Ist Blutspenden Gutes tun ohne Reue?

Immer gibt es zu wenig Blutspenden. Ist dies dadurch zu kompensieren, dass die willigen Spender öfter spenden? Nach meinem Dafürhalten ist das nicht empfehlenswert. Ich rufe lieber dazu auf, ein oder zweimal im Jahr eine Vollblutspende zu geben.

Gegen sehr seltene Vollblutspenden ist sicher nichts einzuwenden. Ich finde das auch wichtig. Und ich finde schön, anderen Menschen und damit ihnen persönlich und mit ihnen der Gesellschaft selbst damit etwas zu geben.

Haarig wird es, wenn wie bei der Plasmaspende Natriumchlorid-Lösung im Körper landet, wo doch die meisten von uns aus guten Gründen kein Salz oder nicht mehr als ein paar Krümelchen hochwertigster Salze essen, die noch alle anderen ursprünglich enthaltenen Mineralien enthalten.

Ich weiss nicht, ob das in völlig unnatürlicher Form gemixte NaCl oder häufigere Spenden schlimmer sind. Der Körper braucht sehr lange, um bestimmte, im Blut natürlicherweise vorkommende Stoffe im notwendigem Maß selbst zu bilden. Das dauert einige Wochen bis Monate.

Wenn Ihr mal einen Raum voller Spender anseht, achtet auf ihre Augenpartien. Sie sind eingefallen, schattenhaft und kraftlos. Das ist schon fast zombiemässig gruselig. Häufige Blut- und Plasmaspenden machen zudem depressiv.

Viele spenden des Geldes wegen Blut oder Plasma. Und oft sprechen selbst die gleichen Leute davon, dass viel Eiweiss in der Ernährung wichtig ist. Andere Leute tun es jedenfalls zur Genüge. Mit den Blut- und Plasmaspenden entzieht man dem Körper viel wertvolles, vom Körper aufwändig integriertes Eiweiss. Das futtert man nachher wieder, weil der Körper es haben will. Hier geht dann sogar der schmale Verdienst er Blut- und Plasmaspender flöten. Das zusätzlich benötigte Eiweiss muss man ja in Form von zusätzlich gegessenen Lebensmitteln bezahlen.

Insgesamt also mehr als genug Gründe gegen Plasmaspenden und gegen Vollblutspenden, zwischen denen nicht einige Monate zur Regeneration liegen.

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Fleisch-, Wurst- und Käse-Ersatz in der veganen Ernährung

Gerade bin ich wieder durch einen Facebook-Artikel auf das Thema gestossen.

Aus meinen Verbindungen zum Biohandel und veganen Lebensmittelhändlern und von veganen Veranstaltungen weiss ich sehr gut, welche Mengen der “Genussmittel” Fleisch-, Wurst- und Käse-Ersatz von Veganern gefuttert werden. Hauptsache Fleisch- und Käseersatz und Hauptsache viel Eiweiss. Es mag ja auch eine Zeit ganz witzig sein und noch dazu spannend, was so alles zu machen möglich ist. Und meistens haben die Produkte gerade das, was an Ihren Originalen lecker war und genau das nicht, was einem an ihnen nicht schmeckte bzw. nicht bekam. So fühlt man sich weiter fitter und beweglicher und kann uneingeschränkte Atmung spüren, statt verklebter Nebenhöhlen und oberer Atemwege.

Dennoch sind die Ersatzgerichte als nicht mehr als gelegentliche Anekdoten geeignet – mal was nettes, das man Nicht- oder Neuveganern, gerade auch in der Familie mal präsentieren kann. Schön, dass es sie generell gibt! Man hat den Geschmack und das ohne einem Tier Leid zufügen zu müssen. Doch sind es hochgradig denaturierte Lebensmittel. Man kann damit leben und sogar gesund bleiben. Letzteres ist auch auf Dauer möglich, sicher nicht garantiert. Dabei sind sie garantiert weniger schädlich, als die ersetzten Lebensmittel, die zwar teilweise natürlicher anmuten mögen, es jedoch dank Antibiotikagaben, Pasteurisierung, Homogenisierung und andere Haltbarkeitsmassnahmen und Zusatzstoffe oder Verarbeitungsschritte längst nicht mehr sind. Zusätzlich zu dem Fakt, dass diese “Lebensmittel” nicht für die menschliche Ernährung geeignet und für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Allergien, Parkinson, Alzheimer etc. verantwortlich sind (nebst einiger anderer Stoffe) und dem Fakt, der Tierfreunde am meisten erschüttert – den endlosen Grausamkeiten, die Tieren für “Spass”, “Genuss”, Gewohnheit und Tradition tagtäglich angetan werden.

Die besten, vollständigsten, natürlichsten und wenn überhaupt nötig, dann am schnellsten zu Gerichten zu verarbeitenden, hochwertigsten Nahrungsmittel sind frisches, biologisch erzeugtes Obst und Blattgemüse.

Auch sind sie, wen man den Körper und nicht den Kopf seine Nahrung wählen lässt, dass Genussvollste und Befriedigendste, das man sich vorstellen kann. Zudem sorgen sie auch auf andere Weise für eine bessere Welt. Denn sie machen extrem zufrieden und das, wonach sie schmecken, sind Leichtigkeit, Natürlichkeit und Sonne.

Daraus baut man damit seinen Geist und Körper. Leichtigkeit, Natürlichkeit und Sonne sind dadurch im Überfluss in ihnen vorhanden, so dass sie schon überquellen in die Welt. Dieses Überquellen sorgt dann für zusätzliche Toleranz gegenüber Andersdenkenden und für die vereinfachte Möglichkeit, andere mit friedlichen, gesunden Leben anzustecken.

Bei der sonnen- und naturfernen, denaturierten, unvollständigen Käse- und Fleisch-Ersatzkost muss den eigenen Orientierungen und der eigenen Ausgeglichenheit und Zufriedenheit dagegen immer wieder künstlich ausserhalb des Essens Nahrung gegeben werden, auch wenn es jenen, die daran gewöhnt sind, gut und befriedigend schmeckt.

Zusätzliche Anmerkung nach Facebook-Kommentaren:

Angst ist nicht dabei notwendig :-) Mehr als auf zusätzliche Inhaltsstoffe kommt es wahrscheinlich auf eine Erkenntnis aus der Vollwertkost und eine aus der Rohkost an: Jede vollständige Pflanze oder Pflanzeneinheit bringt alle für ihre Verdauung notwendigen Stoffe mit, teilweise auch solche, die vor bestimmten, in ihr sonst zu viel vorkommenden Stoffen schützen. Gut ist, möglichst viel Obst, Blattgemüse und Gemüse frisch und unter 42 Grad belassen zu sich zu nehmen, um alle Enzyme und hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe (z.B. B12-produzierende Bakterien) unverändert verwerten zu können. Ich denke, alles zu seiner Zeit. Ein hoher Rohkostanteil ist sicher wünschenswert, reine Rohkost oder nur 20% Gekochtes ist wahrscheinlich optimal. Mir tun meine wohl 98% am besten.

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Neues aus der Kokoswelt

Kokosöl 500 ml

Berlin hat seit diesem Monat ein Lager für die Produkte von Dr. Goerg. Nun wird damit begonnen, sukzessive die eigenständigen Berliner Bioläden und Reformhäuser mit allen Kokosprodukten der Firma zu versorgen. Das macht für die Berliner und die Berliner Händler einiges einfacher und sorgte schon mal auf der Gesundheitsmesse Berlin Brandenburg für entsprechend viel Freude und Zufriedenheit. Wer Interesse an den Produkten hat, wende sich vertrauensvoll an mich :-)
Es gibt schon etliche Händler in Berlin, die die Produkte führen – ich kenne sie lange nicht alle. Hervorheben möchte ich das Veganz im Prenzlauer Berg (Schivelbeiner Str. 34, 500 m von der S- und U-Bahn Schönhauser Allee) und den Hofladen in Schmargendorf (Hohenzollerndamm 136, gleich neben der Weberbank) , die alle Produkte führen.
Heute (Sonntag) gibt es übrigens jede Menge Halloween-Specials im Veganz.


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Auflösungssignale in der VGD?

Kürzlich haben 9 Basisgruppeen der Veganen Gesellschaft sich für aufgelöst. Eine 10. hatte das schon früher getan. Ich weiss nicht, wie es um die Gesamtentwicklung der Gesellschaft bestellt ist, das hat mich bisher nicht interessiert. Ich kenne auch ihren Vorsitzenden, Christian Vagedes nicht persönlich. Ich habe mal eine Rede von ihm gehört, die mir nicht gefiel, gerade ein Video gepostet, das mir sehr gut gefiel und habe von verschiedenen Seiten das Unterschiedlichste gehört. Meistens Dinge, die mit einem ungenügenden Verständnis von Mitbestimmung und fehlender Toleranz anderen gegenüber zu tun hatten.

Ich werde mir weiterhin darüber kein Urteil erlauben, auch wenn ich dann und wann danach gefragt wurde. Ich wünsche der VGD und den aufgelösten Basisgruppen gleichermassen viel Erfolg für ihre wertvolle Arbeit.
Die Auflösung der Basisgruppen zeigt nach meinem Dafürhalten deutlich, wie es um das Mitbestimmungs-, Demokratie- und Toleranzverständnis bei der Mehrheit der Veganer bestellt ist.

Was ich dazu bemerken mag, ist, dass es – ganz selbstverständlich – völlig verschiedene Typen und Gruppen von Veganern gibt, wie überall sonst in der gesamten Gesellschaft. Veganer sind nicht nur Spiegel der Gesellschaft, die unterschiedlichen Gruppen unter ihnen empfinde ich als gleichermassen wichtig. Alle geben anderen wichtige Impulse, die vielleicht sehr schnell, vielleicht auch erst sehr viel später ihre Wirkung tun.

Die besonders Heftigen unter den Veganern, die jedem ihr Verständnis vom Leid der Tiere und der Pflicht zum Veganismus aufdrücken, gibt es genauso, wie ganz private Veganer, die für sich und niemand anderen ihr veganes Leben praktizieren und sehr tolerante Aktivisten, die wieder sehr viele Menschen zur veganen Lebensweise bringen, jedoch ausserhalb ihrer Blogs und von veganen Gruppen, nur dann und wann mal etwas zum veganen Leben sagen, dann wenn es passt und durch positive Erlebnisse mit Veganern oder negative mit der Tierhaltung oder mit nichtveganem Essen aktuell geworden ist und sich ihr Gegenüber darin sicher ist, dass nichts von ihm verlangt wird, dass er nicht selber gerne tun möchte und dass ihm auch weiterhin nichts aufgedrängt wird, sondern er wenn und wobei er es mag, Unterstützung erhält. Wenn die Menschen mit denen man zusammen ist, lange genug vegan gegessen haben ohne davon je Notiz genommen zu haben, lässt sich für sie viel einfacher erkennen, dass veganes Essen in der Regel nichts mit Verlust zu tun haben muss sondern sehr häufig mit Opulenz, bestem Geschmack und optimalen Allgemeinbefinden verbunden mit geringstem Zubereitungsaufwand, Zeitersparnis und optimierter Gesundheit. Wieso auch sollte Gutes, das man für andere tut nicht auch mit Gutem, das man für sich selbst tut, verbunden sein?

Was man mag und für sich wählt, wählt man meist auch Kontakten aus. Ich habe deshalb kaum einmal Kontakt zu nichttoleranten Veganern, kann auch nicht sagen, wie viele es von ihnen gibt und welche Grösse sie unter allen Veganern ausmachen. Von meiner Erfahrung her, gibt es diese heftigen Veganer kaum. Ihre Erfolge beim Überzeugen für eine vegane Lebensweise scheinen mir so eher sehr viel geringer zu sein, als die der aktiven Vertreter der toleranten Ansätze. Gerade unter den Aktivsten scheinen mir die Toleranten in der Überzahl. Es geht einfach darum, Menschen zu bewegen, sich ohne tierische Produkte zu ernähren und tierische Produkte auch im sonstigen Leben nicht zu benutzen. Das ist so einfach zu vermitteln wie ein solches Leben einem selbst leicht fällt.

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Be an Eco Warrior!

“My Priority has changed, obviously. My eyes are open now. Everything that was important then, is not important now.”
“Meine Prioritäten haben sich ganz offensichtlich verändert. Meine Augen sind nun geöffnet. Was vorher wichtig war, ist nicht mehr wichtig.”


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