Wie man das Fleischessen am besten konsequent und langfristig vermeidet? Da stellt sich zuerst die Frage, wie man sich zur Zeit ernährt. Ist man noch Fleisch oder schon eine vegetarische Ernährung gewöhnt?
Beiden Umstellungen gemeinsam ist, dass man Erinnerungen an wohlschmeckende Gerichte, die man so gerne mag, am besten mit noch viel wunderbareren veganen Gerichten im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Gedächtnis herausschwemmt.
Was muss also her? Umwerfend leckere, einfache und ein paar festliche Gerichte, ein paar gute vegane Restaurants und Imbisse und ein paar Freunde, die gerne mitmachen. Das wären optimale Bedingungen, die man je nach Wohnort und eigener Situation nicht unbedingt hat. Es gibt einige ganz wundervolle Kochbücher, die im Lauf der Zeit hier auch vorgestellt werden.
Das Durchhalten kann am Anfang schwierig sein. Das ist einfach eine Frage der Zeit, der Gemeinschaft, in der man sich befindet, und der Tricks, mit denen man es sich leichter machen kann. Wer lange genug durchhält, hat beste Chancen, ewig dabei zu bleiben. Er weiß dann einfach in jeder Situation, wie man sich verhalten kann und weiß für jede nichtvegane Leckerei, eine vegane Köstlichkeit, die gleich lecker oder leckerer schmeckt und den Körper meist viel weniger oder gar nicht belastet. Letzteres ist allerdings nicht immer und für jeden angenehm. Die Harnsäureausschüttung ins Gewebe bringt eben auch eine Art Betäubung. Dieses leichte Nervengift ist für den Sättigungseffekt einer Fleischmahlzeit wesentlich mitverantwortlich. Aber selbst pubertierende junge Männer kriegt man mit Pizza oder Falafel satt – beides auch in veganen Varianten.
Am leichtesten fällt die Umstellung oft, wenn man die gewohnten Geschmackserlebnisse durch ganz andersartige ersetzt. Oft gelingt das am besten, wenn man gleich mal die Landesküche wechselt, in der man kocht. Gibt es eine Küche, die man besonders mag, die man eigentlich doch aber nie richtig ausprobiert oder schon eine Zeit lang vernachlässigt hat? Dann ist es jetzt an der Zeit, das mit veganen Zutaten nachzuholen oder wieder aufzunehmen. Die japanische, chinesische, italienische, arabische, persische oder indische Küche bieten unendlich viele vegane Attraktionen.
Generell kann auch ein in anderer Hinsicht starker Wechsel der Art, in der man kocht, oder der Ernährungsrichtung das Einüben anderer Verhaltensweisen gut unterstützen. Bisher Sporternährung mit Betonung auf Fleisch? Wie wäre es mit vegetarischem Ayurveda? Viel Brot gegessen? Ist Gekochtes oder sind Salate nicht mal leckerer für eine Zeit? Auch von Kochkost auf Rohkost oder umgekehrt zu wechseln, kann wieder Spannung ins Ernährungsleben bringen. Auf etwas Ungesundes wechseln wird vielleicht ein Rohkost-Fan sagen? Wartet ab, wie das Ergebnis aussieht und mit welcher Methode z.B. der Sport leichter fällt und womit man die beeindruckenderen Ergebnisse erzielt. Vielleicht ist es ganz interessant, sich überraschen zu lassen. Umstellen kann man alles in vielen Varianten.
Das Essen bezog seine Höhepunkte bisher vor allem aus Fleisch? Nichts beschäftigt die Geschmacksknospen so gut wie Gewürze. Und nichts erweitert die Variationsmöglichkeiten von Gerichten so stark.
Generell ist bei der Umstellung auch wichtig, etwas auf die Jahreszeit zu achten. Mit Rohkost fängt man am besten an, wenn es warm ist, und mit dem ………… Text wird noch wieder hergestellt ……… es ankommt, ist, die Sinne zu beschäftigen. Die müssen mit Dingen zu tun bekommen, die sie gerne mögen, die Wow! sagen lassen. Es sollte wenig Pausen geben, die in schwierige Situationen fallen, in denen man über tolle Fleischgerichte sinniert, die in der Nähe zu haben wären oder über warme, trockene Räume, in denen man mit seinen Freunden nur zusammensitzen kann, wenn man Fleisch isst oder hungert. Generell sollte man meistens etwas zu Essen dabei haben und etwas gegen Langeweile – ein Buch o.ä., was man gerne mag. Auch sollte es in der ersten Zeit immer einen Notfallplan für die Essensversorgung geben.
(Der Artikel wird noch einmal überarbeitet.)