In der Rohkost gibt es zwei Varianten von Pasta – eine, in der Pasta aus rohem Getreideteig vornehmlich vorher gekeimten Getreides hergestellt wird, die andere, in der man Gemüse meist mit Hilfe von Spiralschneidern in Nudelform schneidet. Um diese zweite Form soll es hier gehen.
Verwendbar sind z.B. folgende Gemüsesorten: Zucchini, Karotten, Rote Beete, Süßkartoffeln und Kohlrabi.
Ausnahmsweise gibt es die Rezepte hier einmal nur als Link auf die jeweiligen Stellen der Rezeptseite im Blog, weil sie schon dort eingestellt sind.
Zuerst komme ich zu einem Klassiker, eine auf mein Geschmacks- und Rohkostempfinden abgestimmte, vereinfachte Marinara-Soße und davor einige Anmerkungen zu meinem allgemeinen “Koch”-Verständnis:
Für gewöhnlich lasse ich isolierte Öle aus meiner Küchenpraxis heraus. Lieber esse ich rohe Avocados, Kokosnüsse, Oliven, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Sesamsamen in meinen Gerichten. Manchmal verwende ich etwas rohes, kalt gepresstes, nicht dampfbehandeltes Kokosöl, das man übrigens auch wie rohe Avocado zur e Hautpflege direkt auf die Haut auftragen kann.
Bei Kräutern verwende ich – wenn sie nicht Hauptbestandteil und frisch sind – nur winzige Mengen getrockneter Ware.
Salz und Zucker fehlen in meiner Küche vollständig. Während gekochte Speisen Salz oder Zucker meist dringend brauchen, weil gekochte Nahrung von der Natur eben nun mal nicht für unsere Ernährung und damit für unser Geschmacksempfinden vorgesehen ist, schmeckt in der rohen Küche eigentlich alles optimal ohne diese Zwei, wenn man nicht aus der Kochküche gewohnte Geschmäcker nachempfinden will. Experimentiere ich mit Rezepten für Freunde, gebe ich manchmal um zusätzliche Varianten anzubieten etwas Salz oder zum Süßen auch einmal sehr wenig Agavendicksaft an.
Auch Zwiebeln und Knoblauch fehlen in meiner Küche. Sie sind für mich äußerst grobe Gewürze, die in der Fleischküche ihren Platz haben, um Fäulnisprodukte etc. unschädlich zu halten. Bärlauch ist meist eine guter geschmackliche Alternative.
Hier nun das erste Rezept:
Zucchini-Pasta mit Tomaten-Dattelsosse
Süßkartoffel-Pasta mit Zitronen-Orangen-Bananen-Dattel-Mandel-Curry-Sosse
Rote-Bete-Karotten-Pasta mit Orangen-Bananen-Dattel-Mandel-Chili-Ingwer-Tamari-Sosse
Eigentlich verwende und esse ich keine Schokolade. Sie ist ein Anregungsmittel, das – von Chocoholics meist unbemerkt – reizbarer und das abendliche Einschlafen schwieriger macht. Man kann selbstverständlich äußerst leckere Kreationen aus ihr zubereiten und natürlich greife ich bei denen manchmal sehr gern zu, aber eben nicht regelmäßig. Bei den meisten Rohkostzubereitungen ziehe ich dem Kakao Carob vor und wenn ich für irgendetwas Kakao verwende, runde ich seinen Geschmack meist mit Carob ab. Bei gekochten oder gebackenen Gerichten würde ich eher zu Schokolade greifen. Nur als Tipp für diejenigen, die auf Schokolade stehen und neu in der Rohkost sind: Es gibt ganz hervorragende rohe Schokoladen z.B. von Concious Chocolate, Raw Living, lifefood oder von Pecari. Kevin Gianni drückt genau aus, was ich denke: ”When it comes to cacao, less is better. Remember that too.”
Hier nun ein Pasta-Rezept, das Kakao und Carob mit einem asiatischen Touch von Tamari, Ingwer und Chili verbindet:
Süßkartoffel-Pasta mit Schokoladen-Carob-Orangen-Bananen-Dattel-Mandel-Ingwer-Tamari-Sosse
Wegen des Schneidens oder des Slicers seht Euch auch dieses Video an. Jennifer Cornbleet zeigt darin vor dem Zubereiten ihrer leckeren Pasta- und Sossenkreation Arten des Gemüsenudel-Schneidens mit einem Messer oder einem Spiralschneider vor.
Es funktionieren verschiedene Spiralschneider, z.B. die hier angegebenen.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren!









Super Tipp! Danke ;)