Die verschiedenen Geschmacksrichtungen: süss, sauer, salzig, bitter, herb, zusammenziehend (nach den ayurvedischen bzw. chinesischen Systematisierungen) sind für sowohl für eine gesunde Versorgung des Körpers als auch für die des Geistes und der Emotionen wichtig (der zusammenziehende Geschmack ist z.B. der einer unreifen Banane).
Die verschiedenen Geschmacksrichtungen werden von verschiedenen Inhaltsstoffen erzeugt und sind eine erste Hilfe, zu einer vollständigen Ernährung und Versorgung mit Nährstoffen zu gelangen.
So z.B. helfen uns uns Bitterstoffe, auch unangenehme Seiten des Lebens anzusehen und unsere Lernaufgaben so zu lösen, dass wir allgemeine Lösungen für ähnliche Probleme erreichen und uns auch mit uns unangenehmen Seiten unseres Selbst konfrontieren können, was uns das Leben freundlich und erfreulich macht, wodurch wir auch anderen Menschen gegenüber freundlich und erfreulich werden, weil wir das auch wollen. Das hilft uns, Dinge, die wir erreichen wollen mit freundlichen Mitteln zu erreichen statt über Übervorteilung, Duckmäusertum, Druck oder Ausnutzung von Machtpositionen gegenüber anderen und Anstrengung für uns selber.
Ist was wir ansehen müssen zu heftig für uns hilft uns der süsse Geschmack. Der weltweite Verbrauch an Süssigkeiten, Schokolade oder ihren Pendents Rosen und anderen Blumen spricht eine beredte Sprache. So viel Konflikte werden also versüsst statt gelöst.
In einer für Körper, Geist und Emotionen bekömmlichen und förderlichen Mahlzeit sollten alle bekannten Geschmacksrichtungen in dem der momentanen Situation entsprechenden Verhältnis vorkommen. Das gelingt am einfachsten mit frischer, ausgereifter, sonnen- und lichtvoll erzeugter, biologisch erzeugter oder wildgewachsener Rohkost, die instinktiv und nicht nach Programm gekauft wurde. Sie enthält alles, was der Körper braucht. Obst und grüne Blattgemüse befriedigen auch deshalb am meisten.
Wer nun kocht und sich nicht roh ernährt, oder wer sich roh ernährt und gerne zubereitet, statt die Lebensmittel so zu essen, wie sie sind, sei einfach an die verschiedenen Geschmacksrichtungen erinnert. Sie in einem Gericht oder einer Mahlzeit zusammenzubringen, ist z.B. mal mit einem Spritzer Zitrone, einem leicht bitteren Kraut etc. ganz einfach. Wer das Wissen von den in einer Mahlzeit notwendigen verschiedenen Geschmacksrichtungen nicht nutzt, muss sich übrigens nicht wundern, dass er nach einseitigem Essen die Geschmacksschaukel auslöst und sich von einer Geschmacksrichtung zur nächsten durchisst, ohne bis zum Schlafengehen zur Ruhe zu kommen. Das Wissen von den Geschmacksrichtungen ist übrigens ein Grund dafür, weshalb man nur in Ruhe essen sollte. Weil nämlich in einer ruhigen Verfassung am ehesten ein ausgeglichenes Geschmacksbild in einer Mahlzeit zusammengestellt wird.
Wer den zusammenziehenden Geschmack nicht kennt, sei an den Geschmack einer noch unreifen Banane erinnert.









Auf Glutamat kann ich verzichten und seit ich mich ausschließlich vegan ernähre, ist auch in der Küche die Vielseitigkeit angestiegen. Ich finde, dass gerade die vegane Ernährung eine Bereicherung für die Sinne ist und vielleicht fühlen wir uns ja deshalb so gut ;o)