Das Wunder des Lebens
Ich liebe Tiere der verschiedensten Arten. Auch ein Insekt ist für mich vor allem ein Gast in meinem Leben und ein Anlass, mich am Leben, noch dazu an einem konkreten Leben zu freuen. Die Wunder, die an Tieren wie an Menschen zu beobachten sind, sind unendlich viele und unendlich schöne. Das Erhabene, das Schöne, das Einfache, auch das Einfältige, das Dumme, selbst das Brutale an ihnen zu sehen, verbindet mit dem Leben so wie es ist. Mit ihrem Leben, mit dem eigenen und mit der eigenen Position in der Welt.
Recht auf Nahrung und lebenswerte Existenz
Meiner Meinung hat jedes Lebewesen ein Recht auf Nahrung. Wie könnte ich, der ich dieses Recht für mich selber in Anspruch nehme, es anderen verwehren? Dass eine Kuh frisst, bereitet mir demnach keinerlei Probleme.
Schon hier mache ich jedoch eine erste Einschränkung: Die Kuh sollte in der Regel gar nicht existieren. Einige Kühe schon. Die wird es wohl immer geben und ihr treues, reines Leben wird Wanderern wohl immer Anlass zur Freude sein. Die Kuh, die viele Leute als ihr Essen bezeichnen, dem ich angeblich die Nahrung wegnehme (ich würde ihr Essen nicht essen, schon gar nicht das, was eine heutige Kuh so alles fressen muss), gehört abgeschafft. Jede Kuh aus Tierbetrieben gehört wie jeder Hund sterilisiert und auf eine Wiese in den Ruhestand geschickt. Jedes Lebewesen hat ein Recht auf ein schönes, ein lebenswertes Leben!
Schon hier mache ich jedoch eine erste Einschränkung: Die Kuh sollte in der Regel gar nicht existieren. Einige Kühe schon. Die wird es wohl immer geben und ihr treues, reines Leben wird Wanderern wohl immer Anlass zur Freude sein. Die Kuh, die viele Leute als ihr Essen bezeichnen, dem ich angeblich die Nahrung wegnehme (ich würde ihr Essen nicht essen, schon gar nicht das, was eine heutige Kuh so alles fressen muss), gehört abgeschafft. Jede Kuh aus Tierbetrieben gehört wie jeder Hund sterilisiert und auf eine Wiese in den Ruhestand geschickt. Jedes Lebewesen hat ein Recht auf ein schönes, ein lebenswertes Leben!
Hunde und Katzen – Drei feste Positionen
Hunde und Katzen in Haushalten und Streuner, die einmal Liebe bekamen und nun versuchen müssen, sich allein durchzuschlagen, machen mir Sorge. Ich muss sagen, dass ich hier drei feste Positionen vertrete, die Hauptfrage jedoch für mich bisher weiter ungeklärt bleibt.
Meine drei festen Positionen sind:
Tiere gehören in die Natur, nicht in einen Haushalt.
Züchtung gehört verboten.
Alle Hunde und Katzen gehören sterilisiert.
Jeder Hund und jede Katze sollte langsam und geduldig an veganes Futter mit dem für Katzen entsprechenden Zusatz herangeführt werden.
Tiere gehören in die Natur, nicht in einen Haushalt.
Züchtung gehört verboten.
Alle Hunde und Katzen gehören sterilisiert.
Jeder Hund und jede Katze sollte langsam und geduldig an veganes Futter mit dem für Katzen entsprechenden Zusatz herangeführt werden.
Hunde- und Katzenernährung
Ich komme gleich einmal zum letzten Punkt, weil er sicher die meisten Diskussionen auslösen wird. Ja, es ist möglich, Hunde und Katzen vegan zu ernähren. Wer möchte, kann sich darüber ausreichend im Netz informieren. Es braucht Geduld, Freiwilligkeit von Seiten der Tiere und von uns die gleiche Verantwortlichkeit, Liebe und gesundheitliche Kontrolle, die wir Tieren auch sonst zukommen lassen. Viele Hunde und Katzen (für sie ist Taurin im Futter unabdingbar) erfahren die gleiche gesundheitliche Entlastung wie Menschen, die auf eine vegane Ernährung umstellen. Hunde sind eh wie Schweine ihrer Natur gemäss Mischköstler, was bedeutet, dass sie von allem leben können. Ihrer Natur gemäss allerdings am schlechtesten von dem Abfall, den Fertig-Tierfutter in der Regel darstellt. Mehr als um die Art des Futters geht es um seine Zuträglichkeit, Wertigkeit, Qualität und Frische.
Besondere Anforderungen von Katzen
Bei Katzen sieht das etwas anders aus. Sie brauchen das schon erwähnte Taurin. Auch sollten Katzen nach draussen können. Der Jagdtrieb ist für sie natürlich, selbst wenn er sich bei vielen erst spät einstellt. Wer Katzen liebt, sollte ihnen veganes Futter anbieten und sie sonst selber für ihr Futter sorgen lassen. Ein Tier, dass sie sich draussen holen, hat wenigstens in Freiheit gelebt, anders als diejenigen, die in der Massentierhaltung gehalten werden, um Hunde- und Katzenfutter zu werden. Ihr Tod bleibt grausam. Das muss ein Katzenfreund vorher bedenken.
Wenn es nicht klappt – die ungeklärte Position
Und wenn es trotz aller Geduld und allen Tricks nicht möglich ist, Hunden oder Katzen die vegane Nahrung schmackhaft zu machen? Hier endet meine feste Position. Mag jeder sich entscheiden, wie er es für richtig hält. Wer bin ich, um mich als Herr über Leben und Tod aufzuspielen? Gibt mir der Umstand, dass ein Hund am Leben ist und sich bei mir eines freien Lebens erfreuen kann, das Recht, grausam Tiere in einer Massenproduktion gefangenhalten zu lassen, um portionsweise an ihn verfüttert zu werden? Ich denke nicht. Von mir bekommen Hunde und Katzen veganes Futter. Wer es nicht will, muss weiter ziehen. Glücklicherweise war ich bisher nie in einer Situation, mich gegen ein Tier entscheiden zu müssen.
Wenn es nicht klappt – die ungeklärte Position
Katzen- und Hundezucht gehört verboten. Auch meine ich, dass Tiere nicht in Haushalte gehören. Katzen und Hunde gehören sterilisiert. Wer meint, das dürften wir den Tieren nicht antun, der irrt in meinen Augen. Wir müssen es sogar unbedingt. Die Gefahr, dass sie sonst immer weitere Nachkommen produzieren, ist einfach zu gross. Es gibt zu viele Streuner, zu viele laufen gelassene Katzen und Hunde. Die Tierheime sind voll. Wir dürfen nicht – auch nicht durch indirekte Schuld – mehr Tiere ins Leben bringen, als denen wir ein schönes, lebenswertes Leben garantieren können.
Tiere gehören meiner Meinung nach nur in die Obhut des Menschen, falls und solange sie gerettet werden müssen. Ein Tier ist kein Spielzeug, kein Prestigeobjekt und kein Gefährte, der nur angenommen wird, weil man sein Leben so verfehlt lebt, dass im eigenen Leben kein Platz für menschliche Gefährten ist.









Einiges in diesem Blog ist überdenkenswert, informativ und sinnvoll, aber dieser Beitrag grenzt, wenn er ernst genommen und umgesetzt wird, an Tierquälerei.
1.) Tiere gehören in die Natur, nicht in einen Haushalt.
Es gibt inzwischen HAUStiere und WILDtiere, das hat sich über Jahrtausende so entwickelt, und es stellt einen gravierenden Unterschied dar. Hunde stellen eine eigene Unterart dar, es sind keine Wölfe, und sie frei leben zu lassen würde bedeuten sie auszusetzen, sie sich selbst zu überlassen. Wie viele würden überfahren werden, erschossen werden (weil sie wildern), oder auch einfach verhungern, weil sie körperlich und von den Erbanlagen her gar nicht mehr in der Lage wären zu jagen. Haustiere mit diesem Wissen aus dem Haushalt zu verbannen wäre einfach nur grausam. Hunde gehören in den Haushalt, die Unterart “Hund” hat sich erst getrennt vom Wolf entwickelt, weil sie sich dem Menschen angeschlossen hat. Sie hat sich gemeinsam mit der Menschheit entwickelt, ihr natürlicher Lebensraum ist ein menschlicher Haushalt. Denn sonst wären es Wölfe und keine Hunde! Ähnlich verhält es sich mit den Katzen, die den Wildkatzen aber noch ähnlicher sind als die Hunde ihren Ahnen.
Außerdem wird ein Tier nicht automatisch als Spielzeug angesehen, nur weil es sich in der Obhut eines Menschen befindet. Und ein Haustier ist auch nicht nur ein Gefährte, weil das eigene Leben verfehlt ist und man nicht mit anderen Menschen klar kommt.
Und Haustierhaltung ist auch nicht gleich Unterstützung der Massentierhaltung, man kann seine Tiere durchaus auch wunderbar mit Fleisch aus artgerechter Haltung versorgen. Das alles sind eher Vorurteile, die sicherlich auf manche Haustierbesitzer zutreffen, aber nicht auf den Großteil.
2.) Alle Hunde und Katzen gehören kastriert.
Eine Kastration ist ein MASSIVER Eingriff für das Tier, es bringt den ganzen Hormonhaushalt durcheinander und wirkt sich unvorhersehbar auf die Psyche aus. Deswegen ist es laut Tierschutzgesetz untersagt, solche Eingriffe vorzunehmen, wenn keine medizinische Indikation vorliegt. Das dieses Gesetz meist missachtet wird bedeutet nicht, dass es dadurch richtiger wird es zu missachten. Eine Sterilisation ist eine weitaus bessere Methode, um auf die Fortpflanzungsfähigkeit eines Tieres einzuwirken, denn durch eine Sterilisation wird lediglich die Fortpflanzung unterbunden, das Tier aber nicht in seiner ganzen Entwicklung durch das komplette Entfernen der Sexualorgane gestört.
3.) Jeder Hund und jede Katze sollte langsam und geduldig an veganes Futter mit dem für Katzen entsprechenden Zusatz herangeführt werden.
Hunde und Katzen sind Carnivoren. Das merkt man schon daran, dass jeder Hund und jede Katze ein Jagdverhalten zeigt, je nach Rasse mehr oder weniger ausgeprägt, aber stets vorhanden. Es gibt keinen Pflanzenfresser auf dieser Erde, der ein Jagdverhalten aufweisen würde. Rein pflanzliche Nahrung ist sowohl für Katzen als auch für Hunde widernatürlich. Das Einzige, was Wölfe (von denen nunmal der Hund abstammt) an veganer Nahrung zu sich nehmen, ist der Mageninhalt ihrer Beutetiere und hin und wieder Wildkräuter und Beeren. Der Hauptteil der Nahrung besteht aus Fleisch und Knochen. Wenn man einen Hund/eine Katze barft und mit Bio-Fleisch ernährt, dann bekommen sie, was sie brauchen und das Fleisch, das sie fressen, stammt von Tieren aus artgerechter Haltung. Dazu gibt es keine Alternative, denn alles andere ist nicht artgerecht. In der Natur gibt es Raubtiere und Beutetiere, Fleischfresser und Pflanzenfresser, das war immer so und wird immer so sein, auf der ganzen Welt, da so immer ein Gleichgewicht aufrecht erhalten wird. Wenn es zu viele Pflanzenfresser gibt, dann zerstören sie die Lebensgrundlage dieses Planeten (die Pflanzen). Gibt es mehr Pflanzenfresser, dann steigt die Zahl der Fleischfresser. Nimmt die Zahl der Pflanzenfresser ab, sinkt auch die Zahl der Raubtiere. Das geht ununterbrochen hin und her, ein empfindliches Gleichgewicht.
Dadurch, dass man zB den Wolf in Deutschland ausgerottet hatte, hat man das Gleichgewicht in der Natur so extrem gestört, dass man Wildtiere töten musste, da ohne einen natürlichen Fressfeind die Pflanzenfresser dem ganzen Ökosystem erheblichen Schaden zugefügt hätten – weswegen man über den wieder zurückkehrenden Wolf auch so froh sein kann.
Alles in allem muss man Tieren mit Respekt begegnen und ein offenes Auge und ein offenes Herz für ihre Bedürfnisse haben. Zwangskastrationen, erzwungene – widernatürliche – vegane Ernährung und ähnliches gehören ganz gewiss nicht dazu.
Solange es Tiere gibt, die vom Zusammenleben mit Menschen abhängig sind, ist ihnen Heim und Gemeinschaft zu gewähren. Jedoch sollte ihre Zahl meiner Meinung nach durch Zuchtverbot und Sterilisation langsam aber sicher auf Null gebracht werden. Daraufhin wird sich eine andere, freie Art der Gemeinschaft von Tier und Mensch einstellen. Ich befürworte keinesfalls, mit Menschen lebende Tiere auszusetzen.
Ich habe in meinem Beitrag das Wort “kastriert” nunmehr durch “sterilisiert” ersetzt. Das Wort hatte sich beim damaligen Schreiben eher als Ungenauigkeit eingeschlichen und war von mir nicht mehr bemerkt worden.
Es gibt für mich keinen anderen Grund, ein Tier mit Fleisch – sprich Biofleisch – zu ernähren, als den, dass es sich nicht an ein veganes Futter gewöhnen mag. Und natürlich kann und darf man es dazu nicht zwingen. Muss ein Tier jedoch mit Fleisch oder anderen Tierprodukten ernährt werden, wird für mich seine Erhaltung rein theoretisch jedoch widersinnig. Weshalb ein Tier verwöhnen, indem man genau dadurch andere zu Tode quält? Dies ist eine Situation, für die ich keine Lösung habe. Natürlich wird man so ein Tier auch weiter erhalten und nicht aufhören, es zu lieben. Auch das ist klar.
Ich will hier keinerlei Tierhaltung schön reden, aber gerade Katzen sind nunmal von Mutter Natur zu Fleischfressern geschaffen worden, dessen sollte sich jeder Vegetarier und Veganer bewusst sein. Diese wundervollen Tiere vegan zu ernähren ist eine weitere menschliche Form der Tierquälerei, dass wohl auch nur um ihr eigenes schlechtes Gewissen zu beruhigen. Wer die Anatomie von Katzen kennt, weis wovon ich rede.
Wann hören Menschen endlich auf Tiere zu vermenschlichen und für ihre Tiere zu entscheiden. Viele reden von freiem Willen, was ist mit dem freien Willen der Tiere?
Katzen fressen in der Regel sogar gern veganes Futter und leiden auch keinen Mangel, wenn Taurin darin enthalten ist. Doch brauchen sie Freigang und die Möglichkeit, sich selbst mit anderem zu versorgen, wenn sie es brauchen. Meist töten und fressen sie draußen weniger Mäuse, wenn sie veganes statt nichtveganem Futter bekommen.
… und wir leben alle glücklich in einem Ponyhof bis Tod uns scheidet:-)
Ich mag diesen Blog sehr gerne, aber vor so vieler Naivität ( Tierquälerei?) kann ich nicht schweigen:(
Ich denke Katz und Hund können wohl gut überleben mit veganischen Supplementen, man sollte sich jedoch dringend vorher mit Biologie und Physiologie von diesen Tieren aussetzen bevor man ein Haustier aneignet oder sonst Finger davon lassen ( habe selbst zwei Hunde.)
Lieber Christain,
du sprichst mir – wieder einmal – aus dem Herzen.
Ich möchte noch explizit erwähnen, dass auch Kaninchen und Meerschweinchen, Chinchillas oder andere Exoten sowie Reptilien und Amphibien nicht mehr gezüchtet und erst recht natürlich nicht aus der Natur entnommen werden sollten.
Wer sich unbedingt um Tiere kümmern möchte, der sollte einem Tier aus dem Tierheim ein artgerechtes neues Zuhause geben. Auch Kaninchen und Meerschweinchen haben ein Recht auf Bewegung, Beschäftigung und artgerechtes Futter (was das meiste Futter aus dem Tierfutterladen ausschließt).
Vielen Dank für deine Gedanken zu diesem Thema.