Wirkungen und Anwendungen von Kokosöl

Kokosöl 500 ml

Bei weitem das anwendungsreichste Kokosprodukt ist Kokosöl. Man kann es innerlich und äusserlich verwenden.

Äusserliche Anwendung/Kosmetik:

Die wunderbaren Eigenschaften des Kokosöls machen es zu einem idealen Universalmittel für den Schutz und die Pflege von Haut, Haar und Seele. Kokosöl wirkt durch seinen hohen Gehalt an Laurinsäure (insbesondere das Kokosöl und die Kokosprodukte von Dr. Goerg, die durch Sortenwahl, rigide Qualitätsauswahl, den höchsten Standard schnellster Verarbeitung (innerhalb von drei Tagen nach der Ernte) und Wahl der bestmöglichen Technologie den höchsten Anteil aller als Premium-Kokosöle gehandelten Kokosöle hat: 59,4 % statt normal 41 bis 46 %, was einem effektiven Preisvorteil von 29 bis 44 % für diejenigen entspricht, denen es um die Wirkungen der Laurinsäure geht). Laurinsäure wirkt gegen innere und äussere Parasiten, Pilze, Bakterien und Viren.
Zudem verwöhnt Kokosöl natürlich diejenigen, die es mögen mit dem einem wunderbar nach Urlaub, Sonne, Sommer und Meer duftenden Wohlgeruch, der allein schon stimmungsaufhellend wirkt.

Für mich ist Kokosöl so gut wie die einzige Kosmetik, die ich verwende. Manchmal benutze ich alternativ Produkte wie Zahnpasta (aus verseiftem Kokosöl), eine Creme von Raw Gaia und zusätzlich natürlich Seife (auch von Raw Gaia – alle Raw Gaia-Produkte sind bei www.mondfalter.ch und im Veganz in Berlin erhältlich) und Shampoo (Shikakai von Raw Gaia oder alternativ ein ayurvedisches Shampoo der Sidhu Spezialkosmetik GmbH – das beste daran: es hält ewig, weil es ausserordentlich sparsam ist).

So verwendet, wie es ist, ist Kokosöl eine wunderbare Bodylotion, die sehr gut einzieht und auch aus Textilien leicht wieder zu entfernen ist. Sie verharzt und riecht nicht in der Kleidung. Menschen mit Neurodermitis, Schuppenflechte oder ganz einfachen Hautproblemen empfinden Kokosöl meist als Riesenerleichterung.

Auch als natürliches Sonnenöl oder After-Sun-Lotion ist Kokosöl hervorragend zu verwenden. Ebenso als Kosmetik- und Massage-Basisöl.

Kokosöl ist auch allgemein eine sehr angenehme Creme (die jedoch einen Film auf den Händen hinterlässt, Vorsicht also bei fettfleckempfindlichen Materialien).

Durch die bakterienwidrigen Eigenschaften des Kokosöls ist es auch sehr gut als Deo zu benutzen, das noch dazu meist keine, zumindest aber weniger Flecken auf der Kleidung hinterlässt als gewöhnliche Deos.

Auch als Haarkur ist Kokosöl wunderbar geeignet. Die wunderschönen, dichten und gesunden Haare der Frauen aus den Gebieten der Welt, in denen Kokospalmen wachsen und ihre Produkte sowohl gegessen als auch äusserlich für die Haarpflege verwendet werden, sind legendär. Für eine Haarkur einfach zwei bis drei Stunden im Haar, zumindest aber in den Haarspitzen einwirken lassen und danach mit einem Shampoo auswaschen.

Selbst als Zahnputz und als Mittel für das Ölziehen ist Kokosöl sehr gut geeignet. Für das Ölziehen nimmt man eine handhabbare Menge (ca. ein Esslöffelvoll) in den Mund und schiebt es für mindestens 5 Minuten heftig durch die Zähne und gurgelt auch damit. Das Öl geht dabei durch eine Phase, in der es ganz zäh wird, um danach ganz flüssig zu werden. Bitte darauf achten, kein Öl zu verschlucken, das Öl im Anschluss ausspucken und Zähne, Mund und Zunge mit einer Zahnpasta putzen. Dieses Verfahren kommt aus verschiedenen Volksmedizinen und soll haufenweise Krankheiten und aus dem Gleichgewicht geratene Mikroben aus dem Körper entfernen. Normalerweise werden die Zähne bei der Verwendung von Kokosöl auch nach Monaten ein- bis zweimal täglich durchgeführter Anwendungen nicht empfindlich – sehr im Gegensatz zur Durchführung mit Sonnenblumenöl.

Essen/ innere Anwendung:

Kokosöl kann man ganz wunderbar kalt oder heiss verwenden. Natürlich schwört ein Rohköstler, wenn er denn isolierte Öle benutzt, auf sein rohes Kokosöl, das auch roh bleibt und so all seine positiven Eigenschaften behält. Die Verwendung über 42° hinaus zerstört die hitzesensiblen Stoffe des Kokosöls.

Wer nicht Rohköstler ist, der kann es jedoch auch bestens zum Braten und Frittieren nutzen, weil es von allen Ölen am wenigsten Schaden nimmt – besteht es doch fast vollständig aus gesättigten Fettsäuren. Über den Nutzen des Kokosöls habe ich schon im Artikel Kokosöl und die Regulation der Cholesterinbildung geschrieben. Reinigt man das Öl nach dem Braten oder Frittieren mit einem Feinstfiter von den Resten der gebratenen oder frittierten Lebensmittel, kann man es noch lange verwenden. Die Gefahr beim Braten, Backen und Frittieren besteht ausser der Verwendung ungeeigneter Öle auch in der Entstehung von Acrylamid, weshalb nur eine der beiden Gefahren durch die Verwendung von Kokosöl gebannt werden kann.

Generell hält sich Kokosöl auch ausserhalb des Kühlschranks wenigstens geöffnet ein halbes bis dreiviertel Jahr. Das beruhigt immer wieder neue Kunden, entfaltet es doch vor allem bei konstanter, längerfristiger Anwendung seinen Nutzen und sind doch vor allem grössere Gläser im Verhältnis preisgünstiger als kleinere.

In der rohen Verwendung ist besonders die alleinige Verwendung eines Löffels voll Kokosöl zu erwähnen. Kokosöl hält eh den Stoffwechsel aktiv und den Stoffumsatz hoch. Man kann damit also leichter abnehmen als ohne Kokosöl. Selbstverständlich hängt das auch vom sonstigen Essen, vom Bewegungsumfang am Tage und von einigen anderen Faktoren ab. Ein Löffel Kokosöl (bis 1 Esslöffel) am Morgen schafft hier schon eine gute Grundlage. Kurz erwähnt sei hier noch, dass die ungesättigten Öle den Stoffwechsel verlangsamen und den Stoffumsatz verringern, dem Abnehmen also eher im Wege stehen.

Generell empfehle ich, Öl am besten allein zu essen. Als Brotaufstrich sehe ich es deshalb so wenig günstig an wie jedes andere Fett. Es ist jedoch ein guter Butter- und noch mehr ein besserer Margarineersatz. Für Butter deshalb, weil es ähnlich reinem Butterfett wie auch im Ayurveda beschrieben alle möglichen Vorgänge im Körper zum Fliessen bringt, während Butter die Reinigungsvorgänge des Körpers stoppt bzw. behindert. Auf ein Pickelchen aufgetragen, ist ein Beweis dafür schnell erbracht. Mit Butter vergrössert er sich, mit Butterfett oder Kokosöl verschwindet er schneller als ohne Behandlung. Fette und Kohlenhydrate machen sich nie besonders gut zusammen. Sie verlängern den Verdauungsvorgang und führen eher dazu, dass Fett im Körper abgelagert wird. Die Gefahr ist bei Kokosöl etwas geringer, weil seine mittelkettigen Fettsäuren schnell vom Körper zur Energiegewinnung genutzt werden und nicht so sehr zum Anlagern tendieren. Trotzdem würde ich keinesfalls zur Kokosölbroten als Lieblingsnahrung raten.

Gern machen auch Kinder und so manche Gesundheitsmuffel unter den Männern es für sich zur Routine, morgens vor dem Verlassen der Wohnung, nach dem Nachhausekommen am Nachmittag oder Abend oder immer wenn sie müde oder erschöpft sind, einen Tee- bis Esslöffelvoll Kokosöl zu essen, um sofort die Lebensgeister zu wecken. Eine hervorragende Methode. Schon, weil Kokosöl auf diese Weise so schnell wie Traubenzucker Energie für Körper und Geist gibt. Noch eine Nase voll vom Kokosölduft geschnuppert, und Frieden zieht ein ins Gemüt, wird der Duft von Kokos von den meisten doch mit Sonne, Sommer, Urlaub und Meer assoziiert. Kurze Zeit später kann man schon viel souveräner und zielsicherer entscheiden, mit welchem Essen es weitergehen soll, ohne in die Gefahr zu kommen, die Geschmacksschaukel anzuwerfen und bis zum Abend nicht mit dem Essen aufzuhören.

Die Verwendung von Kokosöl für Torten funktioniert für Rohkost- wie auch gebackene Torten gleichermassen gut. Man kann auch Kokosmus stattdessen verwenden. Beide haben eine unterschiedliche Süsse. Kokosmus enthält zusätzlich zum Öl ja auch Eiweiss, Kohlehydrate und Mineralien etc. Dass beide ab 24° fest weden, lässt auch Böden und Cremes fest werden. Diese thermische Eigenschaft macht die Verwendung als Öl im klassischen Sinn allerdings meist unmöglich.

Wer gerne kocht und Kokosöl dabei oder danach verwenden mag, kann das gut tun. Natürlich verändert das den Geschmack um einiges. Meist auf sehr erfreuliche und bereichernde Art und Weise!

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Anwendung von Kokosprodukten

Kokosöl 500 ml

Die Kokosnuss steckt voller Möglichkeiten. Doch auch wenn Kokosmakronen, Bounty, Kokosberge mit Schokoüberzug und Thaigerichte mit Kokosmilch sehr bekannt und beliebt sind, so sind weder die gesundheitlich unterstützenden Wirkungen noch Anwendungsmöglichkeiten reiner Kokosprodukte hinreichend bekannt. Zum Thema der Anwendung von Kokosöl gibt es einen Extra-Artikel.

Kokosmus: Kokosmus wird von unterschiedlichen Herstellern unterschiedlich hergestellt. Bei Dr. Goerg ist es roh und besteht es aus dem ganzen gemusten Fruchtfleisch der Kokosnuss, etwas Kokosmilch und Kokosöl. Kokosmus gibt man zum Beispiel zu fast fertigem Gemüse in die Wok oder gibt es zu gekochtem oder gedämpften Gemüse dazu. Rohköstler benutzen es gern für Tortencremes oder -teige. Viele essen auch gern einfach einen Esslöffelvoll, um sich schnell mit neuer Energie zu versorgen, wenn sie etwas müde sind. Genau wie beim Kokosöl sorgt das für einen schnellen Energieschub.

Kokosraspeln: Kokosraspeln enthalten alles, was das feste Fruchtfleisch der reifen Kokosnuss enthält. 66 Prozent Kokosöl, dann Eiweisse, Kohlenhydrate, Mineralien, Vitamine, etc. Man kann sie ins Müsli geben oder damit Müsliriegel herstellen, kann sie als Deko für Torten verwenden, sie in rohen oder zu backenden Kuchen, Torten und Keksen verarbeiten, kann sie über Salate, Gemüse (roh oder wie auch immer zubereitet) streuen oder sie erst trocken in einer Pfanne anrösten und sie dann über indische oder indonesische Reisgerichte geben.

Kokosmehl: Kokosmehl ist wunderbar zum Herstellen von Rohkosttorten oder als Müslizutat, zum Backen, zum Andicken von Sossen geeignet. Bei der Zubereitung von Rohkosttorten gibt man einfach etwas Mehl in den zuzubereitenden Teig bzw. in Cremes. Einfach nach Lust und Laune dazugeben. Es eignet sich auch wunderbar um etwas Festes zu haben, mit dem man zu feuchten Teigen oder Cremes die gewünschte Festigkeit zu geben. Zu Müslis gibt man nur wenige Teelöffel voll dazu. Beim Backen ersetzt man etwa ein Drittel des zu verwendenden Mehls durch Kokosmehl. Das rohe Kokosmehl von Dr. Goerg enthält 20 Prozent Eiweiss und 40 Prozent Ballaststoffe.

Gereifte Kokosnuss (in brauner Schale): Bitte unbeschädigte Kokosnüsse nehmen bzw. testen, ob das enthaltene Kokoswasser süss und damit in Ordnung ist. Gut geeignet zum Trinken und zum Raspeln des festen Fruchtfleisches zu Kokosraspeln.

Frische junge Kokosnuss (ganz und grün bzw. für den Transport als weisser behauener Zylinder mit Spitze) bzw: Ihr Kokoswasser ist ein hervorragender Elektrolytspender, ausserdem voller natürlich vorkommender Vitamine und Enzyme. Ihr Fruchtfleisch ist noch etwas herb. Es kann hervorragend roh oder in salzigen Gerichten gekocht gegessen werden. Keine Angst vor der Zugabe an nicht-asiatische Gerichte. Was da erst etwas fremd erscheint, kann ganz hervorragend schmecken und das Geschmackserlebnis und den Geschmackshorizont erheblich erweitern.

Kokoswasser: Im Handel erhältliches Kokoswasser ist immer noch voller Elektrolyte, dabei aber mindestens pasteurisiert.

Kokosnektar: Kokosnektar ist ein Süssungsmittel, das aus dem Saft der Kokosblüten gewonnen wird. Es entsteht nach verschiedenen Verfahren bei ca. 60 °C. Entgegen anders lautender Behauptungen gibt es keinen rohen Kokosnektar. Kokosnektar kann generell zum Süssen eingesetzt werden. Sehr gut eignet er sich für Obstalate. Auch für Vinaigrettes mit einer leicht süsslich-säuerlichen Note ist er hervorragend geeignet. Kokosnektar ist die flüssige Vorstufe von Kokoszucker, der dann fest ist und die leicht säuerliche Note dann verloren hat. Er hat einen sehr niedrigen glykämischen Index.

Kokoszucker: Kokoszucker entsteht nach dem Kochen des Kokosnektars. Auch ihn gibt es also nicht roh. Sein glykämischer Index von 35 lässt den Blutzuckerspiegel kaum ansteigen (ein Apfel hat 38, üblicher Zucker 70, Fruchtzucker sogar 100). Kokoszucker ist wie anderer Zucker zu verwenden. Er bringt eine sehr angenehme karamellige Note mit. Er ist ähnlich braun wie ein Vollrohrzucker, besitzt jedoch nicht so harte Kristalle.

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Unterschiedliche Geschmacksrichtungen – Hilfe fürs innere Gleichgewicht

Die verschiedenen Geschmacksrichtungen: süss, sauer, salzig, bitter, herb, zusammenziehend (nach den ayurvedischen bzw. chinesischen Systematisierungen) sind für sowohl für eine gesunde Versorgung des Körpers als auch für die des Geistes und der Emotionen wichtig (der zusammenziehende Geschmack ist z.B. der einer unreifen Banane).

Die verschiedenen Geschmacksrichtungen werden von verschiedenen Inhaltsstoffen erzeugt und sind eine erste Hilfe, zu einer vollständigen Ernährung und Versorgung mit Nährstoffen zu gelangen.

So z.B. helfen uns uns Bitterstoffe, auch unangenehme Seiten des Lebens anzusehen und unsere Lernaufgaben so zu lösen, dass wir allgemeine Lösungen für ähnliche Probleme erreichen und uns auch mit uns unangenehmen Seiten unseres Selbst konfrontieren können, was uns das Leben freundlich und erfreulich macht, wodurch wir auch anderen Menschen gegenüber freundlich und erfreulich werden, weil wir das auch wollen. Das hilft uns, Dinge, die wir erreichen wollen mit freundlichen Mitteln zu erreichen statt über Übervorteilung, Duckmäusertum, Druck oder Ausnutzung von Machtpositionen gegenüber anderen und Anstrengung für uns selber.

Ist was wir ansehen müssen zu heftig für uns hilft uns der süsse Geschmack. Der weltweite Verbrauch an Süssigkeiten, Schokolade oder ihren Pendents Rosen und anderen Blumen spricht eine beredte Sprache. So viel Konflikte werden also versüsst statt gelöst.

In einer für Körper, Geist und Emotionen bekömmlichen und förderlichen Mahlzeit sollten alle bekannten Geschmacksrichtungen in dem der momentanen Situation entsprechenden Verhältnis vorkommen. Das gelingt am einfachsten mit frischer, ausgereifter, sonnen- und lichtvoll erzeugter, biologisch erzeugter oder wildgewachsener Rohkost, die instinktiv und nicht nach Programm gekauft wurde. Sie enthält alles, was der Körper braucht. Obst und grüne Blattgemüse befriedigen auch deshalb am meisten.

Wer nun kocht und sich nicht roh ernährt, oder wer sich roh ernährt und gerne zubereitet, statt die Lebensmittel so zu essen, wie sie sind, sei einfach an die verschiedenen Geschmacksrichtungen erinnert. Sie in einem Gericht oder einer Mahlzeit zusammenzubringen, ist z.B. mal mit einem Spritzer Zitrone, einem leicht bitteren Kraut etc. ganz einfach. Wer das Wissen von den in einer Mahlzeit notwendigen verschiedenen Geschmacksrichtungen nicht nutzt, muss sich übrigens nicht wundern, dass er nach einseitigem Essen die Geschmacksschaukel auslöst und sich von einer Geschmacksrichtung zur nächsten durchisst, ohne bis zum Schlafengehen zur Ruhe zu kommen. Das Wissen von den Geschmacksrichtungen ist übrigens ein Grund dafür, weshalb man nur in Ruhe essen sollte. Weil nämlich in einer ruhigen Verfassung am ehesten ein ausgeglichenes Geschmacksbild in einer Mahlzeit zusammengestellt wird.

Wer den zusammenziehenden Geschmack nicht kennt, sei an den Geschmack einer noch unreifen Banane erinnert.

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Erweiterter Geschmack – vollkommene Ernährung

Ein erweiterter Geschmackshorizont lässt den Körper sicherer Lebensmittel auswählen, die er braucht. Lebensmittel, die wir brauchen, schmecken uns auch, wenn unser Geschmackshorizont erst etwas erweitert ist.

Dazu ist nötig, traditionelle Gerichte und Geschmacksbilder etwas in den Hintergrund treten zu lassen und sie dem eigenen Geschmack entsprechend mutig zu verfeinern. Rohköstler und Instinktos mögen einwenden, dass das bei Kochkost gar nicht funktionieren kann. Oh doch, in Grenzen funktioniert es auch da.

Der Körper sucht die Elemente für sich zusammen, die er in den ihm bekannten Speisen für sich erkennt. Dabei können allerdings auch Fehlfindungen vorkommen, wenn das Repertoire des Essers nicht ausreicht. Dann werden Stoffe, die der Körper braucht, mit den nächstbesten ersetzt.

Das ist zum Beispiel auch bei dem angeblich so zielsicheren Instinkt von Schwangeren so. Stoffe, die der Körper auf diese Weise ersetzt, erfüllen nur einen Teil der notwendigen Funktionen. Er bleibt auf der Suche – man isst weiter.

Abhilfe schafft nur die Erweiterung des Geschmacks- und Zubereitungsrepertoires.

Am sichersten bewegt sich ein Körper durch nicht zubereitete Rohkost, die ihm in grosser und reifer!, biologischer und wildgewachsener Auswahl präsentiert wird. Wer also verlernt, zuzubereiten, ist klar im Vorteil! Die Auswahl des Körpers wird immer sicherer, der Esser mit unendlich viel Vitalität, Kraft, Leistungsfähigkeit und Gesundheit belohnt. Die Geschmackserlebnisse durch genau die Lebensmittel, die der Körper braucht, sind sensationell, fast schon und dabei oft tatsächlich berauschend und ekstatisch! Einfach nur durch natürliche Nahrung, die passt.

Wer meint, sein Körper würde trotz einer solchen Ernährung noch nicht so aussehen, wie er ihn sich vorstellt, sei an die anderen Säulen eines optimierten Körperbaus erinnert: innere Reinigung, Säure-Basen-Ausgleich, Sport, emotionales Gleichgewicht, abgestimmte Prioritäten.

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Kokosöl und die Regulation der Cholesterinbildung

Kokosöl 500 ml

Verschiedene Faktoren machen Kokosöl besonders wertvoll: seine gesättigten, mittelkettigen Fettsäuren, sein Laurinsäuregehalt und seine schier endlose Kombinierbar- und Anwendbarkeit. Gesättigte Fettsäuren stehen zu Unrecht im Ruf, für alle möglichen Krankheiten verantwortlich zu sein. Hierbei handelt es sich um einen geschickten Schachzug der Margarine- und Diätindustrie. Zusätzlich um Unwissenheit. Da sie in der Regel vor allem in tierischen Produkten vorkommen, die Cholesterin enthalten, ist es unsinnig, mit allen gesättigten tierischen Fetten auch gesättigte Pflanzenöle zu verdammen, die kein Cholesterin enthalten.

Gesättigte Fettsäuren werden für die allerverschiedensten Aufgaben gebraucht, insbesondere für die Hormonproduktion, Cholesterinbalance und für die Steigerung bzw. Aufrechterhaltung von Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Ebenso halten sie den Stoffwechselumsatz hoch, was zum Beispiel für die zügige Ausscheidung von Stoffwechselschlacken aber auch für’s Abnehmen notwendig ist. Die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls werden schnell in Energie umgesetzt und eignen sich nicht besonders zum Anlagern. Ein Zuviel wäre natürlich dennoch ein Zuviel und würde ein Anlagern nicht verhindern. Etwa drei Esslöffel Kokosöl pro Tag sind empfehlenswert, um sich all seiner positiven Aspekte zu versichern – einschliesslich der ausreichenden Zuführung von Laurinsäure, die äusserst wirksam gegen innere und Hautparasiten, Bakterien, Viren und Pilze ist. Man steigert das Essen von Kokosöl am besten langsam von einem Teelöffel einmal über einen Teelöffel dreimal täglich bis zu 3 Esslöffel täglich. Man kann das Kokosöl dabei auch pur zu sich nehmen. Ist es noch fest (erst ab 24 Grad wird es flüssig) , so schmilzt es doch sogleich im Mund und weckt die Lebensgeister mit seinem Duft und Geschmack nach Sonne, Sommer, Reisen und Meer! Nehmt deshalb ruhig vor dem Essen eine Nase Kokosduft aus dem Glas. Einfach mal ein Esslöffelvoll des Öls wirkt übrigens ähnlich belebend wie Traubenzucker, ohne hinterher ein Energietief auszulösen. Der schnelle Esslöffelvoll ist daher ein gutes Mittel für den Morgen, das Nachmittagstief nach Schule oder Beruf und für den Abend. Kokosöl wirkt übrigen auch gegen CFS, das Chronische Müdigkeitssyndrom, das unter anderem durch eine zu hohe Last an Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten ausgelöst wird.

Langzeitveganer oder Rohköstler profitieren von Kokosöl dabei noch einmal mehr. Kokosöl enthält zwar kein Cholesterin, hilft aber den Cholesterinstoffwechsel zu normalisieren und dabei, es zu bilden, wenn es gebraucht wird. In der Regel geraten langzeitige Veganer oder Rohköstler hinsichtlich des Cholesterins in einen Mangel. Dabei ist es sehr wichtig für die Bildung von Geschlechtshormonen (Testosteron, Östradiol und Progesteron) und Nebennierenhormonen (Cortisol und Aldosteron). Auch die Gallensäuren Cholsäure und Glykocholsäure brauchen Cholesterin. Zusätzlich ist Cholesterin ein wertvoller Gefässkitt, der beim Fehlen von ausreichenden Mengen OPC, dem Covitamin des Vitamin C, die Löcher, die z.B. durch Vitamin C in Gefässwände gerissen werden können, wieder zu verstopfen. Besser wäre, genügend OPC zuzuführen , z.B. durch Traubenkernmehl, die zweite Wahl ist Reparatur durch geregelte Cholesterinbildung. Auch ist Cholesterin für die Aufnahme wasserunlöslicher Nährstoffe im Dünndarm mitverantwortlich. Ebenso ist es für Schwangere notwendig, wo ein erhöhter Spiegel wichtig ist.

Insbesondere das Gehirn und die Psyche profitieren von einem ausreichenden Cholesteringehalt. Insbesondere Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Schon aus diesem Grund ist das Essen von Kokosöl für alle Altersgruppen wichtig, seien es nun Kleinkinder, Schüler, Studierende, Berufstätige und alte Menschen. Etwa drei Esslöffel täglich für einen Erwachsenen, führen viele Menschen aus dem sogenannten Brainfog, einem Zustand, der durch einen Mangel an geistiger Klarheit gekennzeichnet ist und auch kognitive Dysfunktion genannt wird. Die Welt wird langsam wie durch eine Wolke oder einen Schleier wahrgenommen. Kognitive Dysfunktion ist ein sehr verbreitetes und immer weiter um sich greifendes Phänomen. Insbesondere ältere Menschen brauchen deshalb Kokosöl. Aber auch bei Menschen mittleren Alters kann die Gedächtnisleistung durch vermehrte Cholesterinbildung oft stark verbessert werden.
Zu den positiven Effekten auf die Psyche trägt auch die schon angesprochene Bildung der Geschlechtshormone bei. Kokosöl deshalb als ein wenn auch mildes Aphrodisiakum zu bezeichnen, wäre leicht übertrieben, doch bevor Geschlechtshormone zu erhöhtem Sexdrang führen, sorgen sie erst einmal für Souveränität, Selbständigkeit und Unabhängigkeit.

Auch gegen Depressionen hat sich ein ausgeglichener Cholesterinspiegel als wichtig herausgestellt. Insbesondere bei jüngeren und bei alten Frauen (dort ist Depression gerade bei jenen besonders häufig, die Cholesterinsenker nehmen müssen). Gleichzeitig sorgt zu wenig Cholesterin für erhöhte Aggressivität – ein wenig beachteter Punkt, obwohl die Menge von der Schule verwiesener, aggressiver Kinder eine deutliche Sprache sprechen sollte. Das mag mit den schon angesprochenen Punkten Souveränität, Selbständigkeit und Unabhängigkeit zusammenhängen, die durch eine geringe Bildung von Sexualhormonen zusammenhängen.

Ich empfehle zur Erhöhung des Cholesterinspiegels die natürliche Methode der Bildung im Körper – begünstigt durch das Essen von Kokosöl. Nicht jedoch das Essen von Cholesterin aus tierischen Quellen. Dies führt eher zu einer Dysregulation und zur Notwendigkeit der Cholesterinsenkung, da sie eventuell zu Arteriosklerose und Gallensteinen führen können. Hauptursache für zuviel Cholesterin scheinen jedoch vor allem innere, wohl auch psychische, mit Stress zusammenhängende Faktoren zu sein, die relativ unabhängig von der äusseren Zufuhr von Cholesterin sind. Wie dem auch sei, ich bin kein Arzt und dieser Artikel ist keineswegs als ärztlicher Ratschlag gedacht. Bitte wendet Euch bei Schwierigkeiten jedweder medizinischer Art an einen (möglichst Naturheil-)Therapeuten Ihres Vertrauens.


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