Zu meinem Selbstverständnis, dem Zweck und den Themen dieses Blogs:
Diesen Blog habe ich gegründet, um vegane Ernährung in den Herzen und Gewohnheiten seiner Leser zu verankern. Wer bereits Veganer ist, findet hier sicher viel Nützliches für sich selbst oder auch zum Teilen mit anderen. Wer keiner ist, findet sicher auch vieles, was er für sich verwenden kann und nimmt mit ein wenig Glück den Samen für eine vegane Lebensweise mit, der vielleicht einmal aufgeht und schöne Früchte für ihn selbst und für die dadurch geschonten Tiere trägt. Der Blog soll helfen, überall ein dichtes Angebot positiver veganer Wahlmöglichkeiten zu schaffen, die höchsten Ansprüchen genügen, nicht teuer sind und dabei die Arbeit der daran Beteiligten in wertschätzender und angemessener Weise honorieren.
Mein Blog ist rohkostorientiert und enthält viel Material, mit der man seine Ernährung auch gesundheitlich optimieren kann. Wie man das tut und meinen Blog dafür nutzt, bleibt genau wie die vegane Ausrichtung seiner Ernährung jedem selbst überlassen. Natürlich ist mir eine vegane Ernährung und innerhalb ihrer eine rohe Ernährung lieber als jede andere. Ich tue einiges dafür sie zu verbreiten und ich schätze es sehr, wenn Leute über ihren Schatten springen und sich für ein veganes Leben entscheiden. Auch hohe Sprünge sind möglich und werden dankend begrüsst ;-) Rohkost hilft den meisten, ihr veganes Leben sehr viel freudiger, konfliktfreier, gesünder und positiver zu leben als ohne Rohkost möglich wäre. Wie beim Veganismus allgemein, kann man jedoch auch hier in die Falle der Ideologisierung tappen, was schade und meist sogar heftigst kontraproduktiv wäre. Ich selbst geniesse vor allem roh. Erhitztes Essen ist bei mir eine seltene Wahl in Gesellschaft mit anderen oder wenn Rohes von empörend schlechter Qualität ist. Erhitztes Essen kann hervorragend sein, die Kunstfertigkeit und das Einfühlungsvermögen vieler sehr guter Köche übertreffen die vieler Rohkostzubereiter bei weitem, doch lässt es mich lang nicht so gut fühlen wie Rohkost. Die Natur, so man sie lässt, ist und bleibt der beste Zubereiter.
Man sollte über aller Freude an gesunder Ernährung und vor allem über dem Bedürfnis, möglichst vielen Wesen ein schönes Leben zu ermöglichen, nicht vergessen, dass wir alle Menschen und damit emotionale Wesen sind, die multidimensional ausgerichtet sind und deren in vielen Lebensgebieten geschaffene Voraussetzungen erleichtern oder erschweren, positive und befreiende Entscheidungen zu treffen bzw. sich – oft zeitweilig – dagegen zu entscheiden. Wer Andersfühlende oder Andersdenkende verteufelt oder brüskiert oder Gleichgesinnte ungenügend oder falsch informiert, wird leider feststellen, dass er damit mehr Nie- oder Ex-Veganer produziert, als seinem Anliegen Tieren zu helfen gut tun kann. Weil Essen nicht allein eine Kopfangelegenheit ist, wird es immer Menschen geben, die Tierprodukte essen. Nicht, weil ihnen etwas am Menschsein oder an Menschlichkeit fehlt, sondern, weil sie eine bestimmte Art von Wahrnehmung nicht haben, einen Sinn, den man niemandem anerzählen oder antrainieren kann. Ihr Leben muss ohne diesen Sinn auskommen, was ihnen nicht als Verlust erscheinen kann. Das ist ähnlich, wie für andere ein Leben ohne Religion, Spiritualität und Esoterik vollständig erscheint, während die Welt anderer – auch meine – ohne die Wahrnehmungen, auf denen die entsprechenden Techniken, Schulen und Beschäftigungen aufbauen (auf deren grössten Teil ich gern verzichte), ohne jeden Reiz, öde und langweilig wäre. Wir sollten lernen, das, was das Leben anderer vollständig und glücklich macht, zu achten und keinesfalls zu beschneiden.
Kein Wunder, dass mir jede Art von Ideologisierung völlig fremd und fern ist. Ich bevorzuge daher jederzeit eine Gesellschaft, mit der ich mich frei, unvoreingenommen, kreativ und mit viel Spass und Freude amüsieren und weiterentwickeln kann, ohne daraus zweckgerichtete Lehrveranstaltungen zu machen. Mein Wissen gebe ich gern auf Messen, Seminaren, Vorträgen und Kursen etc. in positivem, herzlichen, begeisternden Austausch weiter. Ansonsten liebe ich es, das Leben und was und wer darin meinen Weg kreuzt, frei von Vorstellungsgrenzen und mit wenig Denken zu geniessen. Mein Blog dient letztendlich genau diesem Zweck: möglichst vielen mit einfachsten Mitteln ein Leben in Glück und Fülle zu ermöglichen.
Werden Produkte im Blog genannt, werden sie meist mit anderen verglichen. Bei anderen Produkten nenne ich oft keine vergleichbaren Produkte, sondern nur das meiner Meinung nach beste Produkt. Oft sind Fakten aus der Lebensmittelverarbeitung nicht hundertprozentig zu verifizieren, sondern nur aus als vertrauenswürdig eingestuften Quellen bekannt. Meinem Willen nach sollte stets das Produkt mit dem grössten Nutzen (Inhaltsstoffe, schonende Verarbeitung, Nachhaltigkeit, Arbeitsbedingungen, Friedfertigkeit der Gewinnung) den Vorzug vor anderen erhalten.








