Rezepte

Grüne Smoothies (2):
Frühstücksrezepte (1):
Snacks (8):
Suppen (4):
Energiebällchen (2):
Salate (5):
Pasta und Pastasaucen (7):
Eis (3):
Shakes (5):
Praxistipps (1):
Rezeptlinks (8):


Grüne Smoothies:


Grüner Gatower-Kugelgrün-Galia-Smoothie

– Grün von 3 Gatower Kugeln
– Fruchtfleisch von 1/2 Galia-Melone
– 450 ml Wasser
Einfach in einen Blendtec oder Vitamix geben und cremig mixen!
Ein bisschen gewöhnlicher wird der Mix mit ein paar Blättern Basilikum, die ich selbst lieber für andere Gerichte benutze. Aber sie nachdem man einen guten Teil des Smoothies schon getrunken hat, zum Rest in den Mixer zu tun und zum Probieren nochmal mitzumixen kann sich lohnen.


Grüner Kohlrabigrün-Apfel-Detox-Smoothie

– Blätter von 2 Kohlrabis
– 2 Äpfel, in Achteln
– 450 ml Wasser
Einfach in einen Blendtec oder Vitamix geben und cremig mixen!
Zu einem Glas der Mischung ein paar Tropfen Detox-Perilla-Öl von Amanprana dazugeben (65 % Natives Perillaöl Extra, 20 % Kürbiskernöl Extra, 10 % Natives Rotes Palmenöl Extra, 4,5 % Natives Weizenkeimöl Extra und 0,5 % Natives Detoxöl Extra. (Artischocke, Löwenzahn, Goldrute, Wachholder, Birke, Brennessel, Pfefferminz).


Ananas-Spinat-Smoothie mit Kokosmus und Rosenwasser

– 120–150 g Babyspinat (etwa 1/3 eines Beutels, bei älterem Spinat weniger, er ist weitaus kräftiger im Geschmack)
– 400–500 g frische Ananas (etwa eine halbe grosse)
– 800 ml vitalisiertes Wasser
– 50 g Kokosmus
– etwas Rosenwasser (gern auch etwas mehr – ein Destillier- und kein Rohprodukt – nehme ich selten mal, dann aber sehr gern dazu)
Zutaten in der angegebenen Menge in einen Mixer geben und feinmixen. Voilà! Guten Appetit!
Statt Rosenwasser kann man auch getrocknete Rosenblüten nehmen. Sie haben neben der süssen auch eine herb-bittere Note. Ich mag sie sehr, doch braucht man eine Bio- und rohe Quelle für sie.
Produkte mit Ananas und Kokosmus eignen sich nicht zum Stehenlassen. Der Smoothie reicht gut für 4 Leute.


Frühstücksrezepte:


Getreidefreies Apfel-Mohn-Müsli

– ein geriebener Apfel
– eine Handvoll gekeimte Sonnenblumenkerne
– eine Handvoll Hanfsamen
– ein gehäufter Esslöffel Mohn
– 9 Mandeln, über Nacht eingeweicht und geschält
1. Alles außer dem Apfel in einer elektrischen Kaffemühle mahlen. In eine Schüssel geben und mit soviel Wasser bedecken, dass fast alles von der Mischung aufgesogen werden kann. Apfel reiben. Vermengen.
2. Oder alles außer dem Apfel in einer Schale mit viel Wasser bedecken und über Nacht einweichen. Mischung mit nur ganz wenig Einweichwasser und dem Apfel in einen Mixer geben. Mixen.


Snacks:


Avocados mit korsischen Kräutern

– 1 Avocado
– Kräutermischung “Duft der Macchia – Korsische Kräuter” von Herbaria (Bioladen)
Avocado halbieren und entsteinen, Hälften mit den Kräutern bestreuen.


Avocados mit Dulse-Algen

– 1 Avocado
– Dulse-Algen (je nach Sorte und Vorliebe trocken oder einige Minuten eingeweicht
Avocado halbieren und entsteinen, Hälften mit den Algen bestreuen.


Avocados mit Sprossen und Zitrone

– 1 Avocado
– Alfalfa- oder andere Sprossen
– etwas vom Saft einer Zitrone
Avocado halbieren und entsteinen, Hälften mit den Sprossen belegen, ein paar Spritzer Zitronensaft darauf.


Avocados mit Murray-River-Salz und Schnittlauch

– 1 Avocado
– Schnittlauch
– etwas Murray-River-Salz (als Ersatz Himalaya-Steinsalz)
Avocado halbieren und entsteinen, Hälften leicht mit Salz bestreuen, ein Bündelchen geschnittenen Schnittlauch in die Kernhöhle legen: Lasst es Euch schmecken!


Salatwraps mit Avocado und Tomate

– 1 Avocado
– 1 Tomate
– 1 Radicchio, Eichblatt- oder anderer Salat (mehrere Blätter)
Avocado halbieren und entsteinen, Hälften in der Schale in Streifen schneiden, und Scheiben entnehmen. Tomate ebenfalls halbieren und in Scheiben schneiden. Je eine Scheibe Avocado und Tomate in einem Blatt zu einem Wrap einrollen. Mit einem Holzzahnstocher fixieren.

Salatwraps mit Avocado und Tomate Surprise

– 1/4 Avocado
– 1/4 Tomate, ohne Saft und Innenleben (diese können für andere Gerichte oder einfach so gegessen werden)
– 2 Physalis
– 4 Blätter Basilikum
– 1 Weiss- oder Spitzkohlblatt
Avocado halbieren und entsteinen, Hälften in der Schale in Streifen schneiden, und Scheiben entnehmen. Tomate ebenfalls halbieren, Wasser und Innenleben entfernen und in Scheiben schneiden. Avocado, Tomate, Physalis und Basilikum in einem Blatt zu einem Wrap einrollen. Mit einem Holzzahnstocher fixieren.

Avocado und Tomate im Salatbett

– 1 Avocado
– 1 Tomate
– 1 Radicchio, Eichblatt- oder anderer Salat (mehrere, kleine Blätter)
Avocado halbieren und entsteinen, Hälften in der Schale in Streifen schneiden, und Scheiben entnehmen. Tomate ebenfalls halbieren und in Scheiben schneiden. Mehrere Scheiben Avocado und Tomate auf einem Salatblatt anrichten.

Avocado-Limonen-Mus in Fenchelschiffchen

– 2 kleine Avocado
– Saft von 1 Limone
– 1 Fenchelknolle
– Herbaria-Gewürz “Duft der Macchia” oder etwas Himalaya-Salz zum Bestreuen, falls gewünscht,
Limonensaft herstellen und in den Blender geben, Fruchtfleisch der Avocados dazu, pürieren, Fenchelknolle einmal unter den Grünansätzen und einmal unten durchschneiden sowie einmal in der Mitte teilen.
Jeweils eine Halbschale der Fenchelknolle mit dem Mus füllen, bis es aufgebraucht ist, und jeweils mit Salz oder Gewürz bestreuen, falls gewünscht.


Energiebällchen:

Aprikosen-Bällchen:

– 50 g Aprikosenkerne oder Mandeln, über Nacht eingeweicht, geschält und getrocknet
– 50 g getrocknete Aprikosen ohne Kern
– Saft einer 1/4 Zitrone
– evtl. Zimt-, Kardamom-, Ingwer-, Guarana-, Lucuma-, Açai-, Carob- oder Kakaopulver oder Kokosraspeln zum Wälzen
– wenn gewünscht, Aprikosenkerne oder Mandeln zu Dekorieren
Mandeln oder Aprikosenkerne in einer elektrischen Kaffeemühle mahlen. Mit dem Zitronensaft und Aprikosen zusammen in eine Küchenmaschine geben und ein Mus daraus herstellen. Zu Bällchen formen und je nach gewünschter Geschmacksrichtung in entsprechendem Pulver oder Raspeln wälzen. Fertig! Auf Wunsch mit einem Finger eine Mulde in das Bällchen drücken, so dass es wie ein Plätzchen aussieht und einen Mandel- oder Aprikosenkern dort hineindrücken. Wem der jeweilige Geschmack nicht reicht, kann auch schon vorher von dem Pulver zusätzlich etwas in den Mixer geben. Auf Wunsch über Nacht an der Luft oder in einem Dörrapparat trocknen lassen.

Sonnenblumenkern-Leinsamen-Rosinen-Bällchen:

– 30 g gekeimte Sonnenblumenkerne
– 30 g Leinsamen
– 50 g Rosinen
– Saft einer 1/4 Zitrone
– evtl. Zimt-, Kardamom-, Ingwer-, Guarana-, Lucuma, Açai-, Carob- oder Kakaopulver oder Kokosraspeln zum Wälzen
– wenn gewünscht, Walnüsse zu Dekorieren
Sonnenblumenkerne und Leinsamen in einer elektrischen Kaffeemühle mahlen. Mit dem Zitronensaft und Rosinen zusammen in eine Küchenmaschine geben und ein Mus daraus herstellen. Zu Bällchen formen und je nach gewünschter Geschmacksrichtung in entsprechendem Pulver oder Raspeln wälzen. Fertig! Auf Wunsch mit einem Finger eine Mulde in das Bällchen drücken, so dass es wie ein Plätzchen aussieht und eine halbe Walnuss dort hineindrücken. Wem der jeweilige Geschmack nicht reicht, kann auch schon vorher von dem Pulver zusätzlich etwas in den Mixer geben. Auf Wunsch über Nacht an der Luft oder in einem Dörrapparat trocknen lassen.


Suppen:


Orangen-Kürbis-Suppe:

– Hokkaido- oder anderen Kürbis von 500g oder Kürbis-Menge mit diesem Gewicht
– 1/2 Orange
– 1/2 Bitterorange (oder noch 1/2 Orange)
– etwas Olivenöl (ich liebe spanisches über alles)
– etwas Kürbiskernöl (gibt es auch roh, sprich aus ungerösteteten Kürbiskernen)
Kürbis waschen, wenn noch ganz halbieren und ungeschält in dicke Streifen schneiden, die noch gerade in den Einfüllstutzen passen. Kürbis, danach eine halbe Orange und eine halbe Bitterorange entsaften. Letzte dickflüssige Kürbisreste mir wenig Wasser aus dem Coway in den Kürbis-Orangensaft spülen. Etwas Olivenöl dazugeben und umrühren. Salzen. In Schälchen oder auf Tellern mit einer Minispur Kürbiskernöl servieren.


Kürbis-Kokossuppe:

– Hokkaido- oder anderen Kürbis von 500g oder Kürbis-Menge mit diesem Gewicht
– etwas durch leichte Wärme (z.B. auf der Heizung) verflüssigtes Kokosmus oder Kokosmilch (auch von Dr. Goerg: ca. 1 Sek. auf 70° erhitzt, sahnig, feinflüssig und mit 80-90% der ursprünglichen Enzyme)
– etwas Salz
– etwas Kürbiskernöl (gibt es auch roh, sprich aus ungerösteteten Kürbiskernen)
Vorsicht! Bei diesem Rezept ist wenig Kokos der Schlüssel zum Genuss! Also davon nicht zuviel!
Kürbis waschen, wenn noch ganz halbieren und ungeschält in dicke Streifen schneiden, die noch gerade in den Einfüllstutzen passen. Kürbis entsaften. Letzte dickflüssige Kürbisreste mir wenig Wasser aus dem Coway in den Kürbissaft spülen. Etwas Kokos dazugeben und umrühren. Salzen. In Schälchen oder auf Tellern mit einer Minispur Kürbiskernöl servieren.

Karotten-Bananen-Zitronen-Suppe:

– 8 Karotten, in Dritteln
– 3 Bananen
– 1/4 Zitrone, nur vom Gelben der Schale befreit
– Wasser
Alles zusammen in den Blendtec-Mixer geben und zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten. Vitamix-Benutzer müssen die Karotten vorher sehr viel kleiner schneiden. Der Blendtec ist neuerdings bei mir erhältlich. Raffinierte, sehr erfrischende Suppe. Besonders für Frühling und Sommer.

Gelbe Karotten-Kokos-Liebstöckel-Suppe:

– 8 Karotten, in Dritteln
– 4 Esslöffel Kokosöl
– Kurkuma
– Liebstöckel von etwa einem Topf Liebstöckel
– Wasser
Alles zusammen in den Blendtec-Mixer geben und zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten. Vitamix-Benutzer müssen die Karotten vorher sehr viel kleiner schneiden und meistens viel und kräftig mit dem Stopfer arbeiten. Der Blendtec ist neuerdings bei mir erhältlich.

Bananen-Zimt-Suppe:

– 4 Bananen
– 4 Esslöffel Mandelmus
– Kurkuma
– Zimt
– Wasser
Alles zusammen im Mixer zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten. Vitamix-Benutzer müssen die Karotten vorher sehr viel kleiner schneiden. Raffiniert. Das Kurkuma verzögert die Wahrnehmung vom Zimt genau im richtigen Zeitmass.

Brokkoli-Kokos-Mandel-Suppe:

– 1 Brokkoli
– 4 Esslöffel Kokosöl
– 4 Esslöffel Mandelmus
– Zimt
– Wasser
Alles zusammen im Mixer zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten.


Salate:

Grapefruit-Spinat-Salat mit Tomaten und Brokkoli

– 1/2 Grapefruit
– 1 Tomate
- ein paar Blätter frischer Spinat
– Röschen von 1/2 Brokkoli
– etwas rohes Sesamöl
– etwas gemörsertes schwarzes Hawaiisalz

Alles mittelgross schneiden und zum Schluss draufgeben. Sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch äusserst köstlich. Die für viele ungewöhnliche Kombination gibt ein sehr reizvolles, zartes Geschmackserlebnis. Das Hawaiisalz kann natürlich durch anderes Salz ersetzt werden,doch gibt es wie jede der anderen Zutaten der Kombination eine besondere und besonders abgestimmte Note. Wildkräutersalz, rotes Hawaiisalz oder Himalayasteinsalz wären die nächstbesten, jedoch lange nicht vergleichbaren Ersatzkandidaten.

Lieblings-Möhren-Salat:

– 1 Möhre
– gekeimte Sonnenblumenkerne
– Kokosraspeln
– Walnüsse
– je 1 bis 2 getrocknete Feigen, Datteln und Aprikosen
– evtl. Walnuss-, Kürbiskern-, Oliven- oder Sonnenblumenöl
Möhre raspeln, Sonnenblumenkerne, Kokosraspeln und geviertelte Walnusshälften dazu, alles durchmischen. Pro Karotte etwa eine Feige, eine Dattel und eine Aprikose drauflegen, fertig.
Wenn die Karotten frisch sind, sind sie allemal saftig genug für den gesamten Salat. Der Salat schmeckt genauso gut, wenn die geraspelten Möhren durch Äpfel ersetzt werden. In der Kombination miteinander mag ich die beiden nur selten.
Gleich essen, nicht durchziehen lassen.
Ich denke übrigens nicht, dass Öl für diesen Salat nötig ist. Wenn würde ich eher einen Teelöffel Öl vorher nehmen, statt den Salat nach dem Öl schmecken und eine leicht geölte Oberfläche bekommen zu lassen.
Wenn Öl im Salat würde ich ein sehr gutes Walnuss-, Kürbiskern-, Oliven- oder Sonnenblumenöl benutzen.

Möhren-Apfel-Salat mit grünen Rosinen und Murray-River-Salz:

–  2 bis 3 Möhren
– 1 Apfel (Boskop oder Braeburn eignen sich sehr gut)
– 1 bis 2 Blätter Spinat
– 1 EL Mandelmus
- 1 EL grüne Rosinen
- 1 EL lange Kokosraspeln von Dr. Goerg oder andere Kokosraspeln
– 2 EL Cashews
– 1 TL Rosenwasser
– eine Prise Murray-River-Salz, ersatzweise Himalayasteinsalz
Möhren Äpfel und Spinat, evtl. auch die Cashews mit der Pulse-Funktion des Blentec-Mixers oder einer Küchenmaschine zerkleinern. In einer Schüssel mit den anderen Zutaten vermischen.

Möhren-Apfel-Salat mit Hefeflocken:

–  2 bis 3 Möhren
– 1 Apfel (Topaz eignet sich sehr gut)
– Nährhefeflocken
Möhren und Apfel mit der Küchenmaschine zerkleinern, in eine Schüssel geben und großzügig mit Nährhefeflocken bestreuen, fertig!

Apfel-Tomaten-Salat mit Bockshornkleesprossen und Mandelpüree:

– 1 Apfel, in Scheiben oder Würfeln
– 1 Tomate, in Würfeln
– 4 EL Bockshornkleesprossen
– 2 EL Mandelpüree
Apfelscheiben auf einen Teller geben, darauf dann die Tomatenwürfel, darauf die Sprossen und zuguterletzt das Ganze mit dem Mandelpüree beträufeln

Nussmilchprodukte:

Cashewmilch:

Cashewkerne und Wasser im Volumenverhältnis 1:3 bis 1:5
in einen Mixer geben und auf höchster Stufe mixen.
Ist superlecker und gut als “Milch”, oder für Kakao oder Shakes zu verwenden. Wer will kann die Cashewmilch auch durch einen Nussmilchbeutel oder ein feines, sauberes Geschirrtuch filtern.
Für “Milch” kann man auch Mandeln verwenden, die einzigen basischen Nüsse. Am besten eine Nacht vorher eingeweicht, um die stark gerbstoffhaltige Haut vorher zu entfernen zu können. Im Ayurveda ist das Standard, in der eigenen täglichen Praxis hat es sich bewährt. Sonst sind Paranuss-”Milch”, Macadamia-”Milch”, Hanf-”Milch”, Kokos-”Milch” aus Kokosraspeln und Buchweizen-”Milch” nach dem gleichen Verfahren hergestellt zu empfehlen. Cashews ist die Instant-Variante, wenn einmal Besuch unangemeldet vor der Tür steht, und die beste Variante für “Sahne” und “Käse”.

Nusskäse:

Der Filter-Rückstand aus der Nuss-”Milch”-Zubereitung schmeckt in der einfachsten Variante mit Hefeflocken und einer winzigen Menge Miso gewürzt besser als die meisten veganen Käse, die es zu kaufen gibt. Man kann ihn auch etwas antrocknen lassen, das schmeckt noch interessanter. Eine Prise Muskat gibt eine noch interessante Note.

Nuss-Schlagsahne:

Ungefilterte Cashewmilch mit weniger Wasser als für die Nuss-”Milch” angegeben, dafür aber mit einer Dattel gesüßt, ergibt mit einem guten, schnellen Mixer eine herrliche “Schlagsahne”. Für beides reicht schon ein Mr. Magic von Amazon.de oder aus einem TV-Shop oder der Personal Blender von Keimling.de.


Pasta:

Pasta-Grundrezept:

  • 1 Zucchini oder Rote Beete, Kohlrabi, Karotte, Süßkartoffel
Um die Pasta herzustellen, einfach in der entsprechenden Form schälen (s. auch Video von Jennifer Cornbleet).
Als Schäler eignen sich folgende Produkte: Spiralschneider Spirelli von GEFU, White Garnishing Machine Spiral Slicer, Julienne-Schäler oder Kartoffelschäler (für folgende Pasta in Reihenfolge der verwendeten Schäler: Linguine, Spaghettini, Linguine oder Fettuccine).

Zucchini-Pasta mit Tomaten-Dattel-Sosse:

  • 1 Zucchini
  • 3 Tomaten
  • 3 über ein paar Stunden eingeweichte getrocknete Tomaten
  • 3 über ein paar Stunden eingeweichte Datteln
  • Kräuter der Provence
  • Edelhefeflocken statt Parmesan, wenn gewünscht (sind nicht roh, nur hitzeempfindlich)
  • einen einfachen oder spezielleren Schäler
Um die Pasta herzustellen, einfach in der entsprechenden Form schälen (s. oben). Für die Sosse alle anderen Zutaten (ohne das Einweichwasser, das kann getrunken werden) am besten in einer Küchenmaschine und zu einer leicht stückigen Sosse verarbeiten. Sosse über die Zucchini geben. Falls gewünscht, mit Hefeflocken bestreuen.
Bei längerer Einwirkzeit sondern Zucchini und Sosse etwas Wasser ab. Deshalb besser so frisch wie möglich essen.

Zucchini-Pasta mit Tomaten-Kopfsalat-Sosse:

  • 1 Zucchini
  • 2 Tomaten
  • 3 über ein paar Stunden eingeweichte getrocknete Tomaten
  • 2 über ein paar Stunden eingeweichte Medjool-Datteln
  • 4 Kopfsalat-Blätter
  • 2 frische Chili
  • etwas Olivenöl
  • etwas Leinöl
  • etwas schwarzer Pfeffer
  • etwas Himalaya-Steinsalz
  • einen einfachen oder spezielleren Schäler
Um die Pasta herzustellen, einfach in der entsprechenden Form schälen (s. oben). Für die Sosse alle anderen Zutaten (ohne das Einweichwasser, das kann getrunken werden) am besten in einer Küchenmaschine und zu einer leicht stückigen Sosse verarbeiten. Sosse über die Zucchini geben.
Bei längerer Einwirkzeit sondern Zucchini und Sosse etwas Wasser ab. Deshalb besser so frisch wie möglich essen.


Zucchini-Pasta mit Basilikum-Pesto und Variationen:

  • 1 Zucchini
  • Blätter von 5 grossen Basilikumstängeln (etwa eine dicht gepackte Tasse) oder ähnliche Menge Rucula, Löwenzahn, Bärlauch, jungen Blätter von Bäumen oder Salat
  • 1/2 Tasse Paranüsse oder Pinienkerne, Zedernnüsse, Walnüsse, Pekannüsse, Haselnüsse oder Mandeln
  • 1/8 Tasse Olivenöl
  • 1 sehr kleine Knoblauchzehe
  • etwas Inka-Salz, Rotes Hawai-Salz, Murray River-Salz oder Himalaya-Steinsalz (wenig)
  • evtl. etwas Wasser (bis 1 Esslöffel)
  • evtl. wenige Spritzer Zitronensaft
  • evtl. etwas schwarzer Pfeffer
  • einen einfachen oder spezielleren Schäler
Um die Pasta herzustellen, einfach in der entsprechenden Form schälen (s. oben). Nun zum Pesto: Ich liebe solch ein Pesto besonders, wenn es mit Paranüssen und grobem Inkasalz zubereitet wird! Die Nüsse lasse ich ebenfalls gern etwas gröber. Mit dem Vitamix oder dem Vitaprep (beide jeweils nur mit dem Trockenaufsatz!) lässt sich das Basilikumpesto am besten herstellen. Sie sind hier im Vorteil, weil sie von Anfang an sehr langsam rotierend arbeiten können und der zu verwendende Trockenbehälter so eng ist, dass sich dort auch kleine Mengen wie die angegebene. Man gibt einfach alle Zutaten zusammen in den Vitamix und stellt das Pesto bei langsamer Rotation fertig. Beim Blendtec-Mixer benutzt man den Saucen-/Dips-Gang, am besten jedoch mit dem Doppelten der oben angegebenen Zutatenmengen. Man kann Pesto natürlich auch ganz traditionell ohne Geräte mit einem Mörser herstellen. Beim Pesto kommt es darauf an, die Blätter zwar stark zu zerkleinern, sie aber nicht zu einem undefinierbaren Mus kaputt zu rühren. Wenn die Leichtigkeit und Blatthaftigkeit Zunge und Gaumen erreicht gibt es es ein ganz eigenständiges Erlebnis zu geniessen. Ebenso, wenn die Nüsse etwas grober bleiben. Ein Verkleben der Mischung kann zusätzlich durch die Zugabe bis zu 1 Esslöffel Wasser verhindert werden, dem wenige Spritzer Zitronensaft zugegeben wurden.
Normalerweise werden Nüsse vor dem Verarbeiten über Nacht eingeweicht – insbesondere Mandeln, die man sonst schon deshalb schält, weil die Schalen sehr schwer sind. In diesem Rezept verzichte ich bewusst darauf, da so mehr Biss erreicht wird. Das Pesto soll ja keine Dauerernährung darstellen. Die für Rohköstler dazugehörige Pasta aus rohen Zucchini oder anderem Gemüse wird aber ein bisschen zum Ausgleich schon schneller und leichter verdaut wird als eine gekochte Getreidepasta.

Süßkartoffel-Pasta mit Zitronen-Orangen-Bananen-Dattel-Mandel-Curry-Sosse:

– 1 kleine Süßkartoffel
– 70 g ungeschälte Mandeln, in der elektrischen Kaffeemühle gemahlen oder eingeweicht und mitgemixt
– 1 Orange
– 3 Datteln
– 1 Banane
– 1 Zitrone
– etwas rohes Curry und eine Prise Himalaya-Steinsalz, etwas Wasser
Um die Pasta herzustellen, einfach die Süßkartoffel in der entsprechenden Form schälen (s. oben.). Mit etwas Zitronensaft übergießen und zum Einweichen  durchmischen. Für die Sosse alle anderen Zutaten geschält in eine Küchenmaschine geben und zu einer feinen Sosse verarbeiten. Überschüssigen Zitronensaft von den Nudeln abgießen. Sosse über die Süßkartoffeln geben. Guten Appetit!

Süßkartoffel-Pasta mit Schokoladen-Carob-Orangen-Bananen-Dattel-Mandel-Ingwer-Tamari-Sosse:

– 1 kleine Süßkartoffel
– 40 g ungeschälte Mandeln, in der elektrischen Kaffeemühle gemahlen oder eingeweicht und mitgemixt
– 1/2 Orange
– 2 Datteln
– 1/2 Banane
– 3 leicht gehäufte EL Kakaopulver
– 2 leicht gehäufte EL Carob
– etwas rohe Tamari und etwas rohen Ingwer (gern auch frischen), etwas Wasser
Um die Pasta herzustellen, einfach die Süßkartoffel in der entsprechenden Form schälen (s. oben.). Für die Sosse alle anderen Zutaten geschält in eine Küchenmaschine geben und zu einer feinen Sosse verarbeiten. Sosse über die Süßkartoffeln geben.

Rote-Bete-Karotten-Pasta mit Orangen-Bananen-Dattel-Mandel-Chili-Ingwer-Tamari-Sosse:

– 1 halbe Karotte
– 70 g ungeschälte Mandeln, in der elektrischen Kaffeemühle gemahlen oder eingeweicht und mitgemixt
– 1/2 Orange
– 2 Datteln
– 1/2 Banane
– 3 leicht gehäufte EL Kakaopulver
– 2 leicht gehäufte EL Carob
– 1 – 2 EL Edelhefeflocken (sind nicht roh, aber sehr hitzeempfindlich)
– etwas rohen Chili, rohe Tamari etwas rohen Ingwer (gern auch frischen), etwas Wasser
Um die Pasta herzustellen, einfach die Rote Bete und die Karotte in der entsprechenden Form schälen (s. oben). Mit etwas Orangensaft übergiessen und zum Einweichen durchmischen. Überschüssigen Orangensaft von den Nudeln in den Mixer abgießen. Für die Sosse alle anderen Zutaten geschält in eine Küchenmaschine geben und zu einer feinen Sosse verarbeiten. Sosse über die Süßkartoffeln geben.

Eis:

Bananen-Rosen-Eis:

– 3 geschälte, in Stücken tiefgefrorene Bananen
– 2 Medjool-Datteln oder 1/8–1/4 Tasse Agavendicksaft (dieser gibt dem Eis auch einen schönen Glanz im Eisfach weich)
- 1 EL Rosenwasser
– 2 Eiswürfel (optional)
Alle Zutaten in den Blendtec oder den Vitamix-Trockenbehälter geben und zu einer geschmeidigen Eiscreme mixen.

Bananen-Dattel-Rosen-Eis:

– 3 geschälte, in Stücken tiefgefrorene Bananen
– 2 Medjool-Datteln oder 1/8–1/4 Tasse Agavendicksaft (dieser gibt dem Eis auch einen schönen Glanz im Eisfach weich)
- 1 EL Rosenwasser
– 2 Eiswürfel (optional)
Alle Zutaten in den Blendtec oder den Vitamix-Trockenbehälter geben und zu einer geschmeidigen Eiscreme mixen.

Cashew-Mesquite-Eis:

– 1 Tasse Cashewnüsse
– 2 Medjool-Datteln oder 1/8-1/4 Tasse Agavendicksaft (dieser gibt dem Eis auch einen schönen Glanz im Eisfach weich)
– 8 Esslöffel Wasser
- bis zu 1 Esslöffel Rosenwasser oder nach Geschmack
– 2 Eiswürfel (optional)
Erst die Cashewnüsse im Blendtec oder im Vitamix-Trockenbehälter feinmahlen, dann die anderen Zutaten hineingeben und zu einer geschmeidigen Eiscreme mixen. Wer die Cashewsstücke ganz fein will, streicht entweder das Eis durch ein Sieb oder arbeitet mit einem Entsafter mit Nussmilchfunktion.


Shakes:

Die Shakes sind mir für den Alltag zu heftig. Soviel Nüsse und Trockenfrüchte brauchen eine Menge Sport und Blattgemüse als Gegengewicht. Sie enthalten viel Fett und Fruchtzucker und halten leicht vom Trinken grüner Smoothies ab. Für besondere Gelegenheiten sind die Shakes wundervoll!

Protein-Algen-Shake:

– 3 Tassen Wasser
– 2 Esslöffel Hanfproteinpulver
– 2–3 Esslöffel Spirulina oder Afa-Algen
– 2 Esslöffel Leinsamen
– 1 Esslöffel Maca (optional)
– 1–2 Bananen oder 4 Datteln
Alle Zutaten im Blendtec oder im Vitamix mixen.

Erdbeer-Cashews-Shake:

– 3 Tassen Wasser
– 2 Tassen Erdbeeren
– 1/2 Tasse Cashews
– 1/2 Tasse Datteln
– 1 Vanilleschote (optional)
Alle Zutaten im Blendtec oder im Vitamix mixen.

Piña Colada:

– 1 frische junge Thai-Kokosnuss (Wasser und Fruchtfleisch) oder 3 Tassen Wasser und 2 Esslöffel Kokosmus oder Kokosöl
– 2 Tassen Ananas
– 1/2 Tasse Cashews
– 1/2 Tasse Datteln

– 1/2 Vanilleschote (optional)
Alle Zutaten im Blendtec oder im Vitamix mixen.

Carob-Kakaobutter-Shake:

– 3 Tassen Wasser
– 2 Esslöffel Carob
– 1/2 Tasse Cashews
– 1/2 Tasse Datteln
– 2 Esslöffel Kakaobutter, zum Verflüssigen leicht erwärmt
– 1/2 Vanilleschote (optional)
Das Wasser oder die Kakaobutter (diese im Wasserbad) auf maximal 40°C erwärmen. Alle Zutaten im Blendtec oder im Vitamix mixen.

Orangen-Nuss-Shake:

– 1 Tasse Wasser
– 2 geschälte Orangen
– 1/2 Tasse Cashews
– 1/2 Tasse Datteln
– 1/2 Vanilleschote (optional)
Alle Zutaten im Blendtec oder im Vitamix mixen.


Praxistipps:

Kokosnüsse öffnen:

Die Kokosnuss hat ja 3 angedeutete Löcher auf der Oberseite. Zwei davon lassen sich leicht mit einem Schraubenzieher durchstechen (das dritte nicht, das ist hart). Dann kann man den Saft bequem auslaufen lassen. Danach nimmt man die Kokosnuss in eine Hand und haut sie mit ein bisschen Schwung auf die Rückseite eines Schneidbrettes, bis sie aufspringt. Meist tut sie es schon beim ersten Mal. Das ist die einfachste und ungefährlichste Art, an Saft und Fruchtfleisch zu kommen.

Links zu veganen und/oder rohen Rezeptsammlungen im Web:

der Vegetarischen Initiative e.V., Hamburg
Videos von Vegusto in der Schweiz
von Compassionate Cooks in Oakland, CA
von Loren Ulm (VeganYumYum.com) in Boston, MA
vom Restaurant Cousin’s in Chicago
von ChooseVeg in Columbus, OH
von Fatfree Vegan Kitchen
der Gone Raw Community

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