Alle Tiere fressen ihre Fette unkonzentriert im frischen rohen Zustand, die pflanzenfressenden Tiere pflanzliche in Form von Pflanzen, die Raubtiere tierische in Form von Tieren. Aus ihrer Leistungsfähigkeit, der immensen Zahl ihrer Nachkommen und der am Erreichen der Geschlechtsreife gemessen weitaus längeren als der menschlichen Lebenserwartung, lässt sich folgern, dass beide Arten von Fetten im rohen Zustand für die jeweiligen Tiere gesund sind.
Unsere nichtmenschlichen Vorfahren waren Pflanzenfresser mit einem relativ kleinen Anteil an tierischer Nahrung.
Der Anteil an tierischer Nahrung bei unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, liegt in der Regel bei nicht mehr als einem Prozent. Als Ausgangswert kann der Anteil entsprechender tierischer Fette kann demnach nicht mehr als 0,3 Prozent ausmachen.
Der Anteil an tierischer Nahrung bei unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, liegt in der Regel bei nicht mehr als einem Prozent. Als Ausgangswert kann der Anteil entsprechender tierischer Fette kann demnach nicht mehr als 0,3 Prozent ausmachen.
In der Menschwerdung hat tierische Nahrung dann eine grössere Rolle gespielt. Wir sind zu den heutigen Menschen geworden, weil unsere jüngeren Vorfahren gejagt haben (nicht weil sie Fleisch aßen – ein wichtiger Unterschied). Dieser relativ kurze Zeitraum hat eventuell dazu geführt, dass unsere Körper tierische und durch Hitze veränderte Fette mittlerweile besser tolerieren können, als in früheren Zeiten. Es mag besondere Fälle geben, in denen in extremen Fällen Krankheiten eher oder ausschliesslich durch die Zufuhr sehr spezifischer tierischer Fette geheilt werden können (ich werde dazu an dieser Stelle noch ein Video platzieren). Dies sind Sonderfälle, die meinen auch gesundheitlichen Rat, vegan zu leben und auch als Nichtveganer den Anteil tierischer Fette stark zu begrenzen, nicht berühren. Wir sind nicht mit einer Kette gesteuerter Mutationen zu Mischköstlern mutiert, die krankheitsfrei bei langer Lebenserwartung und hoher Leistungsfähigkeit einen hohen Anteil tierischer Produkte in ihrer Ernährung vertragen. Schon zu sehen, wieviele selbsternannte Misch- und Kochköstler ständig unter Infekten leiden, spricht ihrem erdachten Status Hohn.
Was ich bisher geschrieben habe, sagt jedoch auch nicht, dass man nicht auch mit einem hohen Anteil tierischer Fette bei bester Gesundheit und Leistungsfähigkeit sehr alt werden kann. Für mich ist das jedoch kein Grund, Tierprodukte zu mir zu nehmen. Moralisch, die Entwicklungschancen nachfolgender Generationen und die Existenz- und Freiheitsrechte anderer Arten betreffend gibt es zu viele Gründe, ausschliesslich vegan zu leben.
Nun also zum Thema tierische versus pflanzliche Fette im Vergleich. Das Folgende betrifft einige generelle Fragen, die in Diskussionen immer wieder Thema sind.
Margarine und Butter
Margarine ist generell ungesünder als Butter. Der Grund dafür sind gehärtete Fette, die die Zellatmung extrem behindern. Enthält eine Margarine keine gehärteten Fette, sieht der Fall wieder ganz anders aus. Ihr optimaler, weil gesündester Gegenpol ist nicht Butter, es sind rohe Öle.
Butter und Ghee
Butter ist kein gutes Nahrungsmittel. Nach ayurvedischem Verständnis bringt sie alle möglichen Vorgänge im Körper zum stoppen, während das aus ihr gewonnene reine Butterfett Ghee, die gleichen Vorgänge zum Fliessen bringt. Man gebe nur etwas Butter auf einen sich entwickelnden Pickel, auf einen anderen etwas Ghee. Der erste wird unangenehm gross werden, der zweite wird sich schneller als ohne Behandlung auflösen.
Wenn also schon Butter, dann in der Form von Ghee. Ist hundertprozentiger Kuhschutz garantiert – von der Geburt bis zum natürlichen Tode – habe ich moralisch generell überhaupt nichts gegen ein paar Milchprodukte, unter den gegebenen Umständen und aus gesundheitlichen Gründen sehr wohl.
Wenn also schon Butter, dann in der Form von Ghee. Ist hundertprozentiger Kuhschutz garantiert – von der Geburt bis zum natürlichen Tode – habe ich moralisch generell überhaupt nichts gegen ein paar Milchprodukte, unter den gegebenen Umständen und aus gesundheitlichen Gründen sehr wohl.
Öle
Nun zum Gegenpol der Margarine. Im Idealfall ist das eine Kombination zu verschiedenen Mahlzeiten gegessener Öle wie Leinöl, Hanföl, Olivenöl und Kokosöl, um die wichtigsten zu nennen.
Wirklich als Gegenpol zu nennen, ist reines, frisches, möglichst unter Luftabschluss hergestelltes und kalt, dunkel und bewegungslos gelagertes (nicht in der Kühlschranktür) Leinöl. Das ist ein Zellatmungsbooster. Wer es ausprobieren mag, möge dazu einfach mal die Treppe zu seiner Wohnung hinaufrennen und das Gleiche noch einmal tun, nachdem er eine Woche lang solch exzellentes Leinöl zu sich genommen hat.
In der Daueranwendung sollten jedoch nicht mehr als 1, maximal 2 Esslöffel Leinöl täglich gegessen werden, um auch hormonell in einem Gleichgewicht zu bleiben. Das auch nicht bis ans Lebensende, sondern durchaus mit grösseren Pausen zwischendurch. Frau Dr. Budwig (Budwigemulsion und Budwigdiät) erkannte dies zuerst, auch Dr. Gerson wandte es in seinem letzten Lebensjahr erfolgreich an. Nur frisches Leinöl als einziges Fett zuzulassen und es regelmässig zu konsumieren, war die einzige Möglichkeit, die seine Krebspatienten keine Rezidive bekommen liess. Das gilt für Krebspatienten. Jeder Gesunde hat reichlich mehr Auswahl (s. dazu und auch zu Kokosöl auch meinen früheren heutigen Artikel).
Wirklich als Gegenpol zu nennen, ist reines, frisches, möglichst unter Luftabschluss hergestelltes und kalt, dunkel und bewegungslos gelagertes (nicht in der Kühlschranktür) Leinöl. Das ist ein Zellatmungsbooster. Wer es ausprobieren mag, möge dazu einfach mal die Treppe zu seiner Wohnung hinaufrennen und das Gleiche noch einmal tun, nachdem er eine Woche lang solch exzellentes Leinöl zu sich genommen hat.
In der Daueranwendung sollten jedoch nicht mehr als 1, maximal 2 Esslöffel Leinöl täglich gegessen werden, um auch hormonell in einem Gleichgewicht zu bleiben. Das auch nicht bis ans Lebensende, sondern durchaus mit grösseren Pausen zwischendurch. Frau Dr. Budwig (Budwigemulsion und Budwigdiät) erkannte dies zuerst, auch Dr. Gerson wandte es in seinem letzten Lebensjahr erfolgreich an. Nur frisches Leinöl als einziges Fett zuzulassen und es regelmässig zu konsumieren, war die einzige Möglichkeit, die seine Krebspatienten keine Rezidive bekommen liess. Das gilt für Krebspatienten. Jeder Gesunde hat reichlich mehr Auswahl (s. dazu und auch zu Kokosöl auch meinen früheren heutigen Artikel).
Cholesterin
Es ist kein Problem, dem Körper kein Nahrungscholesterin zuzuführen. Er bildet selber Cholesterin, braucht dafür aber Fette. Das macht jeder tierische Körper. Ja es stimmt, Cholesterin ist ein wichtiger Körperschutzstoff, der durch eine falsche Lebensweise in Verruf geraten ist. Cholesterin dichtet z.B. Löcher in Gefässwänden ab, solange der Körper OPC, das Covitamin des Vitamin C, in zu geringer Menge bekommt (dann ist ihre Reparatur ohne das verklebende Kitten der Gefässe möglich). Auch zur Bildung ist es notwendig, ect.
Der wirkliche Grund weit verbreiteter Gesundheitsprobleme
Mitunter wird tatsächlich behauptet, dass es der Weg weg von tierischen zu pflanzlichen Ölen, von Butter zu Margarine usw. Was seit 1920 die Gesundheitsprobleme in den USA vor allem zum Anstieg brachte, war der Weg hin zu Unmassen an Zucker, Salz, Fleisch, Eiern, Fisch, Weissmehl, Zucker, Süssigkeiten, Snacks, Softdrinks, Ausserhausessen, verarbeiteten Lebensmitteln, isolierten Nähstoffen, Konservierungsstoffen, Fastfood, Süssstoffen, Eiweissdiäten, Diäten allgemein, Pharmaka wie Blutdrucksenkern, Psychopharmaka, Verdauungshelfern etc. in einem in der Geschichte bis dahin unbekannten Ausmass in seiner Wirkung verstärkt durch die katastrophale Bewegungsarmut in weiten Bevölkerungsschichten.
Fett, Zucker und Bewegung
Allgemein wird Fett auch mit der Zuname von Körperfett in Zusammenhang gebracht. Beide miteinander zu verknüpfen ist nicht ganz richtig. Das Thema Körperfett ist eine Kombination aus Fett als extrem dichten Energieträger, Bewegungsarbeit, Schlafmangel und Zucker. Nur Insulin durch konzentrierte Kohlehydrate treibt Fett schwer lösbar in die Fettzellen. Wer abnehmen sollte, sollte sich bewegen, genug schlafen, isolierte Zucker meiden und Zucker und Fette nicht zusammen zu essen. Und er sollte etwas Öl zu sich nehmen, vor allem etwas Lein- oder Kokosöl – das wird ihm auch jeder Bodybuildingexperte sagen, der weiss, wie man seinen Körperfettanteil extrem reduziert.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
Ich bin generell gegen einen Gebrauch von Ölen mit zu viel mehrfach ungesättigter Fetten. Sie sind äusserst hitze- und oxydationsempfindlich. Im Ayurveda gelten sie als Substanzräuber, nicht weil sie dem Körper Körperfett, sondern wichtige, für sein Funktionieren notwendige Stoffe entziehen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren in grösserer Menge mögen in seltenen Fällen nicht anders heilbarer Krankheiten angezeigt sein. Im Normalfall sollten sie als Öle keinen Platz im Speiseplan bekommen.
Seite und Artikel zum Thema Fette:
- Seite: Zusammenfassung zum Thema Fett und Öle
- Pflanzliche versus tierische Fette
- Wieviel und welches Fett ist genug?
- Welche Fette wann, Essensphasen und der Körper als sein bester Spezialist
- Das Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
- Omega-Fettsäuren
- Cholesterin senken? Kein Problem – How to lower your Cholesterol
- How to Eat – Vesanto Melina auf RawVeganRadio.com
- Wichtige Ergänzung – Avocados reichen zur Versorgung mit Omega-3 Fettsäuren nicht aus
- Fleisch, Fisch und Omega 6
- Supergift Amalgam
- Sommer – Sonne – Hautschutz: Früchte, Grün und die richtigen Fette








