Verschiedene Faktoren machen Kokosöl besonders wertvoll: seine gesättigten, mittelkettigen Fettsäuren, sein Laurinsäuregehalt und seine schier endlose Kombinierbar- und Anwendbarkeit. Gesättigte Fettsäuren stehen zu Unrecht im Ruf, für alle möglichen Krankheiten verantwortlich zu sein. Hierbei handelt es sich um einen geschickten Schachzug der Margarine- und Diätindustrie. Zusätzlich um Unwissenheit. Da sie in der Regel vor allem in tierischen Produkten vorkommen, die Cholesterin enthalten, ist es unsinnig, mit allen gesättigten tierischen Fetten auch gesättigte Pflanzenöle zu verdammen, die kein Cholesterin enthalten.
Gesättigte Fettsäuren werden für die allerverschiedensten Aufgaben gebraucht, insbesondere für die Hormonproduktion, Cholesterinbalance und für die Steigerung bzw. Aufrechterhaltung von Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Ebenso halten sie den Stoffwechselumsatz hoch, was zum Beispiel für die zügige Ausscheidung von Stoffwechselschlacken aber auch für’s Abnehmen notwendig ist. Die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls werden schnell in Energie umgesetzt und eignen sich nicht besonders zum Anlagern. Ein Zuviel wäre natürlich dennoch ein Zuviel und würde ein Anlagern nicht verhindern. Etwa drei Esslöffel Kokosöl pro Tag sind empfehlenswert, um sich all seiner positiven Aspekte zu versichern – einschliesslich der ausreichenden Zuführung von Laurinsäure, die äusserst wirksam gegen innere und Hautparasiten, Bakterien, Viren und Pilze ist. Man steigert das Essen von Kokosöl am besten langsam von einem Teelöffel einmal über einen Teelöffel dreimal täglich bis zu 3 Esslöffel täglich. Man kann das Kokosöl dabei auch pur zu sich nehmen. Ist es noch fest (erst ab 24 Grad wird es flüssig) , so schmilzt es doch sogleich im Mund und weckt die Lebensgeister mit seinem Duft und Geschmack nach Sonne, Sommer, Reisen und Meer! Nehmt deshalb ruhig vor dem Essen eine Nase Kokosduft aus dem Glas. Einfach mal ein Esslöffelvoll des Öls wirkt übrigens ähnlich belebend wie Traubenzucker, ohne hinterher ein Energietief auszulösen. Der schnelle Esslöffelvoll ist daher ein gutes Mittel für den Morgen, das Nachmittagstief nach Schule oder Beruf und für den Abend. Kokosöl wirkt übrigen auch gegen CFS, das Chronische Müdigkeitssyndrom, das unter anderem durch eine zu hohe Last an Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten ausgelöst wird.
Langzeitveganer oder Rohköstler profitieren von Kokosöl dabei noch einmal mehr. Kokosöl enthält zwar kein Cholesterin, hilft aber den Cholesterinstoffwechsel zu normalisieren und dabei, es zu bilden, wenn es gebraucht wird. In der Regel geraten langzeitige Veganer oder Rohköstler hinsichtlich des Cholesterins in einen Mangel. Dabei ist es sehr wichtig für die Bildung von Geschlechtshormonen (Testosteron, Östradiol und Progesteron) und Nebennierenhormonen (Cortisol und Aldosteron). Auch die Gallensäuren Cholsäure und Glykocholsäure brauchen Cholesterin. Zusätzlich ist Cholesterin ein wertvoller Gefässkitt, der beim Fehlen von ausreichenden Mengen OPC, dem Covitamin des Vitamin C, die Löcher, die z.B. durch Vitamin C in Gefässwände gerissen werden können, wieder zu verstopfen. Besser wäre, genügend OPC zuzuführen , z.B. durch Traubenkernmehl, die zweite Wahl ist Reparatur durch geregelte Cholesterinbildung. Auch ist Cholesterin für die Aufnahme wasserunlöslicher Nährstoffe im Dünndarm mitverantwortlich. Ebenso ist es für Schwangere notwendig, wo ein erhöhter Spiegel wichtig ist.
Insbesondere das Gehirn und die Psyche profitieren von einem ausreichenden Cholesteringehalt. Insbesondere Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Schon aus diesem Grund ist das Essen von Kokosöl für alle Altersgruppen wichtig, seien es nun Kleinkinder, Schüler, Studierende, Berufstätige und alte Menschen. Etwa drei Esslöffel täglich für einen Erwachsenen, führen viele Menschen aus dem sogenannten Brainfog, einem Zustand, der durch einen Mangel an geistiger Klarheit gekennzeichnet ist und auch kognitive Dysfunktion genannt wird. Die Welt wird langsam wie durch eine Wolke oder einen Schleier wahrgenommen. Kognitive Dysfunktion ist ein sehr verbreitetes und immer weiter um sich greifendes Phänomen. Insbesondere ältere Menschen brauchen deshalb Kokosöl. Aber auch bei Menschen mittleren Alters kann die Gedächtnisleistung durch vermehrte Cholesterinbildung oft stark verbessert werden.
Zu den positiven Effekten auf die Psyche trägt auch die schon angesprochene Bildung der Geschlechtshormone bei. Kokosöl deshalb als ein wenn auch mildes Aphrodisiakum zu bezeichnen, wäre leicht übertrieben, doch bevor Geschlechtshormone zu erhöhtem Sexdrang führen, sorgen sie erst einmal für Souveränität, Selbständigkeit und Unabhängigkeit.
Auch gegen Depressionen hat sich ein ausgeglichener Cholesterinspiegel als wichtig herausgestellt. Insbesondere bei jüngeren und bei alten Frauen (dort ist Depression gerade bei jenen besonders häufig, die Cholesterinsenker nehmen müssen). Gleichzeitig sorgt zu wenig Cholesterin für erhöhte Aggressivität – ein wenig beachteter Punkt, obwohl die Menge von der Schule verwiesener, aggressiver Kinder eine deutliche Sprache sprechen sollte. Das mag mit den schon angesprochenen Punkten Souveränität, Selbständigkeit und Unabhängigkeit zusammenhängen, die durch eine geringe Bildung von Sexualhormonen zusammenhängen.
Ich empfehle zur Erhöhung des Cholesterinspiegels die natürliche Methode der Bildung im Körper – begünstigt durch das Essen von Kokosöl. Nicht jedoch das Essen von Cholesterin aus tierischen Quellen. Dies führt eher zu einer Dysregulation und zur Notwendigkeit der Cholesterinsenkung, da sie eventuell zu Arteriosklerose und Gallensteinen führen können. Hauptursache für zuviel Cholesterin scheinen jedoch vor allem innere, wohl auch psychische, mit Stress zusammenhängende Faktoren zu sein, die relativ unabhängig von der äusseren Zufuhr von Cholesterin sind. Wie dem auch sei, ich bin kein Arzt und dieser Artikel ist keineswegs als ärztlicher Ratschlag gedacht. Bitte wendet Euch bei Schwierigkeiten jedweder medizinischer Art an einen (möglichst Naturheil-)Therapeuten Ihres Vertrauens.









