Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Kokosprodukten

Kokosöl Essen/innerliche Anwendung äusserliche Anwendung
Externer Link: 80 Anwendungen von Kokosöl (englisch)
Kokosöl und die Regulation der Cholesterinbildung
Anwendung von Kokosprodukten wie Kokosmus, -raspeln, -mehl, Kokosblütennektar und -zucker
Anwendung von Kokosmilch
Händler, die Dr. Goerg-Premium-Kokosprodukte verkaufen

Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Kokosöl

Kokosöl 500 ml

Sowohl für die innerliche als auch für die äusserliche Anwendung ist Kokosöl das bei weitem anwendungsreichste Kokosprodukt.
Ausserhalb des Kühlschranks ist es geöffnet wenigstens ein halbes bis dreiviertel Jahr haltbar. Gut zu wissen, entfaltet es doch vor allem bei konstanter, längerfristiger Anwendung seinen Nutzen und sind doch vor allem grössere Gläser im Verhältnis preisgünstiger als kleinere.

Essen/ innere Anwendung:

rohe Anwendung: Kokosöl hält den Stoffwechsel aktiv und den Stoffumsatz hoch. Dadurch kann man mit Kokosöl leichter abnehmen als ohne Kokosöl. Selbstverständlich hängt das auch vom sonstigen Essen, vom Bewegungsumfang und von einigen anderen Faktoren ab. Ein Löffel Kokosöl (bis 1 Esslöffel) am Morgen schafft dafür jedoch eine gute Grundlage. Im Vergleich dazu verlangsamen die ungesättigten Fettsäuren anderer Öle den Stoffwechsel und verringern den Stoffumsatz, stehen dem Abnehmen also eher im Wege. Natürlich haben beide Sorten von Fettsäuren ihren wichtigen Platz, insbesondere wegen der wichtigen Omega-3-Fettsäuren, die besonders in Lein- und Hanföl zu finden sind.

Gern machen es auch Kinder und so manche Gesundheitsmuffel unter den Männern für sich zur Routine, morgens vor dem Verlassen der Wohnung, nach dem Nachhausekommen am Nachmittag oder Abend oder immer wenn sie müde oder erschöpft sind, einen Tee- bis Esslöffelvoll Kokosöl zu essen, um sofort die Lebensgeister zu wecken. Eine hervorragende Methode! Schon, weil Kokosöl auf diese Weise so schnell wie Traubenzucker Energie für Körper und Geist gibt. Noch eine Nase voll vom Kokosölduft geschnuppert, und Frieden zieht ein ins Gemüt, wird der Duft von Kokos von den meisten doch mit Sonne, Sommer, Urlaub und Meer assoziiert. Kurze Zeit später kann man schon viel souveräner und zielsicherer entscheiden, mit welchem Essen es weitergehen soll, ohne in die Gefahr zu kommen, die Geschmacksschaukel anzuwerfen und bis zum Abend nicht mit dem Essen aufzuhören.

Generell empfehle ich, Öl am besten für sich allein zu essen. Als Cracker- oder Brotaufstrich sehe ich es deshalb so wenig günstig an wie jedes andere Fett. Es ist jedoch an sich ein guter Butter- und noch mehr ein besserer Margarineersatz. Für Butter deshalb, weil es ähnlich Ghee (reinem Butterfett) wie auch im Ayurveda beschrieben alle möglichen Vorgänge im Körper zum Fliessen bringt, während Butter die Reinigungsvorgänge des Körpers stoppt bzw. behindert. Auf ein Pickelchen aufgetragen, ist ein Beweis dafür schnell erbracht. Mit Butter vergrössert er sich, mit Butterfett oder Kokosöl verschwindet er schneller als ohne Behandlung. Daher wird im Ayurveda regional für die gleichen Zwecke Ghee oder Kokosöl verwendet. Darauf, dass Kokosöl eine hervorragende vegane Alternative für alle tierischen Fette inklusive Butter und Butterfett ist, sei deshalb an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich hingewiesen. Auch für Ghee und alle anderen Milchprodukte müssen schliesslich Tiere sterben.

Die Verwendung von Kokosöl für Torten funktioniert auch für Rohkost- wie auch gebackene Torten gut. Man kann auch Kokosmus stattdessen verwenden. Beide haben eine unterschiedliche Süsse. Kokosmus enthält zusätzlich zum Öl ja auch Eiweiss, Kohlehydrate und Mineralien etc. Dass beide ab 24° fest werden, lässt auch Böden und Cremes fest werden. Diese Eigenschaft macht die Verwendung als Öl im klassischen Sinn allerdings nur im Sommer möglich.

Fette und Kohlenhydrate machen sich nie besonders gut zusammen. Sie verlängern den Verdauungsvorgang und führen eher dazu, dass Fett im Körper abgelagert wird. Die Gefahr ist bei Kokosöl etwas geringer, weil seine mittelkettigen Fettsäuren schnell vom Körper zur Energiegewinnung genutzt werden und nicht so sehr zum Anlagern tendieren. Trotzdem würde ich keinesfalls zur Kokosölbroten als Lieblingsnahrung raten.

heisse Anwendung: Kokosöl kann bestens zum Braten und Frittieren genutzt werden, weil es von allen Ölen unter Hitze am wenigsten Schaden nimmt – besteht es doch fast vollständig aus gesättigten Fettsäuren. Über den Nutzen des Kokosöls und seiner Fettsäuren habe ich im Artikel Kokosöl und die Regulation der Cholesterinbildung geschrieben. Reinigt man das Öl nach dem Braten oder Frittieren mit einem Feinstfilter von den Resten der gebratenen oder frittierten Lebensmittel, kann man es noch lange verwenden.

Wer gerne kocht und Kokosöl dabei oder danach verwenden mag, kann das gut tun. Natürlich verändert das den Geschmack um einiges. Meist auf sehr erfreuliche und bereichernde Art und Weise!

Die Verwendung von Kokosöl für gebackene Torten und Gebäck funktioniert sehr gut. Es ist auch als Brotaufstrich ein guter Butter- und noch mehr ein besserer Margarineersatz. Mehr dazu und zu anderen schönen Anwendungen rohen Kokosöls bei den inneren Anwendungen.

Auch als Mittel für das Ölziehen und als Zahnputz ist Kokosöl sehr gut geeignet. Für das Ölziehen nimmt man eine handhabbare Menge (ein Teelöffel- bis ein Esslöffelvoll) in den Mund, schiebt es für mindestens 5 Minuten heftig durch die Zähne und gurgelt auch damit. Das Öl geht dabei durch eine Phase, in der es ganz zäh wird, um danach wieder flüssig zu werden. Das Öl im Anschluss ausspucken und Zähne, Mund und Zunge mit einer Zahnpasta putzen. Dieses Verfahren kommt aus verschiedenen Volksmedizinen und soll haufenweise Krankheiten und aus dem Gleichgewicht geratene Mikroben aus dem Körper entfernen. Den Kopf dabei auch länger nach vorn zu beugen, aktiviert dabei den Abtransport von Stoffen aus den Stirn- und Nebenhöhlen nochmal besonders. Die Zähne werden bei der Verwendung von Kokosöl auch nach Monaten ein- bis zweimal täglich durchgeführter Anwendungen nicht empfindlich – sehr im Gegensatz zur Durchführung mit Sonnenblumenöl.

Äusserliche Anwendung/Kosmetik:

Die wunderbaren Eigenschaften des Kokosöls machen es zu einem idealen Universalmittel für den Schutz und die Pflege von Haut, Haar und Seele. Kokosöl wirkt durch seinen hohen Gehalt an Laurinsäure (insbesondere das Kokosöl und die Kokosprodukte von Dr. Goerg, die durch Sortenwahl, rigide Qualitätsauswahl, den höchsten Standard schnellster Verarbeitung innerhalb von drei Tagen nach der Ernte und Wahl der bestmöglichen Technologie den höchsten Anteil aller als Premium-Kokosöle gehandelten Kokosöle hat: 59,4 % statt normal 41 bis 46 %, was einem effektiven Preisvorteil von 29 bis 44 % für diejenigen entspricht, denen es um die Wirkungen der Laurinsäure geht). Laurinsäure wirkt gegen innere und äussere Parasiten, Pilze, Bakterien und Viren.
Zudem verwöhnt Kokosöl natürlich diejenigen, die es mögen mit dem einem wunderbar nach Urlaub, Sonne, Sommer und Meer duftenden Wohlgeruch, der allein schon stimmungsaufhellend wirkt.

Für mich ist Kokosöl so gut wie die einzige Kosmetik, die ich verwende. Manchmal benutze ich alternativ Produkte wie Zahnpasta (aus verseiftem Kokosöl), eine Creme von Raw Gaia und zusätzlich natürlich Seife (auch von Raw Gaia – alle Raw Gaia-Produkte sind bei www.mondfalter.ch und im Veganz in Berlin erhältlich) und Shampoo (Shikakai von Raw Gaia oder alternativ ein ayurvedisches Shampoo der Sidhu Spezialkosmetik GmbH – das beste daran: es hält ewig, weil es ausserordentlich sparsam ist).

So verwendet, wie es ist, ist Kokosöl eine wunderbare Bodylotion, die sehr gut einzieht und auch aus Textilien leicht wieder zu entfernen ist. Sie verharzt und riecht nicht in der Kleidung. Menschen mit Neurodermitis, Schuppenflechte oder ganz einfachen Hautproblemen empfinden Kokosöl meist als Riesenerleichterung.

Auch als natürliches Sonnenöl oder After-Sun-Lotion ist Kokosöl hervorragend zu verwenden. Ebenso als Kosmetik- und Massage-Basisöl.

Kokosöl ist auch allgemein eine sehr angenehme Creme (die jedoch einen Film auf den Händen hinterlässt, Vorsicht also bei fettfleckempfindlichen Materialien).

Durch die bakterienwidrigen Eigenschaften des Kokosöls ist es auch sehr gut als Deo zu benutzen, das noch dazu meist keine, zumindest aber weniger Flecken auf der Kleidung hinterlässt als gewöhnliche Deos.

Auch als Haarkur ist Kokosöl wunderbar geeignet. Die wunderschönen, dichten und gesunden Haare der Frauen aus den Gebieten der Welt, in denen Kokospalmen wachsen und ihre Produkte sowohl gegessen als auch äusserlich für die Haarpflege verwendet werden, sind legendär. Für eine Haarkur einfach zwei bis drei Stunden im Haar, zumindest aber in den Haarspitzen einwirken lassen und danach mit einem Shampoo auswaschen.

Die äussere Anwendung zusammengefasst:
- Creme
- Lippenbalsam
- Augen-Makeup-Entferner
- Body Lotion
- Massageöl
- Gleitcreme
- Deo
- Zahnputz
- After Shave
- Haarpackung
- Sonnenöl
- Ölziehen
- bei Ohrenschmerzen eine kleine Menge in das Ohr geben
- bei trockner Nase (z.B. durch Klimaanlagen im Winter) eine kleine Menge in das Ohr geben

Anwendung von Kokosprodukten

Kokosöl 500 ml

Die Kokosnuss steckt voller Möglichkeiten. Doch auch wenn Kokosmakronen, Bounty, Kokosberge mit Schokoüberzug, Thaigerichte etc. mit Kokosmilch sehr bekannt und beliebt sind, so sind weder die gesundheitlich unterstützenden Wirkungen noch Anwendungsmöglichkeiten reiner Kokosprodukte hinreichend bekannt.

Kokosmus: Kokosmus besteht aus dem ganzen Fruchtfleisch der Kokosnuss. Viele Rohköstler essen gern einfach einen Esslöffelvoll, um sich schnell mit neuer Energie zu versorgen, wenn sie etwas müde sind. Genau wie beim Kokosöl sorgt das für einen schnellen Energieschub. Kokosmus kann roh sehr variabel angewendet werden, z.B. für Grüne Smoothies, den so genannten Lubrikator, Tortencremes, Tortenteige, Dressings, Eis, Dipps, Drinks im Piña Colada-Stil etc. Fans der heissen Küche verwenden es auch gern für aromatische Currys oder indem sie es kurz in der Wok mitrühren (nicht jedoch zum Anbraten, dafür ist Kokosöl geeignet) oder es nach dem Braten oder Kochen zu Gemüse oder Reis dazugeben. Man kann mit Kokosmus auch allen möglichen traditionellen europäischen Gerichten eine neue Note geben. Selbst in Spaghetti Arabbiata (die übrigens auch gut in Kokosöl erwärmt werden können, falls welche am nächsten Tag noch übrig sind) macht es sich gut. Natürlich gibt es den Gerichten einen eigenen Kokosgeschmack. Der ist meist spannend, erweitert festgefahrene Geschmackserwartungen und die eigene Wahrnehmung.

Kokosraspeln: Kokosraspeln enthalten alles, was das feste Fruchtfleisch der reifen Kokosnuss enthält. 66 Prozent Kokosöl, dann Eiweisse, Kohlenhydrate, Mineralien, Vitamine, etc. Man kann sie ins Müsli geben oder damit Müsliriegel oder Energiebällchen herstellen, kann Torten damit dekorieren, sie in rohen oder zu backenden Kuchen, Torten und Keksen verarbeiten, kann sie über Salate, Gemüse (roh oder wie auch immer zubereitet) streuen oder sie erst trocken in einer Pfanne anrösten und sie dann über indische oder indonesische Reisgerichte geben.

Kokosmehl: Kokosmehl ist wunderbar zum Herstellen von Rohkosttorten oder als Müslizutat, zum Backen, zum Andicken von Sossen geeignet. Bei der Zubereitung von Rohkosttorten gibt man einfach etwas Mehl in den zuzubereitenden Teig bzw. in Cremes. Einfach nach Lust und Laune dazugeben. Es eignet sich auch wunderbar um etwas Festes zu haben, mit dem man zu feuchten Teigen oder Cremes die gewünschte Festigkeit zu geben. Zu Müslis gibt man nur wenige Teelöffel voll dazu. Beim Backen ersetzt man etwa ein Drittel des zu verwendenden Mehls durch Kokosmehl. Das rohe Kokosmehl von Dr. Goerg enthält 20 Prozent Eiweiss und 40 Prozent Ballaststoffe, andere allerdings oft nicht einmal die Hälfte.

Gereifte Kokosnuss (in brauner Schale): Bitte unbeschädigte Kokosnüsse nehmen bzw. testen, ob das enthaltene Kokoswasser süss und damit in Ordnung ist. Gut geeignet zum Trinken und zum Raspeln des festen Fruchtfleisches zu Kokosraspeln.

Frische junge Kokosnuss (ganz und grün bzw. für den Transport als weisser behauener Zylinder mit Spitze) bzw: Ihr Kokoswasser ist ein hervorragender Elektrolytspender, ausserdem voller natürlich vorkommender Vitamine und Enzyme. Ihr Fruchtfleisch ist noch etwas herb. Es kann hervorragend roh oder in salzigen Gerichten gekocht gegessen werden. Keine Angst vor der Zugabe an nicht-asiatische Gerichte. Was da erst etwas fremd erscheint, kann ganz hervorragend schmecken und das Geschmackserlebnis und den Geschmackshorizont erheblich erweitern.

Kokoswasser: Im Handel erhältliches Kokoswasser ist immer noch voller Elektrolyte, dabei aber mindestens pasteurisiert. Oft enthält es jedoch Ascorbinsäure zur Konservierung, was sich negativ auf den Geschmack auswirkt.

Kokosblütennektar: Kokosblütennektar ist ein Süssungsmittel, das aus dem Saft der Kokosblüte gewonnen wird. Diese ist sehr gross und rispenförmig. Zur Saftgewinnung schneidet man die Blüte ab, stülpt sie über einen Topf und verschliesst diesen gegen das Eindringen von Insekten etc. Dann erntet man zweimal täglich. Durch Erhitzen entfernt man den Wasseranteil. So entsteht nach verschiedenen Verfahren bei ca. 60 °C der Kokosblütennektar. Entgegen anders lautender Behauptungen gibt es keinen rohen Kokosblütennektar.
Der Geschmack des Kokosblütennektars liegt etwa zwischen einem Zuckerrübensirup, einem Dattelsirup und einem Balsamessig. So kann er generell zum Süssen eingesetzt werden, eignet sich jedoch besonders für Obstalate und für Blattsalate mit Gemüsefrüchten wie Tomate und Paprika. Auch für Vinaigrettes mit einer leicht süsslich-säuerlichen Note ist er also hervorragend geeignet. Kokosblütennektar ist zudem die flüssige Vorstufe von Kokosblütenzucker.
Kokosblütennektar hat mit einem Wert von 35 einen sehr niedrigen glykämischen Index, was dem Wert für eine rohe Karotte gleichkommt. Er erhöht also in normalen Mengen benutzt nicht den Blutzuckerspiegel und lässt ihn danach auch nicht jäh wieder abfallen, sondern lässt ihn gleichbleiben. Der glykämische Index von Fruchtzucker (Fruktose) ist 20-22, der von Agavendicksaft 42, der von Honig 55, der von Rohrzucker 68, der von raffiniertem Zucker 72. (Saccharose) 70-72, reiner Traubenzucker (Glukose) 100, Malzzucker (Maltose) 110.
Auch enthält Kokosblütennektar (384kcal) leicht weniger Kalorien als Rohrzucker (weiss 405, braun 396kcal). Er ist nicht raffiniert und weist alle ursprünglich im Saft der Kokosblüte enthaltenen Mineralien und Spurenelementen und einem grossen Teil der ursprünglich enthaltenen, hitzestabilen Vitamine. Die in ihm enthaltenen Zuckerarten sind Saccharose (70-79%), Glukose (3-9%) und Fruktose (3-9%).
Kokosblütennektar hat mit einem Wert von 35 einen sehr niedrigen glykämischen Index, was dem Wert für eine rohe Karotte gleichkommt. Er erhöht also in normalen Mengen benutzt nicht den Blutzuckerspiegel und lässt ihn danach auch nicht jäh wieder abfallen, sondern lässt ihn gleichbleiben. Auch enthält Kokosblütennektar weniger Kalorien als Rohrzucker. Er ist nicht raffiniert und weist alle ursprünglich im Saft der Kokosblüte enthaltenen Mineralien und Spurenelementen und einem grossen Teil der ursprünglich enthaltenen, hitzestabilen Vitamine. Die in ihm enthaltenen Zuckerarten sind Saccharose (70-79%), Glukose (3-9%) und Fruktose (3-9%). Kokosblütennektar ist nicht Low Carb (gering an Kohlenhydraten), sondern Slow Carb(wird verlangsamt aufgenommen und verstoffwechselt. Vegane Süssungsalternativen dazu sind Dattel und Stevia. Datteln und frische oder oft auch getrocknete Steviablätter sind die einzigen rohen Alternativen. Stevia kann man als einziges Süssungsmittel dazu benutzen, die Langerhansschen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse wieder zu normalisieren. Ein besonderer Tipp: Man kann Stevia in geringen Mengen benutzen, genug Süsse für ein Gericht zu erzielen, und dabei für den Geschmack Kokosblütennektar verwenden.

Kokosblütenzucker: Kokosblütenzucker entsteht nach dem Kochen des Kokosblütennektars, ist also ebenfalls ein Produkt aus dem Saft der Kokosblüte. Auch ihn gibt es also nicht roh. Sein glykämischer Index von 35 lässt den Blutzuckerspiegel kaum ansteigen. Der glykämische Index von Fruchtzucker (Fruktose) ist 20-22, der von Agavendicksaft 42, der von Honig 55, der von Rohrzucker 68, der von raffiniertem Zucker 72. (Saccharose) 70-72, reiner Traubenzucker (Glukose) 100, Malzzucker (Maltose) 110. Kokosblütenzucker ist wie anderer Zucker zu verwenden. Er bringt neben der gleichen Süsskraft eine sehr angenehme karamellige Note mit. Er ist ähnlich braun wie ein Vollrohrzucker, besitzt jedoch nicht so harte Kristalle. Entgegen anderslautenden Behauptungen, ist es nicht möglich, Kokosblütenzucker roh herzustellen. Er ist ein Produkt, dessen Herstellung mindestens 100°C braucht.
Kokosblütenzucker hat mit einem Wert von 35 einen sehr niedrigen glykämischen Index, was dem Wert für eine rohe Karotte gleichkommt. Er erhöht also in normalen Mengen benutzt nicht den Blutzuckerspiegel und lässt ihn danach auch nicht jäh wieder abfallen, sondern lässt ihn gleichbleiben. Auch enthält Kokosblütenzucker weniger Kalorien als Rohrzucker. Er ist nicht raffiniert und weist alle ursprünglich im Saft der Kokosblüte enthaltenen Mineralien und Spurenelementen und einem grossen Teil der ursprünglich enthaltenen, hitzestabilen Vitamine. Die in ihm enthaltenen Zuckerarten sind Saccharose (70-79%), Glukose (3-9%) und Fruktose (3-9%). Kokosblütenzucker ist nicht Low Carb (gering an Kohlenhydraten), sondern Slow Carb(wird verlangsamt aufgenommen und verstoffwechselt. Vegane Süssungsalternativen dazu sind Dattel und Stevia. Datteln und frische oder oft auch getrocknete Steviablätter sind die einzigen rohen Alternativen. Stevia kann man als einziges Süssungsmittel dazu benutzen, die Langerhansschen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse wieder zu normalisieren. Ein besonderer Tipp: Man kann Stevia in geringen Mengen benutzen, genug Süsse für ein Gericht zu erzielen, und dabei für den Geschmack Kokosblütenzucker verwenden.

Kokosmilch
Kokosmilch: Kokosmilch sollte eigentlich aus Kokosfruchtfleisch, Kokoswasser und bestenfalls einer minimalen Menge Wasser hergestellt sein, die meiste Kokosmilch wird jedoch aus getrockneten Kokosabfällen, 40% Wasser und Verdickungsmittel, oft auch Konservierungsmittel hergestellt. Die Kokosmilch von Dr. Goerg ist in der Regel ein völlig anderes Produkt als alle anderen. Kurz schütteln und man hat eine wunderbar sahnige, höchst wohlschmeckende Kokosmilch für Drinks, Cocktails und Smoothies, als Sahne- oder Milchersatz für die vegane Küche oder zum Kochen – vor allem von Gerichten der philippinischen, thailändischen, ceylonesischen, südindischen, vietnamesischen, indonesischen und balinesischen Küche zur Verfügung!.
Während die meiste Kokosmilch praktisch gekocht wird, kommt die Kokosmilch bei Dr. Goerg roh in die Büchse und wird bei 70° etwa eine Sekunde lang pasteurisiert. Sie roh nach Europa zu bringen ist leider durch den hohen Kokoswasseranteil nicht möglich. Das ist ein teureres Verfahren, doch nicht das einzige, was ich an der Einstellung von Manfred Goerg zu seinen Produkten vorbildlich finde.

Kokosöl und die Regulation der Cholesterinbildung

Kokosöl 500 ml

Verschiedene Faktoren machen Kokosöl besonders wertvoll: seine gesättigten, mittelkettigen Fettsäuren, sein Laurinsäuregehalt und seine schier endlose Kombinierbar- und Anwendbarkeit. Gesättigte Fettsäuren stehen zu Unrecht im Ruf, für alle möglichen Krankheiten verantwortlich zu sein. Hierbei handelt es sich um einen geschickten Schachzug der Margarine- und Diätindustrie. Zusätzlich um Unwissenheit. Da sie in der Regel vor allem in tierischen Produkten vorkommen, die Cholesterin enthalten, ist es unsinnig, mit allen gesättigten tierischen Fetten auch gesättigte Pflanzenöle zu verdammen, die kein Cholesterin enthalten.

Gesättigte Fettsäuren werden für die allerverschiedensten Aufgaben gebraucht, insbesondere für die Hormonproduktion, Cholesterinbalance und für die Steigerung bzw. Aufrechterhaltung von Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Ebenso halten sie den Stoffwechselumsatz hoch, was zum Beispiel für die zügige Ausscheidung von Stoffwechselschlacken aber auch für’s Abnehmen notwendig ist. Die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls werden schnell in Energie umgesetzt und eignen sich nicht besonders zum Anlagern. Ein Zuviel wäre natürlich dennoch ein Zuviel und würde ein Anlagern nicht verhindern. Etwa drei Esslöffel Kokosöl pro Tag sind empfehlenswert, um sich all seiner positiven Aspekte zu versichern – einschliesslich der ausreichenden Zuführung von Laurinsäure, die äusserst wirksam gegen innere und Hautparasiten, Bakterien, Viren und Pilze ist. Man steigert das Essen von Kokosöl am besten langsam von einem Teelöffel einmal über einen Teelöffel dreimal täglich bis zu 3 Esslöffel täglich. Man kann das Kokosöl dabei auch pur zu sich nehmen. Ist es noch fest (erst ab 24 Grad wird es flüssig) , so schmilzt es doch sogleich im Mund und weckt die Lebensgeister mit seinem Duft und Geschmack nach Sonne, Sommer, Reisen und Meer! Nehmt deshalb ruhig vor dem Essen eine Nase Kokosduft aus dem Glas. Einfach mal ein Esslöffelvoll des Öls wirkt übrigens ähnlich belebend wie Traubenzucker, ohne hinterher ein Energietief auszulösen. Der schnelle Esslöffelvoll ist daher ein gutes Mittel für den Morgen, das Nachmittagstief nach Schule oder Beruf und für den Abend. Kokosöl wirkt übrigen auch gegen CFS, das Chronische Müdigkeitssyndrom, das unter anderem durch eine zu hohe Last an Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten ausgelöst wird.

Langzeitveganer oder Rohköstler profitieren von Kokosöl dabei noch einmal mehr. Kokosöl enthält zwar kein Cholesterin, hilft aber den Cholesterinstoffwechsel zu normalisieren und dabei, es zu bilden, wenn es gebraucht wird. In der Regel geraten langzeitige Veganer oder Rohköstler hinsichtlich des Cholesterins in einen Mangel. Dabei ist es sehr wichtig für die Bildung von Geschlechtshormonen (Testosteron, Östradiol und Progesteron) und Nebennierenhormonen (Cortisol und Aldosteron). Auch die Gallensäuren Cholsäure und Glykocholsäure brauchen Cholesterin. Zusätzlich ist Cholesterin ein wertvoller Gefässkitt, der beim Fehlen von ausreichenden Mengen OPC, dem Covitamin des Vitamin C, die Löcher, die z.B. durch Vitamin C in Gefässwände gerissen werden können, wieder zu verstopfen. Besser wäre, genügend OPC zuzuführen , z.B. durch Traubenkernmehl, die zweite Wahl ist Reparatur durch geregelte Cholesterinbildung. Auch ist Cholesterin für die Aufnahme wasserunlöslicher Nährstoffe im Dünndarm mitverantwortlich. Ebenso ist es für Schwangere notwendig, wo ein erhöhter Spiegel wichtig ist.

Insbesondere das Gehirn und die Psyche profitieren von einem ausreichenden Cholesteringehalt. Insbesondere Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Schon aus diesem Grund ist das Essen von Kokosöl für alle Altersgruppen wichtig, seien es nun Kleinkinder, Schüler, Studierende, Berufstätige und alte Menschen. Etwa drei Esslöffel täglich für einen Erwachsenen, führen viele Menschen aus dem sogenannten Brainfog, einem Zustand, der durch einen Mangel an geistiger Klarheit gekennzeichnet ist und auch kognitive Dysfunktion genannt wird. Die Welt wird langsam wie durch eine Wolke oder einen Schleier wahrgenommen. Kognitive Dysfunktion ist ein sehr verbreitetes und immer weiter um sich greifendes Phänomen. Insbesondere ältere Menschen brauchen deshalb Kokosöl. Aber auch bei Menschen mittleren Alters kann die Gedächtnisleistung durch vermehrte Cholesterinbildung oft stark verbessert werden.
Zu den positiven Effekten auf die Psyche trägt auch die schon angesprochene Bildung der Geschlechtshormone bei. Kokosöl deshalb als ein wenn auch mildes Aphrodisiakum zu bezeichnen, wäre leicht übertrieben, doch bevor Geschlechtshormone zu erhöhtem Sexdrang führen, sorgen sie erst einmal für Souveränität, Selbständigkeit und Unabhängigkeit.

Auch gegen Depressionen hat sich ein ausgeglichener Cholesterinspiegel als wichtig herausgestellt. Insbesondere bei jüngeren und bei alten Frauen (dort ist Depression gerade bei jenen besonders häufig, die Cholesterinsenker nehmen müssen). Gleichzeitig sorgt zu wenig Cholesterin für erhöhte Aggressivität – ein wenig beachteter Punkt, obwohl die Menge von der Schule verwiesener, aggressiver Kinder eine deutliche Sprache sprechen sollte. Das mag mit den schon angesprochenen Punkten Souveränität, Selbständigkeit und Unabhängigkeit zusammenhängen, die durch eine geringe Bildung von Sexualhormonen zusammenhängen.

Ich empfehle zur Erhöhung des Cholesterinspiegels die natürliche Methode der Bildung im Körper – begünstigt durch das Essen von Kokosöl. Nicht jedoch das Essen von Cholesterin aus tierischen Quellen. Dies führt eher zu einer Dysregulation und zur Notwendigkeit der Cholesterinsenkung, da sie eventuell zu Arteriosklerose und Gallensteinen führen können. Hauptursache für zuviel Cholesterin scheinen jedoch vor allem innere, wohl auch psychische, mit Stress zusammenhängende Faktoren zu sein, die relativ unabhängig von der äusseren Zufuhr von Cholesterin sind. Wie dem auch sei, ich bin kein Arzt und dieser Artikel ist keineswegs als ärztlicher Ratschlag gedacht. Bitte wendet Euch bei Schwierigkeiten jedweder medizinischer Art an einen (möglichst Naturheil-)Therapeuten Ihres Vertrauens.

Händler, die Dr. Goerg-Premium-Kokosprodukte verkaufen

(kleine Auswahl von Händlern, die sich hier eintragen liessen, nicht notwendigerweise vegane Lokalitäten)

- Veganz, 10439 Berlin-Prenzlauer Berg, Schivelbeiner Str. 34, der vegane Vollsortiment-Supermarkt in Berlin, alle Produkte
- Hofladen, 14199 Berlin-Schmargendorf, Hohenzollerndamm 136, Bioladen, alle Produkte
- Café Lebensfroh, 10997 Berlin-Kreuzberg, Görlitzer Str. 38, roh-veganes Café/Bistro, alle Produkte
- Lebensquell Biomarkt, 14467 Potsdam, Hegelallee 23, für mich der! Biosupermarkt in Potsdam, bis auf Raspeln und Mehl alle Produkte

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Eine Antwort auf Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Kokosprodukten

  1. Andreas sagt:

    Hallo Christian,
    auf Deinen Rat hin, habe ich mir Dr. Goergs Kokosöl (das von der Konsistenz bei unserer Zimmertemperatur eher Kokosfett ist) im Hofladen am Hohenzollerndamm besorgt (Man freute sich übrigens, dass Du sie empfohlen hast.). Was mir gleich auffiel: Das Öl war günstiger, als von Dir angekündigt, habe es trotzdem gekauft ;-).
    Ich benutze es morgens zum Ölziehen (nach knapp zwei Wochen noch keine Resultate) und als Deo, mit sehr guter Wirkung! Kleine Anekdote: nach einem arbeitsreichen, schweißtreibendem Tag frage ich meine Frau, ob ich nach Schweiß rieche. Sie: Nein, wieso? Ich: Naja, habe was Neues ausprobiert… Sie: Schon wieder so’n Bio-Scheiß? Ich: Kokosöl! Sie: Hm, nicht schlecht! Mehr Kompliment geht bei ihr nicht.
    Heute habe ich das Kokosöl als After Shave benutzt und es ist ganz wunderbar!
    Vielen Dank für die tollen (Kokos)Tipps, werde sie Stück für Stück ausprobieren. War auch ein sehr anregender Abend im La Mano Verde! Auch dafür vielen Dank.

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