Veganer Joaquin Phoenix: Feiertage auch für die Vögel

Joaquin Phoenix ist seit seiner Kindheit Veganer. Er tritt auch in seinen Filmen nur ohne Lederkleidung auf.


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Meditation über Sinnesobjekte erzeugt Anhaftung

Dieser Satz entstammt einem Heiligen Buch der Inder, der Bhagavad-Gita. Er beschreibt etwas, das uns überall im Leben begegnet.
Legt man beispielsweise das Lieblingspielzeug eines Kleinkindes vor dem Kind ab, so dass es von ihm wahrgenommen wird, wird es seine Aufmerksamkeit sofort darauf richten und es haben wollen. Ist das Lieblingsspielzeug nicht im Raum, existiert es für das gleiche Kind überhaupt nicht. Will das Kind unbedingt das Spielzeug und man präsentiert ihm etwas, das im Augenblick noch reizvoller ist, richtet es seine Aufmerksamkeit sofort darauf und das Spielzeug ist egal.
Natürlich kann man sich diesen Mechanismus für die erfolgreiche Gestaltung seines Lebens zunutze machen – zum Beispiel, um mühelos und erfolgreich Veganer zu werden. Der aus all diesen Betrachtungen folgende Tipp ist, sich überall mit leckeren veganen Lebensmitteln zu umgeben, sein Leben mit vielen veganen Freunden zu verbringen und sich viel in veganerfreundlichen Umgebungen aufzuhalten, solange man noch unsicher ist, was die Auswahl geeigneter Lebensmittel angeht oder die gewohnten Lebensmittel noch zu sehr locken.


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Schnell und für immer Veganer werden?

Wie man das Fleischessen am besten konsequent und langfristig vermeidet? Da stellt sich zuerst die Frage, wie man sich zur Zeit ernährt. Ist man noch Fleisch oder schon eine vegetarische Ernährung gewöhnt?
Beiden Umstellungen gemeinsam ist, dass man Erinnerungen an wohlschmeckende Gerichte, die man so gerne mag, am besten mit noch viel wunderbareren veganen Gerichten im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Gedächtnis herausschwemmt.
Was muss also her? Umwerfend leckere, einfache und ein paar festliche Gerichte, ein paar gute vegane Restaurants und Imbisse und ein paar Freunde, die gerne mitmachen. Das wären optimale Bedingungen, die man je nach Wohnort und eigener Situation nicht unbedingt hat. Es gibt einige ganz wundervolle Kochbücher, die im Lauf der Zeit hier auch vorgestellt werden.
Das Durchhalten kann am Anfang schwierig sein. Das ist einfach eine Frage der Zeit, der Gemeinschaft, in der man sich befindet, und der Tricks, mit denen man es sich leichter machen kann. Wer lange genug durchhält, hat beste  Chancen, ewig dabei zu bleiben. Er weiß dann einfach in jeder Situation, wie man sich verhalten kann und weiß für jede nichtvegane Leckerei, eine vegane Köstlichkeit, die gleich lecker oder leckerer schmeckt und den Körper meist viel weniger oder gar nicht belastet. Letzteres ist allerdings nicht immer und für jeden angenehm. Die Harnsäureausschüttung ins Gewebe bringt eben auch eine Art Betäubung. Dieses leichte Nervengift ist für den Sättigungseffekt einer Fleischmahlzeit wesentlich mitverantwortlich. Aber selbst pubertierende junge Männer kriegt man mit Pizza oder Falafel satt – beides auch in veganen Varianten.
Am leichtesten fällt die Umstellung oft, wenn man die gewohnten Geschmackserlebnisse durch ganz andersartige ersetzt. Oft gelingt das am besten, wenn man gleich mal die Landesküche wechselt, in der man kocht. Gibt es eine Küche, die man besonders mag, die man eigentlich doch aber nie richtig ausprobiert oder schon eine Zeit lang vernachlässigt hat? Dann ist es jetzt an der Zeit, das mit veganen Zutaten nachzuholen oder wieder aufzunehmen. Die japanische, chinesische, italienische, arabische, persische oder indische Küche bieten unendlich viele vegane Attraktionen.
Generell kann auch ein in anderer Hinsicht starker Wechsel der Art, in der man kocht, oder der Ernährungsrichtung das Einüben anderer Verhaltensweisen gut unterstützen. Bisher Sporternährung mit Betonung auf Fleisch? Wie wäre es mit vegetarischem Ayurveda? Viel Brot gegessen? Ist Gekochtes oder sind Salate nicht mal leckerer für eine Zeit? Auch von Kochkost auf Rohkost oder umgekehrt zu wechseln, kann wieder Spannung ins Ernährungsleben bringen. Auf etwas Ungesundes wechseln wird vielleicht ein Rohkost-Fan sagen? Wartet ab, wie das Ergebnis aussieht und mit welcher Methode z.B. der Sport leichter fällt und womit man die beeindruckenderen Ergebnisse erzielt. Vielleicht ist es ganz interessant, sich überraschen zu lassen. Umstellen kann man alles in vielen Varianten.
Das Essen bezog seine Höhepunkte bisher vor allem aus Fleisch? Nichts beschäftigt die Geschmacksknospen so gut wie Gewürze. Und nichts erweitert die Variationsmöglichkeiten von Gerichten so stark.
Generell ist bei der Umstellung auch wichtig, etwas auf die Jahreszeit zu achten. Mit Rohkost fängt man am besten an, wenn es warm ist, und mit dem ………… Text wird noch wieder hergestellt ……… es ankommt, ist, die Sinne zu beschäftigen. Die müssen mit Dingen zu tun bekommen, die sie gerne mögen, die Wow! sagen lassen. Es sollte wenig Pausen geben, die in schwierige Situationen fallen, in denen man über tolle Fleischgerichte sinniert, die in der Nähe zu haben wären oder über warme, trockene Räume, in denen man mit seinen Freunden nur zusammensitzen kann, wenn man Fleisch isst oder hungert. Generell sollte man meistens etwas zu Essen dabei haben und etwas gegen Langeweile – ein Buch o.ä., was man gerne mag. Auch sollte es in der ersten Zeit immer einen Notfallplan für die Essensversorgung geben.
(Der Artikel wird noch einmal überarbeitet.)


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Meine Meinung zu Jagd, Jägern, Schlachtern und ihren Kunden

Ich bin für die Abschaffung der Jagd. Punkt.
Und wenn es zum Vergleich im Detail geht? Dann ist die Jagd in meinen Augen grausam und fürchterlich, doch besser als die tierquälerische Massentierhaltung, weil ein Tier so wenigstens vor seinem Tode ein lebenswerteres Leben hatte. So lebenswert wie in der verklärten, romantisierten Vorstellung der meisten Menschen ist dieses Leben allerdings nicht, denn längst ist nachgewiesen, dass der hohe Jagddruck viele Tiere scheu und zu fast ausschliesslichen Waldbewohnern macht, sowie einen unnatürlich grossen Teil ihrer täglichen Aktivitäten in die Nacht verlagert.
Was ist mit den beteiligten Personen? Der Jäger ist für mich wie ein Schlachter ein Mörder, ob er diesem Blutgeschäft in Beruf oder Freizeit nachgeht. Jemand, der ohne Not für das ihn erhebende Gefühl der Macht über Leben und Tod unschuldiger Wesen tötet sich die Jagd nach dem nächsten persönlichen Blutrausch einiges kosten lässt. Der Kunde des Jägers ist dabei für mich nicht besser als der Jäger selbst. Auch wenn er sich aus der bluttriefenden Erledigung seiner Gewalt- und Konsumwünsche heraushält, ist seine Stellung nicht besser ist als die des Mörders, den er direkt oder indirekt beauftragt hat und durch Kauf für seine Tat bezahlt.
Der gewöhnliche Schlacht- statt Jagdfleisch konsumierende Kunde ist darüber hinaus noch Besteller und Bezahler der tierquälerischen Massentierhaltung, einer ganzen Leid verursachenden Industrie die jeden Tag nicht nur Angst wie die der Wildtiere, sondern die qualvollen Lebensumstände des Fleisch- und Milchviehs bedeutet. Er gibt sie in Auftrag und erhält sie am Leben. Er ist ein nicht weniger ein Mörder als der Jäger, der die grausamen Lebensbedingungen der Tiere in der Massentierhaltung nicht unterstützt, jedoch für ein meist grausames Ende eines jeden genommenen Lebens verantwortlich ist. Denn wie der Bolzenschuss bei der Schlachtung treffen auch die wenigsten Schüsse der Jäger ihre Opfer mit einer Genauigkeit, die wenigstens die Spitze der Todesqualen der Tiere vermeiden würde.
Sind der Kauf von Biofleisch und die Jagd für den Konsumenten vergleichbar? Beide ermöglichen den Tieren ein etwas lebenswertes Leben. Doch auch der Kauf von Biofleisch schliesst grausame Tötungen, die in der Mehrzahl in konventionellen Schlachthöfen – mit ein. Für die Angehörigen des jeweils falschen, wirtschaftlich schlechter verwertbaren Geschlechts bedeutet das gleich nach der Geburt den Tod durch Schreddern bei lebendigem Leibe.
Tiertötungen wie in “Emmas Glück” (Buch und DVD) wären ein Segen für Tier und Mensch. Ähnliche Praktiken sind eine kaum vorhandene Ausnahme in der Biofleischszene.
Zusätzlich gilt, dass ein Tier zehn bis sechzehn Kilo Pflanzen braucht, um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, was für die Welternährung die Erhaltung des Hungers in grossen Teilen der Welt bedeutet. Selbst wenn wir alles Mitleid gegenüber den Tieren einmal beiseite schieben würden, gehört schon aus diesem Grund alle Jagd-, Fleisch-, Eier, Milch- und Fischwirtschaft abgeschafft.

“Die Jagd ist eines der sichersten Mittel, das Gefühl der Menschen für ihre Mitgeschöpfe zu ertöten.” Voltaire, Schriftsteller und Philosoph

“Und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder. ” Leonardo da Vinci

“Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.” Theodor Heuss, 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland

“Ich schieße weder auf Tiere noch auf Menschen. … ich habe zuviel Krieg hinter mir.” Helmut Schmidt, ehem. deutscher Bundeskanzler

“Ein jeder rechtschaffene, normal veranlagte Mensch, der unverhofft einem Tier, ganz besonders einem Hirsch oder Reh, in der freien Natur gegenübersteht, ist von dessen Schönheit und Anmut fasziniert und tief berührt. Welcher Mensch kann einen solch erhabenen Augenblick, den man am liebsten in alle Ewigkeit erhalten möchte, zerstören, indem er seine Gefühle so weit unterdrückt, dass er bereit ist zu töten?”   Dr. Hans U. Hertel, schweizer Wissenschaftler

Im Artikel Wildschweine-Schwemme und der Unsinn der Jagd ist ein gutes, sehr objektives Video zur Jagd zu finden. In ihm widerlegt der Evolutionsbiologe Prof. Josef Helmut Reichholf, der 30 Jahre an der Uni München lehrte, die Argumentationen der Jäger zum angeblichen Nutzen der Jagd. Es geht darin auch um Haustierabschüsse und den selten zugegebenen Spaß am Abschuss.
Ein guter Artikel zum Thema Jagd ist am 27.01.2009 in der Süddeutschen Zeitung erschienen.


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Wunderbarer Vortrag von Alicia Silverstone

Alicia Silverstone spricht in englischer Sprache über ihr veganes Kochbuch “The Kind Diet”, indem es um ihren Weg in die vegane Ernährung geht, der für sie selbst mit roher Exotenrohkost begann und sie zur Makrobiotik führte.
So angenehm und überzeugend kann man für eine menschen-, tier- und planetenfreundliche Ernährung werben. Der Vortrag versorgt mit guten Argumenten und Formulierungen und mit einer Strategie, mit der man die Effektivität jedes positiven Engagements erhöhen und mehr Menschen dafür gewinnen kann. Unbedingt ansehen!
Alicia Silverstones vegane Internetseite: http://www.thekindlife.com

 


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