Vegan bis ich anderes schreibe – vielleicht geschieht das ja nie?

Gerade antwortete ich auf einen Thread von Rohköstlern, in dem es um die tierischen Nahrungsmittel geht, zu denen sie zumindest zeitwilig gefunden haben. Hier mein Kommentar:

Mir ist der ethische (ganz und gar nicht nur theoretische) Aspekt sehr viel wichtiger als eine Optimierung oder eventuell notwendige Gesundung meines Körpers. Es mag ja bei dem einen oder anderen von Euch diesbezüglich anders aussehen, weil er z.B. krank ist. Ich verurteile Eure Wege nicht und empfinde keinerlei Distanz zwischen uns, auch nicht, wenn Eure Gründe nichts mit Krankheiten zu tun haben sollten. Ich gebe nur zu bedenken, dass wohl auch keines der so gelobten langlebigen Völker ein Rohkostvolk war. Wozu also das eine Prinzip – Rohkost – erhöhen und eher Auswege im tierischen Bereich suchen?

Ich denke, dass wir auch ohne tierische Lebensmittel genug Optimierungsmöglichkeiten haben – Sport, den ich selber längere Zeit schon viel zu wenig treibe, ist eine davon, mit dem Rauchen aufzuhören für viele erstmal eine der vielen anderen. Für den ein oder anderen vielleicht auch, manchmal etwas Gekochtes in den Speiseplan aufzunehmen.

Die angesprochene Verwirrung jedenfalls beginnt selten durch einen B12-Mangel. Und auch da gibt es genügend Möglichkeiten. Von B12-Spritzen und -Pflastern gegen den B12-Mangel über eine ausreichende Versorgung mit den anderen B-Vitaminen (natürlich nicht zur Beseitigung eines B12-Mangels, sondern für den Bedarf des Nervensystems im allgemeinen, jede Menge guter Meditationen, Coachings, Ordnung der Lebensumstände, berufliche Veränderungen, Veränderungen des Schlafrhythmus und eben auch Sport für das generelle Zur-Ruhe-Kommen. Nicht nur Denken oder Reden sondern Handeln hilft enorm, wie auch das Zu-Ende-Denken eines Gedanken, bevor man den nächsten anfängt, was merkwürdigerweise kaum noch jemand macht – selbst wenn beides nur bei wenigen Dingen im Leben vernachlässigt ist, sind die Auswirkungen gross. Veränderungen auf all diesen Gebieten haben bei vielen meiner Klienten zu ganz erstaunlichen Resultaten geführt. Keinesfalls soll Euch das irgendetwas unterstellen, sondern sind es nur Dinge, die jeder auch im Detail auf ihr Fehlen und Funktionieren bei sich überprüfen kann. Manchmal ist es nur eine einzelne kleine Stellschraube, an der man nicht genug gedreht hat, die zu genug Chaos und Verlorenheit führt.

Wie wäre es mal mit einer Rote-Bete-Kur statt einer Eigelbphase mit Faktor X? Als ich nach etwa 25 Jahren Lacto-Vegetarismus wieder mit Fleisch anfing, bevor ich vegan wurde, hat sich bei mir gar nichts verbessert. Auch keine der nach der chinesischen Medizin wahrscheinlichen Änderungen trat ein. Erst der Lichtnahrungsprozess hat meinen Körper so verbessert, dass ich zufrieden bin (wenn auch nicht äusserlich – da ist alles gleich veränderlich geblieben, seit ich wieder esse, wie ich gerade Lust habe). Diesen empfehle ich aber kaum jemanden, weil er einen auch z.B. emotional und gesundheitlich total aus dem Gleichgewicht bringen könnte. Das Wichtigste finde ich jedoch, ist, dass man sich und anderen das Leben leicht machen sollte – auch beim Essen und auch für die Tiere. Einfach nicht an Prinzipien kleben aber für alle einschliesslich sich selbst das ohne Umstände Bestmögliche tun, wird nach und nach schon zu Zufriedenheit, Gesundheit und allgemeinem Erfolg führen.

Etwas, das ebenfalls selten beachtet wird, und mit meinem Alter kann ich das ja sagen (auch wenn ich wegen einigen der Ergebnisse langer vegetarischer und nun längerer rohveganer Ernährung und spiritueller Experimente meist fast zehn Jahre jünger geschätzt werde), es fehlt auch Älteren oft an der nötigen Lebenserfahrung (die nicht zuletzt mit Zeugenschaft – der Distanz zum eigenen Leben zu tun hat), die erfahren lässt, dass nicht alles im Leben kontrollierbar ist, zumindest nicht in jeder Lebensphase, und das das auch gar nicht sinnvoll wäre. Manchmal mag das Angst machen, weil Folgen der nicht vorhandenen Manipulationsmöglichkeit bedrohlich erscheinen, trotzdem ist die Aufgabe jeder Form von Kontrolle und Manipulation die bessere Wahl, um ein glückliches Leben zu erreichen, das einem selbst und anderen gegenüber ein freundliches ist. Bedrohlich erscheinen könnten zum Beispiel Krankheit, Depression oder beruflicher Misserfolg, aus denen man für einige Zeit mit eigenen Mitteln nicht herauskommt. Doch ist die Welt voller guter und kompetenter Leute, deren Rat oder Coaching nicht die Welt kostet und den eigenen Möglichkeiten angemessen zu erhalten ist. Und etwas, das man nach und nach lernen kann auch wenn sich langsam oder ganz geschwind Erfolg und Gesundheit einstellen, ist, dass es nicht Kontrolle und Optimierung sind, die das Leben schön und perfekt machen, sondern Unvollkommenheit und Unfertigkeit, die nicht Macht, sondern den Zauber in der Welt spüren und geniessen lassen. Versuche der Manipulation, Lebens-Begradigung oder Normalisierung wie Geheimwaffen in Form von tierischen Lebensmitteln gegen Krankheit und Kontrollverlust führen selten zum gewünschten Erfolg.

Ein Update zu meiner eigenen Ernährung in diesem Zusammenhang: Ich könnte mir auch vorstellen, mal Fleisch zu essen, wenn ich zum Beispiel in einem arabischen Land irgendwo privat zu Gast wäre und für die Ehrung der Gastfreundschaft keine andere Wahl hätte. Nun, das ist derzeit nicht der Fall und die Aussicht für mich auch nicht erstrebenswert wäre. Der Fall, dass ich bei meinen Coachings Leute da abholen müsste, wo sie sind und mit ihnen Fleisch essen müsste, bis nach und nach eine andere Wahl die ihre wird, ist Gott sei Dank seit meinen letzten vegetarischen Zeiten nicht mehr vorgekommen – obwohl ich sagen muss, dass ich lieber jemanden auf diese Weise von allem zukünftigen Fleischverzehr abbringen würde, als ihn schulterzuckend und ohne eigene Änderung nur meine eigene vegane Ernährung registrieren zu lassen. Das war eine Praxis, die sehr erfolgreich funktioniert hat, meine sehr in die Tiefe gehenden Coachings sehr erfolgreich weiterzuführen als auch Fleischesser zu Vegetariern zu machen, die es sonst nie geworden wären. Das Ganze war aber durch die Art von Coaching und Kontakt begründet. In beiden Fällen würde ich davon berichten und mich trotzdem weiter Veganer nennen, weil es bei solchen und maximal sehr wenigen Ausnahmen bleiben würde. Menschen verstehen Ausnahmen generell nicht, egal, was für Gründe es dafür gibt oder welche Ziele man damit verfolgt. Bei ihrem Ganz oder Gar nicht entscheiden sie sich meist lieber hundertprozentig für die schlechtere Wahl als zu 99% oder mehr für eine gute.

Kleine vegetarische Ausnahmen passieren mir hin und wieder. Ich bin fast nie ausserhalb veganer Kreise unterwegs. Wenn doch, denke ich manchmal nicht daran, dass etwas nicht vegan sein könnte. Mal ist es ein seltener Keks, mal ein ebenso seltener Cappuccino, der nicht mit Sojamilch, sondern mit Kuhmilch gemacht wurde, mal etwas Honig bei irgendeinem Rohkostfreund, wo ich ihn nicht erwarten würde. Doch so selten wie diese Ausnahmen sind, sind Fehler dabei noch viel seltener. Schön ist, dass meine Eltern solange ich Vegetarier war, nichts gegen Ausnahmen gehabt hätten, seit ich jedoch Veganer bin, achten sie total darauf, mir nie etwas anderes zu geben. Auch gibt es bei Familienfesten seither auch von ihnen selbst aus für alle Gäste nur noch Veganes.

Im Augenblick esse ich generell am Tag zu wenig oder zu viel, mache zu wenig Sport, arbeite zu viel am Computer obwohl ich sehr E-Smog-empfindlich bin und nehme zu viele Schwingungen von Leuten auf, die diese nur allzu gern loswerden, um eine gute Figur zu erhalten Später wieder. Da mache ich mir keine Sorgen, nur sehe ich mich selber gerade nicht gerne unkaschiert.

Ich freue mich auf mein Auto. Dann werden Draussenschlafen zum Loswerden von E-Smog und Schwingungen und regelmässig bzw. gar nicht essen für mich wieder einfacher und ich bin Planänderungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr nicht mehr so unterworfen. Ah, Alkohol ist für viele eine Frage. Den trinke ich nur wenn ich Lust drauf habe und das ist ähnlich wie bei Kaffee extrem selten. Dann trinke ich so viel wie ich Lust habe. Meist sehr wenig oder gar nicht, auch bei Gelegenheit. Neulich waren es aber mal elf Halbe, ein paar Tage später zwei Viertel, vorgestern ein Bier. Davor war es ein Monat oder mehr kein Alkohol. Die nächsten Monate trinke ich vielleicht auch keinen. Aber eh egal. Ich vertrage ihn gut, trinke nicht, wenn es mein Bewusstsein trüben würde und fühle mich auch auf der spirituellen Ebene davon in keiner Weise negativ beeinflusst.

Am meisten freuen mich zur Zeit frische Feigen, frische grüne, nicht zu süsse Weintrauben und Wildkräuter wie Spitz- und Breitwegerich, Löwenzahn, Brennessel, Distel, Giersch, Gänseblümchen und ein paar andere.

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Sind meine Kommentare wirklich meine Kommentare?

Ich habe gestern feststellen müssen, dass jemand auf zumindest einem Blog meine Email-Adresse angibt, wenn er freche und anmassende Kommentare hinterlässt, die Veganern und Rohköstlern Fleisch empfehlen. Nach seinem Schreibstil ist es der gleiche Feigling, der manchmal bei mir Kommentare hinterlässt und sich hinter Mädchennamen versteckt. Soll der Loser weiter seine Lebenszeit verschwenden, nur seid gewarnt: Kommentare, die Tierprodukte empfehlen, sind keinesfalls von mir!

Dabei trägt er ungewollt für meinen Blog sogar noch etwas bei. Manchmal sehe ich durch einen Kommentar von ihm etwas, das ich noch nicht für jeden wasserdicht ausgedrückt habe. Das optimiere ich sofort, so dass die Argumentationsketten lückenlos sind. Nur von seiner Unflat erscheint kein einziges Wort :-)

Nachtrag: Heute reagierte er und fragte unter anderem, ob da etwa Hass aus meinen Worten spreche, als ich ihn als Feigling titulierte, weil er sich in meinem Blog hinter Mädchennamen versteckt. Ich kann nur antworten: Nein, absolut nicht.
Ich habe keine Meinung zu meinem spirituellen Fortschritt (den gibt es für mich nicht wirklich), doch Hass kommt bei mir nicht auf. Was weiss ich denn von ihm? Und wenn er normale Verhaltensregeln verletzt, was weiss ich, was er damit für sich erkunden will? Wenn er begriffen hat, dass ihm das weder mehr Vitalität noch mehr Glück bringt, ja, dass es ihn nicht einmal seinen Zielen näherbrachte, wird er es lassen. Wir leben in parallelen Welten, die sich nie berührten.

Zum Ganzen passt ein Zitat von Romano Guardini, dass mir heute begegnet ist:

“Wer einen Menschen bessern will, muss ihn zuerst respektieren.”
Romano Guardini

Ich würde dem hinzusetzen: Und Respekt schliesst das nicht nur oberflächliche Fühlen und Begreifen der Geschichte einer Person ein.
Schon so schnell erledigt sich die Idee vom Bessern anderer Personen. Und damit nicht genug, können wir im Prozess dieses Fühlens und Begreifens erkennen, dass wir nicht frei sind von den Dingen und Impulsen, die uns am Anderen besserungswürdig erscheinen. Und dass wir den gleichen Impulsen, wären wir ihnen tatsächlich ausgesetzt, kaum jemals etwas entgegenzusetzen hätten.
Die Welt und alles in ihr strebt durch das endlose Produzieren von Widersprüchen zu deren Ausgleich – von Leben zu Tod zu neuem Leben.

Natürlich lässt uns das nicht aufhören, für ein Verbessern von Zuständen und eine freundlichere Gestaltung von Welt und menschlichem Verhalten tätig zu sein. Es verändert nur die Perspektive, in der wir uns sowie die Welt sehen und die Art, in der wir für Veränderung eintreten.

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Dynamik des Veganismus, Widersprüche, Demut und Honig

Ich nehme Veganismus als etwas sehr dynamisches wahr. Nicht nur, weil ich viel reise und viele Veganer kennenlerne. Wohl auch, weil ich in Berlin lebe und die vegane wie auch die Rohkostszene hier besonders vielfältig sind, und weil mir auch gerade die überwiegend positive Aussenwahrnehmung von Veganern und Rohköstlern in Berlin viel gute Laune macht.

Besonders viel Vielfalt gibt es in der Rohkostszene. Und gerade in ihr schmelzen die teils heftigen Widersprüche besonders gut, weshalb ich wie auch aus Gründen wie meist unnötigen Studium von Zutatendeklarationen, besonderer Einfachheit der Zubereitung und vielen bewusstseins- und aufmerksamkeitserweiternden Effekten jedem an veganer Ernährung Interessierten besonders ans Herz lege. Auch wenn selbst in dieser Szene noch genug Platz ist für ein Aufkochen heftigster Gegensätze.

Es gibt schon viele Widersprüche, die in der veganen Lebensweise möglich sind. Wer am liebsten Allesesser aus seinem Restaurant schmeissen würde, aber ohne Schulterzucken einen in China produzierten Computer kauft, von dessen Lohn ein paar Arbeiter gleich mal die schönsten Leichenschmause finanzieren, kann nicht besonders dicht sein (ein konstruiertes Beispiel). Und soweit muss man gar nicht gehen, weil der Mediamarktverkäufer ja genau dasselbe macht (selbst wenn er ein rein europäisches Produkt verkaufen würde), nur dass eben Rind oder Huhn und nicht Schwein oder Hund auf seinem Teller landet. Alles, was wir tun, hat Auswirkungen, was nur bedeuten kann, dass wir auch die internen wirtschaftlichen Verflechtungen weiter stärken müssen. Und eben auch, nicht auf dem veganen Auge blind zu werden, was unser eigenes Verhalten, das tiefe Verständnis für andere und das Willkommenheissen anderer angeht.

Auch mir geht es neben viel und lautem Lachen und Gemeinschaftlichkeit vor allem um Stille und Demut. Und auch mich schmerzt die Fühllosigkeit vieler gegenüber Pflanzen. Wie man einen halben Salatkopf essen und den Rest von ihm noch stundenlang aufbewahren kann, erschliesst sich mir nicht. Gleichzeitig gilt es, wie ich finde, ein praktisches Bewusstsein aufzubauen, das wahrnimmt ohne ständig zu werten oder jede Verletzung jedes Wesens zu fühlen. Sehr angenehm für mich, dass ich nicht viel für so ein Bewusstsein tun musste.

Gleichzeitig damit ist ein kontrolliertes Bestreben, so viele Tiere wie möglich vor einem grausamen Schicksal zu bewahren, das, was ich mir wünsche. Was durchaus einschliessen kann, auch mal Kompromisse einzugehen, die eigenen egoistischen Bestrebungen widersprechen, um mehr und Besseres zu erreichen.

Das ist ein Grund dafür, dass ich nicht mehr besonders stark gegen Honig bin. Ich rede hier nicht dem Honigessen oder Imkern das Wort. Doch jeder Imker gibt sich viel Mühe, Bienen nicht zu verletzen oder gar zu töten. Völlig klar, dass es mir auch um jede Biene Leid tut. Doch ohne Bienen gibt es viel zu wenig Bestäuber für mindestens ein Drittel aller Pflanzen, die wir dringend brauchen. Und solange es noch Menschen gibt, die Interesse an Honig haben, gibt es auch Menschen, die noch gegen Gentechnik sind und das Problem nicht marginalisieren, was uns weiss Gott auch in Europa schon lange betrifft, weil durch Brüsseler und nationalstaatliche Beschlüsse den Gentechnikkonzernen schon lange Tür und Tor geöffnet wird. Ich esse Honig meist nur, wenn ich nicht informiert wurde, dass er irgendwo drin ist, wo ich absolut keinen erwarte. Auch schon mal bei einem Kochkurs, den ein anderer durchführt. Er schmeckt mir nicht, meist einfach zu dicht und tierisch, was ich lang schon nicht mehr mag. Doch das Zusammensein mit anderen, die vielleicht noch neu auf dem veganen Weg sind oder die eben einen leicht anderen Weg als wir Veganer gehen, ist wichtig und erreicht viel für die Durchsetzung veganer Ernährung bei immer grösseren Anteilen der Bevölkerung. Schon weil sympathische, tolerante Veganer einfach anziehend sind und echtes Interesse an eigenen veganen Experimenten Interessierter wecken.

Folgenden Kommentar bekam ich zum Thema Honig auf diesen Artikel auf Facebook von Lotsa Green:

Lieber Christian, mit dem Honig liegst du leider falsch, das wäre genauso wie wenn du sagst, dem Milchbauer liegt was an den Kühen und es tut ihnen nichts wenn man ihnen die Milch nimmt… lass mich das mal genauer ausführen.

Egal ob Biohonig oder nicht, heutzutage ist die Honigwirtschaft eine Industrie wie das Milchkühehalten.

Die Bienen werden ihrer Nahrung beraubt und kriegen Zuckerwasser weil der Honig zu wertvoll ist um ihn den Bienen zu lassen.

Diese werden logischerweise durch die mangelhafte Nahrung krank und anfällig für Parasiten.

Doch wenn die Bienen krank werden verbrennen die Imkereien die Bienenstöcke statt sie zu behandeln da es billiger kommt diese neu zu kaufen statt zu behandeln… so wie die kranke Milchkuh zum Schlachter kommt wenn man sie nicht mehr preiswert ihrer Milch berauben kann.

Männliche Bienen die Babysitter und Wachen sind aber keinen Honig sammeln werden schon als Larven getötet, zerschnitten…

Die Königinnen werden zwangsbefruchtet und nach 2-4 Jahren getötet, wo sie normalerweise 15 Jahre leben können.

Honigbienen sind ausserdem recht schlechte Bestäuber…

Das wundert jetzt natürlich, ist aber ganz einfach.

Bienen werden deshalb als Bestäuber gepriesen weil sie Honig, Pollen und Wachs liefern und nur durch ihre hohe Volkszahl bestäuben können.

Hingegen sind wilde Bestäuber wie Schmetterlinge, Wildbienen, Käfer weitaus bessere Bestäuber die sich weitaus intensiver mit der Pflanze beschäftigen.

Die Honigbienen töten wilde Bestäuber…wie?

Durch die massenhafte Anzahl fressen sie wie Heuschrecken alle Blüten kahl, die spezialisierten Bestäuber die nicht vom Imker zur nächsten Wiese gefahren werden, hungern und verhungern oft.

Dazu sterben im Gegenzug viele Wildpflanzen aus die ihre speziellen Bestäuber brauchen und ohne diese keine Samen bilden können.

Die Honigbiene ist ungefähr so nützlich für gesunde Wiesen und Wälder wie die Intensivkuhmast in Argentien auf ehemaligen Regenwaldflächen.

Würde man mehr Nistgelegenheiten schaffen für wilde Bestäuber, statt jeden alten Baum und jedes Fleckchen zu striegeln und zu putzen, dann würden wir ganz ohne Honigbiene auskommen.

Die braucht die Natur in etwa so wie die Intensivmilchkuh, nämlich gar nicht..es gibt 600 wilde Bienenarten alleine in Deutschland die von der Honigbiene in den Hungertod getrieben werden neben dem Scheiss den der Mensch sonst noch fabriziert.

Leider ist es auch in Biobetrieben genauso wie in der Bio-Milchproduktion nicht viel anders als in der kommerziellen Produktion… es sieht eben immer rosiger aus als es in Wahrheit ist.

Und ja, die Intensivlandwirtschaft trägt ihren massiven Teil dazu bei… und die Honigbienen geben den Wildbestäubern den Rest.

Ich habe folgendermassen geantwortet:

Ich sehe die Auswirkungen einer verantwortungsvollen Imkerei wie von Demeter-Imkern etwas anders, kann Dir zumindest aber was konventionellen Honig betrifft, nur absolut zustimmen. Leider ist es so, dass viel zu wenig Nistgelegenheiten geschaffen werden, was sich in Zukunft kaum eher noch verschlechtern wird. Und Bienen stehen zum Glück nicht überall, so dass wilde Insekten meist ihre Ruhe haben. Mehr Gefahr sehe ich durch immer mehr intensivierte Landwirtschaft, Zurückdrängung von Wäldern und Naturgebieten, Gentechnik und Chemie (weshalb vegan und bio kaufen, noch einmal wichtiger ist). Doch ging es in meinem Artikel auch mir nicht vorrangig um Honig, sondern eher auch um unseren Umgang mit Anderen und unser Verhalten Pflanzen und allem anderen gegenüber, was z.B. Papierbedarf und generellen Konsum, aber auch die Pflanzen, die wir selber essen, und wie wir sie behandeln und Bücher und Infos, die wir selber drucken, angeht. Wie Marsili schreibt: “Und nichts ist nur Licht …” oder wie ich selber es ausdrücken würde: Alles ist Licht. Auch wenn uns einiges für uns davon zu dunkel erscheint.

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Wildkräuterwanderung mit Heidemarie Fritzsche – regelmässiger Termin und mögliche Ausnahmen vom veganen Leben

Am Samstag war ich erstmals bei der Wildkräutersammlung von Heidemarie Fritzsche dabei. Die Kräuterwanderung vom S-Bahnhof Buch zum S-Bahnhof Röntgenthal findet an jedem 1. Samstag im Monat statt. Treffpunkt ist immer um 13:00 Uhr. Eine vorherige telefonische Anmeldung ist nicht nötig, sie raubt zu viel der eh knappen Zeit. Die Wanderung findet auf jeden Fall immer zur gleichen Zeit statt – also bitte einfach kommen :-) Sie wird auf Spendenbasis durchgeführt, so dass jeder an ihr teilnehmen kann. Falls jemand zu spät kommt, kann er vom Bahnhof aus über die Strasse und nach rechts in den Bucher Schlosspark gehen. Am ersten Weg wird sich recht lange zur Einführung aufgehalten, so dass zu spät Kommende gut dazustossen können. Wer die Wanderung nicht bis zum Ende mitmachen kann, läuft später am besten wieder zurück nach Buch. Das ist die letzte Station im Tarifbereich AB und dort fahren auch die doppelte Menge Züge zurück in die City wie von Röntgenthal aus.

Auch im Sommer sollten lange Hosen sollten die bevorzugte Kleidung sein, wenn man nicht zerstochen nach Hause kommen möchte – am Oberkörper gibt es selten viele oder heftige Stiche. Wasserunempfindliches Schuhwerk zumindest angeraten. Obwohl wir an einem sehr heissen Sommertag unterwegs waren, war das Gras vielerorts noch nass. Des Weiteren ist ein Beutel oder sind Gläser zum Sammeln der Pflanzen sehr gut. Plastiktüten sind nicht gut geeignet, doch wenn es nicht anders geht, kann man auch sie benutzen. Zum Sammeln von Musterexemplaren noch unbekannter Arten empfiehlt Heidemarie alte lange Briefumschläge jedweder Beschaffenheit, die man mit einem mitgebrachten Stift beschriften und mit Notizen versehen kann. Diese Methode hat sich auch für mich hervorragend bewährt. Generell empfiehlt sie auch eine Gartenschere für Kräuterarten mit festen Stängeln und eventuell eine Lupe. Für diejenigen, die Angst vor den Stacheln von Brennnesseln und Disteln haben, auch Handschuhe.

Man sollte für die Wanderung Zeit mitbringen. Auch weil sie immer ein paar Längen hat, was man für seine Planung wissen muss. Es ist eben eine Wanderung und kein Vortrag. Als ich nach dreieinhalb Stunden gehen musste, waren wir etwa auf der Hälfte des Weges von Buch nach Röntgenthal (Rückweg dann ca. 1/2 Stunde).

Die Wanderung hat mir sehr gut gefallen. Auch wie Heidemarie die Pflanzen vorgestellt hat, gefiel mir gut. Insbesondere, dass sie keine Arten empfiehlt, die man leicht mit giftigen verwechseln kann. Davon gibt es, wie ich feststellen durfte, doch eine ganze Menge, denen ich bisher dank Intuition aus dem Weg gegangen bin oder die ich in den geringen Mengen, in denen ich sie gegessen habe, gut vertragen habe. Gefreut hat mich auch, dass unsere generelle Idee von der Kräuterkunde ähnlich isst: Einfach viel von den gesunden Wildkräutern essen, denen man begegnet – egal, was ein Kraut spezifisch bewirkt. Das hat die beste Gesundheitswirkung. Nach der Wanderung ist mir aufgefallen, dass ich gerne etwas zu den verschiedenen Beeren wüsste, die gerade reif sind, doch führte uns unser Weg an ihnen nicht vorbei. Das wäre einmal ein schönes Thema für eine spezielle Wanderung. Na dann, vielleicht sehen wir uns ja mal an einem ersten Samstag eines Monats um 13:00 Uhr.

Weniger hat mir gefallen, wie oft Heidemarie, von Christian Opitz schwärmte, jemandem, den ich rein gar nicht empfehle. Jemand, dessen vorrangiges Ziel das Optimieren des eigenen Lebens auf Kosten anderer Lebewesen ist, ist für mich nicht zu empfehlen. Auch ist nichts, was er herausgefunden hat, wirklich neu. Maximal im Detail. Es gibt so viele Optimierungsmöglichkeiten für eine vegan-rohe Lebensweise, dass nur in seltensten Fällen anderes Tierisches nötig werden könnte, als das, was Tiere einem in der Beobachtung oder durch den liebevollen Kontakt mit ihnen geben können. Energie- und Gesundheitsgewinne wie sie von seinen Lesern beschrieben werden, stellen vegane Rohkostpraktiker ständig mit wenigen Ratschlägen für viele Leute her. Der Gewinn, der aus seinem Lubrikator gewonnen werden kann, kann nahezu vollständig aus der mehrfach täglichen Verwendung von Kokosöl gewonnen werden (ca. 3 Esslöffel voll für Erwachsene, in oder zu Mahlzeiten, zur Steigerung von Stoffwechsel und Stoffumsatz). Mehr dazu in einem neuen Artikel.

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass es Fleischessern an einer wesentlichen Art von Intelligenz fehlt. Diese Art von Intelligenz wäre entscheidend für das Zusammenleben unter den Menschen, auf dem Planeten, für die Gestaltung der menschlichen Gesellschaft und den individuellen Erkenntnisweg – mögen sie sonst so intelligent sein, wie immer sie wollen. Ihnen fehlt jedoch jeglicher Zugang zu diesem Teil menschlicher Intelligenz komplett. Es ist ihnen unmöglich, das Thema überhaupt zu begreifen. Das hat nicht mit fehlendem Willen oder fehlendem Mitleid für leidende Kreaturen zu tun. Letzteres haben sie nur theoretisch. Im Ergebnis stürzen sie unzählige Lebewesen auf unserem Planeten in unnötigstes, grausamstes Leid. Sowieso kenne ich niemanden, der nicht sowieso in seinem Leben schon Zeiten hatte, in denen er nichtvegan lebte und so die Möglichkeit hatte, diejenigen für das Welt- und Selbstverständnis notwendigen Erkenntnisse gewinnen, die man auf veganem Wege nicht gewinnen kann. Andererseits sind viele Erkenntnisse nur auf rein veganem Wege zu machen. Dies ist die geeignete Dauerernährung für den Menschen.

Unabhängig vom Christian-Opitz-Thema ist die monatliche Wanderung ein grosser Gewinn für alle Wildkräuter-Interessenten. Hier noch Fotos von einer Winterwanderung.

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Aman Prana, gutes Leinöl auch ohne Umkarton und eine erfreuliche Messe

Am Wochenende war ich auf der Hausmesse von Terra Naturkost in Berlin. 140 Produzenten stellten sich bei der Messe vor, um die Einkäufer der Bioszene näher mit ihren Konzepten, ihrer Arbeitsweise und ihren Produkten vertraut zu machen. So schaltete ich mal 2 1/2 Jahre zurück und testete alle möglichen veganen Produkte, nicht nur die rohen.

Gleich mal zu den wichtigsten Informationen:
Ich freute mich sehr, mit Bart Maes von Aman Prana sprechen zu können. Natürlich erzählte ich nicht, das mir das Kokosöl von Dr. Goerg am besten schmeckt, ich wünschte mir ja ein offenes Gespräch, in dem ich viel zu den Produkten von Aman Prana, die ich ebenfalls sehr mag, erfahren wollte. Ich fragte ihn aber gleich nach Unterschieden zu dem Öl von Dr. Goerg an und fand sehr sympathisch, dass er es genauso macht wie ich oder Dr. Goerg es auch machen: er redete nicht in Vergleichen, sondern hob nur die besonderen Vorzüge seines Produktes hervor, ganz gleich, ob andere Produkte die selben Vorteile aufweisen könnten.

Aman Prana kommt in biologischer Rohkostqualität, ist nicht desodoriert (wasserdampfbehandelt), ist das einzige Kokosöl mit diesen Eigenschaften, das Fair Trade-zertifiziert ist und wird in Gläsern verkauft, die bleifrei sind (also nicht die Informationen diese hochgiftigen Schwermetalls enthalten. Blei wird oft bei der Glasproduktion eingesetzt, um den Schmelzpunkt zu verringern und Energie zu sparen – auch bei Trink- und Lebensmittelgläsern). Die Tendenz zu besonders grossen Abpackungen ergibt sich aus dem umweltfreundlichen Wunsch nach der Einsparung von Rohstoffen. Die Informationen waren auf so sympathische Art erzählt, dass ich sie Euch heute Abend nahebringen möchte.

Ich war immer von den Produkten von Aman Prana begeistert (nur nicht vom Kokosmehl, das mag ich nur von Dr. Goerg). Auch war ich Bart Maes immer dafür sehr dankbar, dass er so viel Pionierarbeit leistet, so einen grossen Einsatz für positive Projekte leistet und so wertvolle Informationen über Kokosöl, rotes Palmöl und die anderen Öle in seinen so grosszügig verteilten Broschüren und auf seiner Webseite unter die Leute bringt. Noch nicht so bekannt ist beispielsweise, dass Aman Prana sich nicht nur in Sachen Fair Trade, sondern auch für Fair World engagiert, was die Chancengleichheit von Männern und Frauen besonders in islamischen Ländern fördert.

Dieses Mal freute ich mich auch sehr über das hervorragende neue Hanföl, die Mundöle und die Kokosblütenzucker-Produkte – insbesondere über das mit japanischem grünen Matcha-Tee.

Der grösste Vorteil am Dr. Goerg-Kokosöl liegt natürlich an der Verarbeitung der Kokosnüsse innerhalb von 3 Tagen nach der Ernte. Dadurch bleibt das originale Fettsäurenprofil bestehen, der Laurinsäureanteil bleibt somit sehr hoch – mit leichten Schwankungen bei sonst unerreichten 59 Prozent (meist liegt er bei anderen Kokosölen bei etwa 36%). Laurinsäure ist der Stoff im Kokosöl, der gegen Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten wirksam ist und dem Körper so hilft, ihr Verhältnis untereinander zu normalisieren. Sehr interessant fand ich, einen Mann aus Ghana kennenzulernen, der eigene Kokosplantagen hat. Er sprach davon, dass in Ghana vor allem auch die braune Haut um die Kokosnuss als heilkräftig – z. B. auch gegen Herpesviren – gilt. Diese Wirkung hat die Laurinsäure sowieso. Interessanterweise ist Laurinsäure auch in Muttermilch enthalten. Mutter Natur wird wissen, warum sie Menschenkinder damit einen Schutz auf den Weg gibt.
Das soziale Engagement von Dr. Goerg ist vor allem sein Fair Trade for Fair Life Projekt. Es ist aus einem wichtigen Grund nicht zertifiziert. Während die meisten Fair-Trade-Organisationen nicht einmal garantieren können, dass auch nur 50% der Spenden bei denen ankommen, für die sie gedacht sind, kommen so 100% an. Alle Projekte werden zudem dokumentiert. Auch in Deutschland engagiert sich die Firma – z. B. um Kinder fit gegen Übergriffe Erwachsener zu machen.

Ich probierte noch viele Produkte anderer namhafter Produkte der veganen Bioszene. Bei den Tofu-und Weizeneiweissprodukten fand ich besonders die erwärmten spannend (ich warf echt heldenhaft meine Ressentiments gegen warmes oder schon mal erwärmtes Essen über Bord, denn vor allem anderen geht es mir nach wie vor um die Förderung der veganen Ernährung, weil sie die grundlegendsten Schritte für eine bessere Welt in jedem Einzelnen und für alle Lebewesen bedeutet – auch wenn ihre Vervollkommnung durch die Rohkost erreicht wird, die noch so viele wichtige Schritte mehr enthält. Dann gibt es noch etliche andere Schritte – und nein, die haben nicht zwangsläufig mit Lichtnahrung zu tun :-). Ja, ich trage mich sogar mit dem Gedanken, zusätzlich zu meinen Rohkostkursen auch wieder Kochkurse anzubieten, weil ich so viele Anfragen dafür bekomme und die Ressentiments gegen die so kühlende Rohkost ;-) oft stark sind, so dass viele Menschen erst langsam und mit kleinen Überraschungen an sie herangeführt werden müssen. Ja, das sogar, obwohl ich diese Dinge selbst nicht mehr essen mag. Ich weiss halt, dass ich sie noch immer gut kochen könnte.

Doch noch einmal zur Messe. Sehr wichtig fand ich persönlich auch die Information am Stand von Bio Planète, dass sie ihr Leinöl in Flaschen verkaufen, die zu 99 % vor Licht geschützt sind. Man sieht es den recht durchsichtig wirkenden Flaschen wirklich nicht an und Leinöl ist nun einmal wirklich extrem licht-, wärme- und bewegungsempfindlich, so rasant, wie es bei falscher Lagerung und Verwendung existiert (zur Verwendung – es sollte nicht mitgemixt, sondern nur untergerührt werden und warmen Gerichten erst zugegeben werden, wenn diese unter 42°C abgekühlt sind. Das Öl der Firma besitzt einen wirklich beeindruckenden, sehr feinen Geschmack. Es ist es absolut wert, auch einmal probiert zu werden. Auch dieses Leinöl wird wie das der Firma Rapunzel unter Luftabschluss gewonnen und abgefüllt. Sehr köstlich fand ich auch das native Walnussöl, das native Mohnöl und das native Avocadoöl. Wunderbar, was sie von den Pflanzen transportieren, die für sie gepresst werden. Was mich auf eine Frage bringt, die ich mir noch nie gestellt habe: Was geschieht eigentlich mit den gepressten Ausgangsprodukten? Ich werde beim nächsten Mal danach fragen.

Sehr erfreut war ich über die vielen Rohkostprodukte von Govinda und über die der Flores Farm. Man kann zugegeben geteilter Meinung sein über verarbeitete Rohkostprodukte. Ich bin eindeutig für frischestes, unbearbeitetes wildes oder biologisches Obst, Kräuter, Blattgemüse und Gemüse mit ihrem vollen Wassergehalt und möglichst ohne jede Zubereitung. Doch sind wir eben nicht alle gleich und jeder sollte die Möglichkeit erhalten, einen veganen, rohen Ernährungsweg gemäss seiner aktuellen Lebensphase und seiner aktuellen Vorlieben zu finden und leben zu können. Zumindest stören die stark verarbeiteten Rohprodukte das rohe Leben nicht so sehr wie erhitzte Produkte, auch wenn sie einen zweifelsfrei dazu bringen können, sich völlig fehlzuernähren. Govinda hat etliche rohe Leckereien, rohen Kakao usw. eingeführt, die Flores Farm kommt mit gekeimten Mungbohnen, Grünen Linsen, braunem Reis und Quinoa, die unter 45°C verarbeitet wurden, auf den Markt.

Riesig gefreut habe ich mich auch darüber, mit jemandem von der Firma Essbare Landschaftensprechen zu können. Ich möchte ihren Produkten nicht vorgreifen, die im nächsten Jahr pünktlich zur Biofach kommen werden. Erwähnen muss ich aber auf jeden Fall schon einmal die dunkle Wildblüten-Schokolade, den Wildkräutersenf und die frischen Wildkräuter, welche ab dem nächsten April in die Berliner Bioläden kommen werden!

Schön war es gewesen. Ich war gerne auf der Messe, die sehr gut organisiert war, zumal sie von einer hellen Halle und der Freundlichkeit der Beteiligten geprägt war. Im nächsten Jahr möchte ich die Messe gern mehr zu meinen Zwecken nutzen. Dieses Mal war ich in einem konkreten Auftrag da. Das nächste Mal möchte ich gern sehr viel mehr zur Kreation und Produktion von veganen Produkten aufrufen, zur Bereinigung von Sortimenten und zu sehr viel grösserer Kennzeichnung. Dazu hätte ich sehr viel mehr Zeit gebraucht, als mir zur Verfügung stand.

Nicht zu erwähnen vergessen möchte ich schon noch eine richtige Wertung der Messe, die keine vegane oder vegetarische war und am ersten Tag gar die Einführung eines “Zwei-Nutzen-Huhnes” feierte. Die Hühner dieser Rasse produzieren nicht nur Eier. Auch ihr Fleisch soll sehr wohlschmeckend sein. Nein, das ist kein riesiger Fortschritt. Die Küken “müssen” nur nicht mehr “ungenutzt” am ersten Lebenstag getötet werden. Sie leben bis zur Erreichung der Schlachtreife. Das ist nur eine sehr kleine Verbesserung. Sicher ist diese jedoch auch dem schlechten Gewissen geschuldet, das die Verschwendung und schlechte Lebensqualiät von “Nutztieren” mittlerweile generell auslösen. Doch war die Zahl der Produzenten und Mitproduzenten veganer Lebensmittel schon erfreulich gross.


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