Bei weitem das anwendungsreichste Kokosprodukt ist Kokosöl. Man kann es innerlich und äusserlich verwenden.
Äusserliche Anwendung/Kosmetik:
Die wunderbaren Eigenschaften des Kokosöls machen es zu einem idealen Universalmittel für den Schutz und die Pflege von Haut, Haar und Seele. Kokosöl wirkt durch seinen hohen Gehalt an Laurinsäure (insbesondere das Kokosöl und die Kokosprodukte von Dr. Goerg, die durch Sortenwahl, rigide Qualitätsauswahl, den höchsten Standard schnellster Verarbeitung (innerhalb von drei Tagen nach der Ernte) und Wahl der bestmöglichen Technologie den höchsten Anteil aller als Premium-Kokosöle gehandelten Kokosöle hat: 59,4 % statt normal 41 bis 46 %, was einem effektiven Preisvorteil von 29 bis 44 % für diejenigen entspricht, denen es um die Wirkungen der Laurinsäure geht). Laurinsäure wirkt gegen innere und äussere Parasiten, Pilze, Bakterien und Viren.
Zudem verwöhnt Kokosöl natürlich diejenigen, die es mögen mit dem einem wunderbar nach Urlaub, Sonne, Sommer und Meer duftenden Wohlgeruch, der allein schon stimmungsaufhellend wirkt.
Für mich ist Kokosöl so gut wie die einzige Kosmetik, die ich verwende. Manchmal benutze ich alternativ Produkte wie Zahnpasta (aus verseiftem Kokosöl), eine Creme von Raw Gaia und zusätzlich natürlich Seife (auch von Raw Gaia – alle Raw Gaia-Produkte sind bei www.mondfalter.ch und im Veganz in Berlin erhältlich) und Shampoo (Shikakai von Raw Gaia oder alternativ ein ayurvedisches Shampoo der Sidhu Spezialkosmetik GmbH – das beste daran: es hält ewig, weil es ausserordentlich sparsam ist).
So verwendet, wie es ist, ist Kokosöl eine wunderbare Bodylotion, die sehr gut einzieht und auch aus Textilien leicht wieder zu entfernen ist. Sie verharzt und riecht nicht in der Kleidung. Menschen mit Neurodermitis, Schuppenflechte oder ganz einfachen Hautproblemen empfinden Kokosöl meist als Riesenerleichterung.
Auch als natürliches Sonnenöl oder After-Sun-Lotion ist Kokosöl hervorragend zu verwenden. Ebenso als Kosmetik- und Massage-Basisöl.
Kokosöl ist auch allgemein eine sehr angenehme Creme (die jedoch einen Film auf den Händen hinterlässt, Vorsicht also bei fettfleckempfindlichen Materialien).
Durch die bakterienwidrigen Eigenschaften des Kokosöls ist es auch sehr gut als Deo zu benutzen, das noch dazu meist keine, zumindest aber weniger Flecken auf der Kleidung hinterlässt als gewöhnliche Deos.
Auch als Haarkur ist Kokosöl wunderbar geeignet. Die wunderschönen, dichten und gesunden Haare der Frauen aus den Gebieten der Welt, in denen Kokospalmen wachsen und ihre Produkte sowohl gegessen als auch äusserlich für die Haarpflege verwendet werden, sind legendär. Für eine Haarkur einfach zwei bis drei Stunden im Haar, zumindest aber in den Haarspitzen einwirken lassen und danach mit einem Shampoo auswaschen.
Selbst als Zahnputz und als Mittel für das Ölziehen ist Kokosöl sehr gut geeignet. Für das Ölziehen nimmt man eine handhabbare Menge (ca. ein Esslöffelvoll) in den Mund und schiebt es für mindestens 5 Minuten heftig durch die Zähne und gurgelt auch damit. Das Öl geht dabei durch eine Phase, in der es ganz zäh wird, um danach ganz flüssig zu werden. Bitte darauf achten, kein Öl zu verschlucken, das Öl im Anschluss ausspucken und Zähne, Mund und Zunge mit einer Zahnpasta putzen. Dieses Verfahren kommt aus verschiedenen Volksmedizinen und soll haufenweise Krankheiten und aus dem Gleichgewicht geratene Mikroben aus dem Körper entfernen. Normalerweise werden die Zähne bei der Verwendung von Kokosöl auch nach Monaten ein- bis zweimal täglich durchgeführter Anwendungen nicht empfindlich – sehr im Gegensatz zur Durchführung mit Sonnenblumenöl.
Essen/ innere Anwendung:
Kokosöl kann man ganz wunderbar kalt oder heiss verwenden. Natürlich schwört ein Rohköstler, wenn er denn isolierte Öle benutzt, auf sein rohes Kokosöl, das auch roh bleibt und so all seine positiven Eigenschaften behält. Die Verwendung über 42° hinaus zerstört die hitzesensiblen Stoffe des Kokosöls.
Wer nicht Rohköstler ist, der kann es jedoch auch bestens zum Braten und Frittieren nutzen, weil es von allen Ölen am wenigsten Schaden nimmt – besteht es doch fast vollständig aus gesättigten Fettsäuren. Über den Nutzen des Kokosöls habe ich schon im Artikel Kokosöl und die Regulation der Cholesterinbildung geschrieben. Reinigt man das Öl nach dem Braten oder Frittieren mit einem Feinstfiter von den Resten der gebratenen oder frittierten Lebensmittel, kann man es noch lange verwenden. Die Gefahr beim Braten, Backen und Frittieren besteht ausser der Verwendung ungeeigneter Öle auch in der Entstehung von Acrylamid, weshalb nur eine der beiden Gefahren durch die Verwendung von Kokosöl gebannt werden kann.
Generell hält sich Kokosöl auch ausserhalb des Kühlschranks wenigstens geöffnet ein halbes bis dreiviertel Jahr. Das beruhigt immer wieder neue Kunden, entfaltet es doch vor allem bei konstanter, längerfristiger Anwendung seinen Nutzen und sind doch vor allem grössere Gläser im Verhältnis preisgünstiger als kleinere.
In der rohen Verwendung ist besonders die alleinige Verwendung eines Löffels voll Kokosöl zu erwähnen. Kokosöl hält eh den Stoffwechsel aktiv und den Stoffumsatz hoch. Man kann damit also leichter abnehmen als ohne Kokosöl. Selbstverständlich hängt das auch vom sonstigen Essen, vom Bewegungsumfang am Tage und von einigen anderen Faktoren ab. Ein Löffel Kokosöl (bis 1 Esslöffel) am Morgen schafft hier schon eine gute Grundlage. Kurz erwähnt sei hier noch, dass die ungesättigten Öle den Stoffwechsel verlangsamen und den Stoffumsatz verringern, dem Abnehmen also eher im Wege stehen.
Generell empfehle ich, Öl am besten allein zu essen. Als Brotaufstrich sehe ich es deshalb so wenig günstig an wie jedes andere Fett. Es ist jedoch ein guter Butter- und noch mehr ein besserer Margarineersatz. Für Butter deshalb, weil es ähnlich reinem Butterfett wie auch im Ayurveda beschrieben alle möglichen Vorgänge im Körper zum Fliessen bringt, während Butter die Reinigungsvorgänge des Körpers stoppt bzw. behindert. Auf ein Pickelchen aufgetragen, ist ein Beweis dafür schnell erbracht. Mit Butter vergrössert er sich, mit Butterfett oder Kokosöl verschwindet er schneller als ohne Behandlung. Fette und Kohlenhydrate machen sich nie besonders gut zusammen. Sie verlängern den Verdauungsvorgang und führen eher dazu, dass Fett im Körper abgelagert wird. Die Gefahr ist bei Kokosöl etwas geringer, weil seine mittelkettigen Fettsäuren schnell vom Körper zur Energiegewinnung genutzt werden und nicht so sehr zum Anlagern tendieren. Trotzdem würde ich keinesfalls zur Kokosölbroten als Lieblingsnahrung raten.
Gern machen auch Kinder und so manche Gesundheitsmuffel unter den Männern es für sich zur Routine, morgens vor dem Verlassen der Wohnung, nach dem Nachhausekommen am Nachmittag oder Abend oder immer wenn sie müde oder erschöpft sind, einen Tee- bis Esslöffelvoll Kokosöl zu essen, um sofort die Lebensgeister zu wecken. Eine hervorragende Methode. Schon, weil Kokosöl auf diese Weise so schnell wie Traubenzucker Energie für Körper und Geist gibt. Noch eine Nase voll vom Kokosölduft geschnuppert, und Frieden zieht ein ins Gemüt, wird der Duft von Kokos von den meisten doch mit Sonne, Sommer, Urlaub und Meer assoziiert. Kurze Zeit später kann man schon viel souveräner und zielsicherer entscheiden, mit welchem Essen es weitergehen soll, ohne in die Gefahr zu kommen, die Geschmacksschaukel anzuwerfen und bis zum Abend nicht mit dem Essen aufzuhören.
Die Verwendung von Kokosöl für Torten funktioniert für Rohkost- wie auch gebackene Torten gleichermassen gut. Man kann auch Kokosmus stattdessen verwenden. Beide haben eine unterschiedliche Süsse. Kokosmus enthält zusätzlich zum Öl ja auch Eiweiss, Kohlehydrate und Mineralien etc. Dass beide ab 24° fest weden, lässt auch Böden und Cremes fest werden. Diese thermische Eigenschaft macht die Verwendung als Öl im klassischen Sinn allerdings meist unmöglich.
Wer gerne kocht und Kokosöl dabei oder danach verwenden mag, kann das gut tun. Natürlich verändert das den Geschmack um einiges. Meist auf sehr erfreuliche und bereichernde Art und Weise!









