Renate Künast appellierte auf der Utopia-Konferenz für ein Engagement in politischen Parteien. Für eine Partei, die sozial so daneben ist, wie die Grünen, und Tiere zu essen bestenfalls als Kavalliersdelikt ansieht? Bei Eintritt wird man als Mitglied gezählt und als Indikator für den richtigen Weg der Partei angesehen.
Wenn ich an ein Engagement für Parteien denke, fallen mir eigentlich nur die Tierschutzparteien ein, auch wenn eine Reformierung der Grünen ein verführerischer Gedanke ist. Und auch bei den Tierschutzparteien werde ich erst genau hinschauen. Leute zu unterstützen, die ohne vegan zu leben und es in Programm und Verhalten zu propagieren für Tierschutz werben, wird mit mir nicht stattfinden. Und auch hier sehe ich mir die Haltung zu sozialen Fragen an.









Tja in knapp einem Jahr sind die Wahlen in Berlin und schon gehts mit den Nettigkeiten los. Der Wowereit hat wohl Angst um sein Amt und schlägt schon um sich. Die Grünen würden entzaubert, wenn sie sich bald den "harten Problemen der Gesellschaft" widmen müssten. Auf der anderen Seite kann die Künast mal wirklich zeigen, was sie so drauf hat. Vielleicht ganz gut, dass das vor der nächsten Bundestagswahl passiert. Ein Erfolg wird die Grünen sicher stärken. Ein Misserfolg wird sie entzaubern. Wir werden sehen.
Das sehe ich genauso.
Die Grünen müssen sich bewegen. Sie sind heute nicht mehr die Spitze der alternativen Bewegung, sondern zu satt geworden.
In der Opposition sind sie nicht schlecht (z.B. Stuttgart 21 o.Ä.), aber in Regierungsverantwortung zeigt sich, wie ähnlich sie den anderen Parteien geworden sind.
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