nicht so hoch ist.
Ich bin hier absichtlich nicht auf die anderen Nebenwirkungen hoher Dosen, wie bei Psychopharmaka eingegangen. Fluor gehört weder in Speisesalz und in dieser Form in Brot und andere Lebensmittel, noch in Zahnpasta oder Psychopharmaka.
Aspartam, Glutamat und Amalgam
Wer hier Artikel über Aspartam, Glutamat und Amalgam finden möchte, über die ich heute Vormittag sprach, findet hier die entsprechenden Artikel:
Vegane Rohkost-Vorschläge für Kitas und Schulen
Donnerstags gibt es in verschiedenen Städten, in einigen Firmen, vielen Haushalten etc. den vegetarischen oder ganz veganen Veggietag und ich rücke gleich aus, um Erzieherinnen mit Zucchini-Pasta und Marinara-Tomatensauce eine vegane Rohkost-Demo zu geben – vielleicht der Start einer grösseren Initiative an Kitas und Schulen in Berlin!
Das Leben beginnt am Donnerstag – Positiver Donnerstag auf Facebook
Wie schön: Heute ist positiver Donnerstag, bisher wollen 339 Freunde donnerstags nur Positives posten und positiv kommentieren – wir verschieben notwendig Negatives um nur einen Tag, um Positives in die Welt zu setzen und positive Resonanz in der Welt zu verstärken!
Macht mit, wenn Ihr mögt – auf Facebook und überall sonst!
Es ist einfach, es ist effektiv, es kann sich von Donnerstag auf die ganze Woche und von Facebook auf die ganze Welt ausbreiten!
Zum Bericht der Online-Ausgabe der Rheinischen Post über Rohkost
Die Online-Ausgabe der Rheinischen Post hat einen kleinen Bericht über Rohkost gebracht, in dem Christine Volm schildert, was ihr wichtig an ihrer Rohkost ist.
“Sting macht es, Nena auch – sie ernähren sich ausschließlich von Rohkost. Auch in Deutschland ist die sogenannte Raw-Food-Bewegung (engl. für Rohkost) im Kommen. Die Ernährungsweise birgt jedoch Risiken der Mangelversorgung.” so beginnt der Artikel. Auf mich wirkt er dabei insgesamt jedoch positiv.
Mögliche Mangelerscheinungen werden am Schluss des Artikels aufgeführt und da es so einfach ist, dazu Stellung zu nehmen, gibt es die Stellungnahme gleich hier:
Zuerst gilt es natürlich anzumerken, dass ein Mangel an den aufgezählten Stoffen B12, Calcium, Eisen und Jod in allen Bevölkerungsgruppen hoch ist.
Bei Vitamin B12 rate ich eh zu einem Supplement wie Veg1.
Calcium stellt mit viel Grün wie in Smoothies und Salaten kein Problem dar.
Jod ist ausreichend in Meeresalgen wie Nori für veganes Sushi, Californian Wraps usw., Dulse in Salaten oder mit Avocado etc. vorhanden und sonst auch im Veg1 enthalten.
Als Eisenquellen gibt schon Wikipedia getrockneten Koriander, Petersilie, schwarzen Pfeffer, Zimt, Ölsaaten wie Sesam und Mohn und Nüsse an. Weiße Bohnen und Sojabohnen enthalten auf 100 kcal bis zu achtmal so viel Eisen wie Rindfleisch.”
Resorptionsförderer für Eisen ist vor allem Vitamin C, das durch Paprika, Chili, Orangensaft, Brokkoli etc. aufgenommen werden kann. Resorptionshemmer sind dagegen vor allem Oxalsäure (wie in Rhabarber, Kakao und Spinat), Tannin (aus Kaffee und schwarzem Tee, Phytinsäure (aus unfermentierte Getreiden und Hülsenfrüchten), Ballaststoffe (in geringerem Maß als ursprünglich angenommen), Kalzium und Magnesium in größeren Mengen, Basenmittel, (Magensäure neutralisierende Medikamente) und Phosphate (wie in Cola, Fleisch, Käse und mehreren Lebensmittelzusatzstoffen). Die meisten Resorptionshemmer fehlen also eh in der Ernährung der meisten Rohköstler.
Clent Manichs Weg zu einem neuen Leben
Clent Manich erzählt hier, wie er nach der akuten Todesgefahr einer Bauchspeicheldrüsenentzündung seine Lebensweise änderte – Rohkost, keine tierischen Produkte mehr und grüne Smoothies – und nun sein Leben wieder hat.
Er überwand seine Diabetes und verlor mehr als 200 Pfund, ohne dass seine Haut schlaff herabhängen würde, wie er es ursprünglich befürchtete.
“The emotional aspects of losing weight helped me realized who I was and who I am now.”
“Die emotionalen Aspekte des Abnehmens halfen mir zu erkennen, wer ich wirklich bin.”
Krähen – intelligent, lernend, lehrend und trainierbar, Jobs zum gegenseitigen Vorteil zu erledigen
Ziemlich zu Beginn ist eine Krähe zu sehen, die sich einen Draht biegt, was sie selbst noch nie gesehen hat. Das Nüsse-knacken-Lassen durch Autos, das sie in Japan ihrem Nachwuchs und anderen Krähen beibringen, das Einholen von Ködern und gefangenen Fischen an Angelleinen in Schweden und das Sammeln von Kleingeld für Erdnuss-Münz-Automaten in den USA sind andere erstaunliche Alltags-Leistungen von Krähen.
Because the government isn’t your nanny – it’s your dealer!
Bill Maher on big pharma and the government – hilariously funny, intelligent and so true!
Just sit back, listen and enjoy!
Leider würde es zu viel Zeit brauchen, Bill Mahers Äusserungen so zu übersetzen, dass das Lesen gleich viel Spass machen würde wie das Selber-Schauen. Die Quintessence des Ganzen: Lebe natürlich und gesund, alle Politiker sind nur Marionetten der Pharmaindustrie. Auch wer es ein bisschen schwerer hat mit dem Englischen – es lohnt sich!
Weisse Zuchtchampignons wirken gegen Krebs
Dass viele besondere Pilz-Sorten krebswidrig wirken, war bisher bekannt, Studien über die so verbreiteten weissen und braunen Zuchtchampignons sind jedoch merkwürdigerweise selten. In den USA z.B. bilden die weissen Zuchtchampignons mit 90% aller verzehrten Pilze die weitaus grösste Gruppe.
Am Jean Mayer USDA Human Nutrition Research Center on Aging (HNRCA) der Tufts University konnte nun gezeigt werden, wie die weissen Champignons das Immunsystem stärken. Sie verstärken die Produktion von Eiweissen, die krankmachende Mikroorganismen bekämpfen. Die Pilze haben eine positive Wirkung auf die dendritischen Zellen, die Zellen des Immunsystems sind, welche sich je nach Typ aus Monozyten bzw. Vorläufern der T-Zellen entwickeln. Ihre Funktion ist die Antigenprozessierung und Antigenpräsentation vorher als fremdartig erkannter und intrazellulär aufgenommener Strukturen wie z. B. Mikroorganismen und deren Bestandteile. Dendritische Zellen erkennen und deaktivieren eindringende Mikroben wie Bakterien und Viren oder Antigene (Substances die eine Immunantwort hervorrufen) Ausserdem spielen sie eine Rolle im Kampf des Körpers gegen entstehende Tumore.
Wissenschaftler des City of Hope’s Beckman Research Institute in Duarte, in Kalifornien veröffentlichten eine Studie, nach der der tägliche Verzehr von 100g weissen Champignons die Bildung von Brustkrebs bei Frauen unterdrücken kann.
Mehr über die Studien ist hier zu lesen.
Agavennektar lässt Bauchspeicheldrüsenkrebs wuchern
Eine neu veröffentlichte Studie von Forschern der UCLA lässt sich folgendermassen zusammenfassen: Fruktose (Maissirup/Agavennektar) lässt Bauchspeicheldrüsenkrebs wuchern, Glukose lässt ihn nur gedeihen.
Maissirup kenne ich nur in Supermarktprodukten, die ich generell ablehne. Daher gehe ich hier nicht weiter darauf ein.
Mit Agavennektar oder Agavendicksaft Gesüsstes gibt es vor allem in Bio-Konfitüren und auch wer davon wenig isst, sollte auf der sicheren Seite sein. Doch sind die Agavenprodukte raffinierte Zucker und bringen ausser im Geschmack kaum Vorteile gegenüber Weisszucker.
In zwei Fällen wird das Ganze wichtig. Bei Krebs, insbesondere bei Bauchspeicheldrüsenkrebs und in der Rohkost.
Bei Krebs sollte Agavennektar seltenen Ereignissen vorbehalten bleiben und auch dort wenig benutzt werden. Ein gelegentlicher Esslöffel auf eine ganze Torte, von der viele Personen essen, macht diese extrem lecker und sollte nicht schaden.
In der Rohkost wird von einigen Leuten viel zu oft und viel zu viel Agavennektar benutzt. Mehr als einen Teelöffel an einer Mahlzeit und mehr als zwei am Tag würde ich auch Gesunden nicht empfehlen:
Agavennektar wird anders als normaler Zucker rein über die Leber verstoffwechselt. Er belastet so das durch Umweltgifte und nicht optimale Verdauung, vor allem aber durch Wutproblematiken angestrengte Organ erheblich und kann zu Insulinintoleranz führen.
Natürlich steht auch in meiner Rohkostküche roher Agavennektar und ich finde, dass er in jede Rohkostküche gehört. Es ist gut, dass es ihn gibt. Ich verwende ihn gern, aber sehr selten einmal als Korrektiv, wenn Früchte, Datteln oder Kokosöl zu wenig süss sind oder nicht zu einem Gericht passen. Zuletzt habe ich ihn vor etwa drei oder vier Wochen benutzt.
Wer an viel Agavenprodukten festhalten möchte, sollte im Hinterkopf behalten, dass sie einen extrem hohen Fruktosegehalt aufweisen (70–97%), langfristig zu Insulinresistenz, Fettleber usw. führen können, und fast vollständig zu Fett umgebaut werden, wenn zu viel davon benutzt wird.
Sean Croxton über Leber, Magensäure und Immunsystem
Kevin Gianni interviewt hier Sean Croxton von UndergroundWellness.com.
95% der Klienten mit denen er seinen Lebertest macht, zeigen, dass ihre Leber nicht ordentlich funktioniert. Das liegt nicht nur an Umweltgiften, sondern sehr stark daran, dass Nahrung nicht richtig verdaut wird. Unverdaute Nahrungspartikel und Gifte, die durch unerwünschte Bakterien, Pilze, Hefen, Parasiten usw. entstehen – Dinge, die ursprünglich nie dazu gedacht waren, dorthin zu gelangen – gelangen ins Blut und landen schliesslich bei der Leber, die ihrer nur ungenügend Herr wird.
Die Last an unverdauten Stoffen im Körper macht uns schwindlig, unkonzentriert, lässt uns Dinge vergessen. Unverdaute Nahrungspartikel erzeugen generelle Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Körper erkennt sie nicht und erzeugt eine Immunreaktion, um ihnen entgegen zu wirken. Sean benutzt einen Test, der auf die Verträglichkeit von 150 Lebensmitteln testet, und oft genug reagieren die Leute auf jedes einzelne Lebensmittel, dass sie täglich essen. Natürlich ist das ein Problem. Zusätzlich irritieren die unerwünschten Partikel im Körper das Immunsystem auch in der Weise, dass oft genug auch Reaktionen gegen Strukturen und Organe des eigenen Körpers – beispielsweise die Schilddrüse – entstehen.
Geht es um das Nichtverdauen von Nahrung, geht es sofort immer auch um genügend Magensäure. Wer eine Zeit nach einer Mahlzeit aufstösst, noch schmecken kann, was er gegessen hat, oder Sodbrennen hat, hat normalerweise zu wenig Magensäure. Wer diese Zeichen nicht kennt, ist damit noch nicht zwangsläufig auf der richtigen Seite. Der Körper produziert mit zunehmendem Alter eher zu wenig an allen möglichen Stoffen, nicht zu viel. 95% der Leute, die Reflux oder Sodbrennen haben, haben zu wenig Magensäure. Paradoxerweise weist ein Mangel an Magensäure meist auf einen zu sauren Körper hin. Das Säuren-Basen-Gleichgewicht ist nicht in Ordnung. Zink-Mangel und ein Mangel an basenbildenden Mineralien und Spurenelementen kann ein weiterer Grund sein. Unter dem Video finden sich noch Anmerkungen aus der sich meinem Posting anschliessenden Facebook-Diskussion (bei Facebook unter Christian Härtelt zu finden).
Zink ist in pflanzlichen Lebensmitteln zum Beispiel in Hafer 4,0–4,5 mg, Paranüssen 4,0 mg, Linsen 3,7 mg, Hirse 3,4 mg und Weizenkleie 2,6 mg enthalten. Paranüsse enthalten auch viel Selen. Ich würde jedoch eher zu einer Nahrungsergänzung tendieren, bis ein ausgeglichener Pegel erreicht ist.
Beim Entsäuern geht es vor allem darum, Säurebildner wegzulassen und mit der Nahrung gut Mineralien zu sich zu nehmen.
Oralen Basenbildnern stehe ich etwas skeptisch gegenüber, weil sie erst einmal im Magen ankommen, wo schon Magensäure vorhanden ist – zu wenig für eine gute Verdauung, zu viel für die Basenbildner. Wenn, sollten sie sicher auf nüchternen Magen und lange vor dem Essen eingenommen werden. Kaum jemand isst abends so lange nicht, dass er damit nicht seine Verdauung noch massiv behindern würde. Meist heisst es, sie brächten Linderung, jedoch keine Heilung.
Grüne Smooties über längere Zeit und in grösseren Mengen wirken sehr gut (über den Tag verteilt, mit genug Zeit und Einspeichelung, so dass sie verdaut werden können).
Gerade jetzt gibt es ja viel regionales Obst. Tomaten gehen statt und mit Obst zusammen übrigens auch sehr gut und geben auch eine gute Süsse.
Exoten wirken gerade im Sommer sehr gut. Wir kommen als Art aus diesen Regionen und sind viel länger an exotische Sorten angepasst, als an andere Nahrung. Wird es kälter, wirkt sich bei vielen ihr kühlender Effekt nicht gut aus.
Was regionale, saisonale Lebensmittel angeht, so bin ich extrem für ihre starke Betonung, weil sie genau die richtige Nahrung für die jeweilige Jahreszeit bereitstellen.
Die Unterstützung durch regionales Essen kommt vor allem aus Kräutern und Wildpflanzen in der Wohnumgebung. Sie bringen, was Tieren und Menschen zur Anpassung an Umgebung und Witterung fehlt, und können gut täglich in Smoothies Verwendung finden.
RespekTiere hilft auch Eseln in Mauretanien
Dr. Dieng hat im Juli unter kräftiger Unterstützung eines Helfers insgesamt 1615 Esel behandelt! Knappe 130 davon mussten intensivere Behandlung wegen Abszessen und dergleichen über sich ergehen lassen. Dr. Dieng zeichnet seine Arbeit fein säuberlich auf und lässt so eine einzigartige Dokumentation über die Eselproblematik, über Krankheiten und deren Verlauf entstehen.
Bitte helft helfen! Um wirkungsvoll agieren zu können benötigt RespekTiere Euch als UnterstützerInnen, als treue SpenderInnen und SponsorInnen, weil Sie es sind, die diese Arbeit erst möglich machen!
Verein RespekTiere
Salzburger Sparkasse BLZ: 20404
Kontonummer: 2345
BIC: SBGSAT2S
IBAN: AT132040400000002345
Deutschland:
Verein RespekTiere
Volksbank RB Oberbayern BLZ: 71090000
Kontonummer: 215961
BIC: GENODEF1BGL
IBAN: 43710900000000215961
Schildkröte hilft umgedrehtem Artgenossen
Das Video ist in Österreich und der Schweiz, nicht aber in Deutschland verfügbar.
Rezept für rohes Baba Ganoush
1 grosse Aubergine, in dicke Stücke geschnitten, über Nacht tiefgefroren, eine Stunde wieder aufgetaut
3 Esslöffel Sesam oder rohes Tahin
Saft einer grossen Zitrone
2 Zehen Knoblauch
2 gehackte Schalotten
1 Esslöffel gehackte Petersilie
1-2 Teelöffel Olivenöl
etwas Salz
etwas Chipotle (geräucherte scharfe mexikanische Paprika) oder etwas Pimentón (geräucherte scharfe spanische Paprika)
Alle Zutaten zusammen im Mixer oder in einer Küchenmaschine bis zur gewünschten Konsistenz mixen. Fertig! Mit rohem Gemüse, rohen Cräckern oder anderem servieren.
Smoothie, zur Abwechslung mal nicht durch Obst gesüsst
Nicht immer Lust auf süsse Smoothies? Sergej, der Sohn von Victoria Boutenko hat hier Tomaten, Blattgrün, Stangensellerie, scharfe Paprika, Avocado, Zitronensaft und Wasser benutzt. Tomaten und auch Zitrone (ja, Zitrone) machen den Smoothie ohnehin schon süss. Da braucht es keine zusätzlichen Früchte.
Die menschlichen Todesopfer der Fleischindustrie
“The beef industry has contributed to more American deaths than all the wars of this century, all natural disasters, and all automobile accidents combined. If beef is your idea of “real food for real people” you’d better live real close to a real good hospital.” Neal Barnard
“Die amerikanische Rindfleischindustrie hat zu mehr amerikanischen Todesopfern geführt als alle Kriege dieses Jahrhunderts, alle Naturkatastrophen und alle Autounfälle zusammen. Wenn Rindfleisch Ihre Idee von einem “guten Nahrungsmittel für richtige Menschen” ist, dann leben Sie besser nahe einem wirklich guten Krankenhaus.” Dr. Neal Barnard
Bitte seht Euch auch unbedingt den Artikel mit und zu einem der bedeutendsten Vorträge überhaupt, gehalten von Dr. Barnard an.
Dr. Neal Barnard ist der Autor von:
The Beautiful Truth – Series of Videos on the Dr. Gerson Cancer Cure
Schlaf und das Auftreten von Nacken- und Rückenschmerzen
David Avocado Wolfe erklärt in diesem Video, wie er selbst schläft und welche Wirkungen das hat.
Wie auch ich empfiehlt er das Schlafen ohne Kissen bzw. eine durch z.B. Hüftkissen etc. leicht erhöhte Lage der Hüfte und noch höhere Lage der Füsse. Das Schlafen ohne Kissen führt dazu, dass Wirbelsäule, Rücken und Schulterblätter ihre natürliche Position wieder einnehmen. Er gibt an, dass er dadurch keine Nacken- und Rückenschmerzen mehr hat. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Die Hüften etwas höher zu legen, die Füsse noch etwas höher, wirkt sich sehr gut auf den Adrenalin- und Noradrenalin-Haushalt aus, wie er sagt. Er schläft gern kalt, und sagt, dass er dann weniger Schlaf braucht, sowie dass er auf einer Amazonas-Kautschuk-Matte, die sich etwas dem Körper anpasst, schläft.
Ein anderer Tipp, den er hier gibt, bezieht sich auf das Fliegen und auf das Erden und das Loswerden von Energien von Flugsicherheitsscannern: Patrick Flanagans Megahydrate. Mit 2 beginnen und vor dem Flug auf 9 bringen.
Das Video brachte mich darauf, dass es eine Menge Leute gibt, die sich wundern wie ich so schlafen kann, wie ich schlafe, wenn ich sie besuche, und auch fragen, warum ich so schlafe.
In der warmen Jahreszeit lege ich mich normalerweise auf Dielen oder Teppich, wird es um einige kälter, lege ich eine dünne Decke oder eine dünne Matte unter mich und schlafe mit einer dünnen Decke oder in einem Schlafsack ohne irgendwelche Kissen.
Auch ich bin so fast alle meine Rückenprobleme losgeworden. Diese Art zu schlafen habe ich ursprünglich für mich eingeführt. um die nach Vastu Veda für mich optimale Schlafrichtung einhalten zu können, da ich auch nach einer Feng Shui-Ausrichtung noch unruhig und zu wenig schlief, ohne nach dem Schlafen ausgeruht und wiederhergestellt zu sein. Heute schlafe ich überall gut und erholsam. Nur zur Vervollständigung: meine zu mobile Lendenwirbelsäule kriegt insbesondere im Sommer viel Schwimmtraining in beiden Kraulstilen, dann ist auch sie o.k. und stabilisiert sich, so dass ich keinerlei Probleme mehr mit ihr habe.
Auch in der Natur schlafe ich so. Ist der Boden warm, reicht eine dünne Folie, die den Schlafsack gegen Risse schützt, ist der Boden kalt, nehme ich eine SynMat Pump Expeditionsmatte, Schlafsack (wenn es kalt ist der total wasserdichte Waterbloc 1000) drauf, fertig. Ein Zelt (Vela Extreme) brauche ich am ehesten dafür, dass meine Sachen trocken bleiben oder im Sommer in manchen Gegenden gegen Mosquitos und Mücken. Alle aufgeführten Produkte stammen von meiner Schweizer Lieblingsfirma Exped. Das einfache Liegen auf dem Boden, im Gelände oder auf Steinen macht Körper und Schlaf einfach unabhängiger und tiefer. Anfänglich gespürte Schmerzen vergehen nach kurzer Gewöhnung. Dann ist auch Yoga auf Beton oder Steinen kein Problem mehr. Der Körper wird einfach widerstandsfähiger.




