Empfohlene Ernährung

Einkauf und Zubereitung
Essen
Das esse ich nicht oder kaum
Was ich esse und warum

Als genussvollstes, gesündestes und am meisten Glücksgefühle erzeugendes Essen empfehle ich eine vegane Bio- und Wildkräuter-Frisch-Rohkost nach den eigenen Vorlieben und Wünschen. Dazu muss man nicht ständig in den Wald oder in den Garten hinaus und auch nicht in den Bioladen hinein, um sich auf diese Weise zu versorgen.
Die jeweils angesprochenen Punkte vegan, bio, Wildkräuter, frisch und Rohkost sind dabei als Orientierungen oder Ziele zu verstehen, denen man sich gemäss den eigenen Wünschen und im eigenem Tempo nähert (Das entspricht dem ayurvedischen Herangehen, nachdem der Ist-Zustand das Vorgehen bestimmt und nicht wie beispielsweise beim Yoga, in Religionen oder Ideologien, ein Ziel, dem man sich gnadenlos unterordnet).
Die Umstellung der eigenen Ernährung sollten wir doch wählen, um uns täglich an köstlichen Gerichten erfreuen, wie sie unser bequem Geldbeutel hergibt, und um in den verschiedensten Gebieten unseres Lebens Verbesserungen für unser Leben zu erreichen, ohne dass wir viel an unserem Leben ändern müssten oder den Preis von Anpassungsschwierigkeiten dafür zu zahlen hätten.

Einkauf und Zubereitung

Kaufe täglich in einem kleinen, bestens sortierten Bioladen mit sehr frischen Waren und ansprechendem Sortiment ein (meiner ist weniger als 500 m von meiner Wohnung entfernt – das war eine meiner Bedingungen für meine Wohnungswahl).
Gehe direkt zu frischem Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten. Nutze andere Abteilungen selten – vielleicht mal für einige Deiner Gäste. So brauchst Du weder Vegan-Label noch Etikettenstudium und Dein normaler Einkauf ist kurz und schnell erledigt.
Lass Deinen Körper entscheiden, was ihn gerade anspricht. Alles, was in Deinem Korb landet, sollte vegan, bio, roh, reif, frisch und von bester Qualität sein. Darauf solltest du achten. Nach kurzer Zeit wird Dein Leben sicher nichts anderes mehr wollen. Sonst hol Dir sichere Tipps und phantasievolle Anregungen in meinen Kursen, die ich überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz mache.
Du brauchst sicher nicht viel, entsprechend gut kann es sein.
Regional-saisonales Einkaufen und das Wegfallen von tierischen Produkten, Fertig- oder Halbfertig-Gerichten macht Einkäufe so preiswert, so Du vielleicht noch einige Superfoods bei Rohkostversendern zukaufen kannst (bestimmte Rohwaren, die man nur im Versand bekommt). Das ist aber nicht nötig. Die regionalen, saisonalen Produkte im Bioladen sprechen Dich sicher auch besonders an. Sie versorgen Dich mit dem, was das Wetter gerade an Ansprüche an Deinen Körper stellt (so ist Dir als Rohköstler auch im Winter warm). Dein Bedarf an Superfoods sollte dementsprechend gering sein.
Iss, worauf Du Appetit hast – meistens sollten Obst oder Gemüse so wie sie sind, grüne Smoothies, oft Salate, manchmal andere rohe Zubereitungen wie Suppen, Pasteten, Gemüse- oder Algen-Pasta, Sushi, Wraps, Pizza, Cremes, Energiebällchen oder auch mal Torte Dich am besten und langfristigsten zufrieden machen.
Meine Gerichte und die daraus folgenden Rezepte für meine Kurse entstehen spontan. Das empfehle ich auch Dir. Lerne das intuitive und spontane Zubereiten von Coaches und Zubereitern, die genau das als ihr eigenes Prinzip lehren. Deinen Körper und Dein Herz wird es freuen! So kannst Du nicht nur Deinen Körper optimal versorgen, sondern auch die ganze Vitalität und Dynamik des Lebens in Dein eignes Leben einladen. Bring Deine Phantasie und Deine künstlerische Ader ins Zubereiten ein! So wirst Du das Zubereiten und das Essen lieben!
Alles kann in Windeseile hergestellt werden und da ja alles roh bleibt und auch selten Öl in der Küche Verwendung finden sollte, sind danach Geräte und Geschirr im Nu wieder gereinigt – meist ohne warmes Wasser oder Spüli.

Das esse ich

Mein Essen ist vegan, bio, roh, weitgehend regional, saisonal, soja- und getreidefrei – die angenehmste und praktischste Ernährung, die ich für mich gefunden habe. Sie macht mich gesund, kraftvoll, ausdauernd und leistungsfähig. Ausnahmen davon mache ich selten.
Vegane Bio-Rohkost ist für mich die schnellste, einfachste und befriedigendste Möglichkeit, zu gutem Essen zu kommen, zudem ist sie für mich die natürlichste, bekömmlichste und gesündeste Art, mich zu ernähren. Ich empfehle diese Ernährung jedem, der Spass und Abwechslung in seinem Essen haben möchte, sich in seinem Körper und in all seinen Aspekten seines Lebens wohlfühlen möchte und nach dem Optimum dessen strebt, was er in seinem Leben erreichen kann.
Vegan zu essen ist für mich für mich Herzenssache – ich liebe Menschen, Tiere und die Natur und habe die Absicht, den Planeten weitgehend so zu verlassen, wie ich ihn vorgefunden habe. Ich esse Lebensmittel wie sie sind, einfache Speisen und Gourmet-Gerichte und habe damit alle Abwechselung, die ich mir wünsche. Vor allem stehen Obst, grüne Blattgemüse, Gemüse, Samen und Nüsse auf meinem Speiseplan.
Der Geschmack und die Wirkung meiner veganen Bio-Rohkost macht mich zufriedener als alles Andere, das ich sonst essen könnte – ich würde sie daher langfristig für nichts eintauschen.

Das esse ich nicht oder kaum

Ich kenne die Wirkungen der Lebensmittel aus meiner Körpererfahrung und richte mich nicht nach Lehren, Geboten oder Dogmen mit dem, was ich esse, sondern danach, wie ich mich mit dem was ich esse beim Essen und danach fühle.
Wenn ich von den folgenden Lebensmitteln wenig zu mir nehme, spüre ich dabei nur Bereicherung und keinen Verzicht:
Die ersten 6 gehören zu den schwingungsvergröbernden sowie das Nervensystem irritierenden bzw. es reizenden Lebensmitteln. Eines von ihnen lässt oft genug zum nächsten greifen. Wer deshalb von einem von ihnen lassen will, ist meistens gut beraten, zumindest eine Zeit lang auch auf die anderen zu verzichten. Alle sechs machen es übrigens auch schwerer, von nichtveganen Lebensmitteln loszukommen – durch die ihnen generell innewohnenden Eigenschaften, wie auch durch die Gelegenheiten, zu denen man sie isst oder trinkt. Als Nichtlebensmittel gehören Zigaretten noch in diesen Kreis.
Alkohol – manchmal angenehm, passt er für mich jedoch selten zu rohem Essen, weil er das Frischegefühl verringert, dämpfend, Wahrnehmung verringernd (in Yoga und Ayurveda tamasisch – Dunkelheit und Unwissenheit fördernd)
Kaffee – trinke ich fast nur, falls meine Nase mal durch gekochtes Essen verschlossen ist, was bei meinem Rohkostanteil von knapp unter 100% seltenst vorkommt, fremdsteuernd und nervenreizend, lässt die eigene Befindlichkeit nicht wahrnehmen, in Yoga und Ayurveda rajasisch – Leidenschaft und damit Unwissenheit fördernd
Tee, schwarz oder grün – hält mich mindestens 8 Stunden wach, nervenreizend, lässt die eigene Befindlichkeit weniger wahrnehmen, in Yoga und Ayurveda rajasisch – Leidenschaft und damit Unwissenheit fördernd
Kakao und Schokolade – nervenreizend, in Beziehungen reizbar machend, lässt schlecht einschlafen, in Yoga und Ayurveda rajasisch – Leidenschaft und damit Unwissenheit fördernd
Knoblauch – mag ich selten am Essen, schmecke ihn noch am nächsten Tag und mag diesen Umstand gar nicht, Frischegefühl verringernd, dämpfend, Wahrnehmung verringernd, in Yoga und Ayurveda tamasisch – Dunkelheit und Unwissenheit fördernd
Zwiebeln – Frischegefühl verringernd, feine Aromen und die Möglichkeit zur Beurteilung der Lebensmittelfrische zerstörend, schmecke ich auch noch am nächsten Tag und mag es nicht, in Yoga und Ayurveda rajasisch – Leidenschaft und damit Unwissenheit fördernd
Die Anmerkungen zu Yoga und Ayurveda mögen manchen verwundern, da ich hier auch Leidenschaft (rajas) mit Unwissenheit (tamas) zusammenbringe, gelten sie doch in Yoga und Ayurveda als getrennt wahrnehmbare Erscheinungsweisen. Als Erscheinungsweisen (gunas) bleiben sie natürlich auch deutlich voneinander getrennt. Rajas ist Leidenschaft, die nach dem Verständnis der beiden Lehren Freude, Spass, Vitalität und Unternehmungsgeist nicht für sich allein gepachtet hat, sondern nur übertriebene Spitzen beschreibt, die aus der Wahrnehmung der Wirklichkeit wie sie ist herauskatapultieren und selten zu guten Ergebnissen führen. Im besten Fall macht Leidenschaft im Nachhinein müde und führt dann dazu, dass man mit übertriebener Benebelung auf diese Müdigkeit reagiert. Das Schlafen bei zugezogenen Vorhängen am Tag nach einer Nacht im Club ist ein Beispiel dafür, der heftige Beziehungskater danach die Folge, die mit Sattva nicht aufgetreten wäre. Tamas ist nicht nur als Unwissenheit, sondern zusätzlich als Dunkelheit, Dämpfung oder Abstumpfung zu beschreiben, viele Worte, die zudem unterschiedlich klar auf die verschiedenen Lebensmittel zutreffen. Nur sattva (Reinheit – kein guter Begriff, er sorgt für unglaublich viele Missverständnisse) fördert die Wahrnehmung der Wirklichkeit so wie sie ist. Rohkost aus reifen, unbeschadeten Zutaten, die nicht zuviel Süsse, Salz, Saures, Gewürze oder Öl enthält, ist von Natur aus sattvisch.

Nicht nur bei den vorgenannten Lebensmitteln halte ich mich zurück. Ich süsse auch selten und kaum je ausserhalb meiner Zubereitungskurse:
Honig – benutze ich nicht, schliesslich ist er tierischen Ursprungs. Wenn ich mit anderen zusammen esse nehme ich ihn jedoch manchmal in Kauf, was äusserst selten vorkommt. Dabei ist es selten, dass sein Geschmack mich nicht stört.

Agavendicksaft lehne ich grundsätzlich wegen ihrem extrem hohen Fruktosegehalt (70–97%) ab, wenn es nicht um minimalste Mengen geht. Langfristig können sie sonst zu Insulinresistenz, Fettleber usw. führen; sie werden fast vollständig zu Fett umgebaut.

Generell sind Agavendicksaft, Yacóndicksaft, Birkensüsse und andere Zuckerarten relativ isolierte Stoffe, die extrem viel Zucke enthalten. Diese isolierten Zucker, aber auch die natürlichen Zuckergehalte von Datteln und Trockenfrüchten richten bei anderem als minimalem Gebrauch Geschmack und Stoffwechsel falsch aus. Auch haben sie nicht mehr die positiven Gestaltungskräfte frischer Früchte, die wir schon allein nutzen sollten, um auf die natürlichste Art eine harmonische Wahrnehmung der Welt zu erreichen und mehr Zufriedenheit und Gelassenheit in unser Leben zu bringen.

Weiterhin esse ich wenig:
Salz – ist bei Rohkost fast nur bei Lebensmitteln nötig, die nicht optimal zum aktuellen Bedürfnis des Körpers passen. Wenn, dann nehme ich meist Steinsalz, weil es nicht reizt, Geschmack verstärkt und ihm auch bei minimalster Verwendung eine deutliche Richtung gibt
Öl – ein bisschen ist ok., manchmal wird es auch erheblich mehr, ich esse es nach Körpergefühl und äusserem Anlass, selten einmal eine Suppe mit recht viel Olivenöl ist schon sehr lecker, doch der Ölkonsum sollte nicht zu stark das Früchteesssen ersetzen
Soja – ich verwende es eigentlich nur fermentiert – als rohes Miso, Tamari oder Shoyu, man kann es sonst fast nur gekocht verwenden und dann wirkt es energetisch genauso alt und langweilig wie alles andere Gekochte, wirkt beschwerend und nimmt Frischegefühl
Kombinationen aus Kokosöl und Kakao oder Carob – nur, weil ich die Kombinationen geschmacklich nicht mag, zu Kakao passt für mich nur wirklich Kakaobutter, zu Carob eigentlich nichts oder eben doch eine Spur Kokosöl

Was ich esse und warum

Fresh food. Period.
In meinen Ernährungsprotokollen tauchen wenige Lebensmittel auf, die nicht roh sind und aus ganz frischen Zutaten hergestellt sind.
Der viel schnellere, befriedigendere, praktischere, gesündere und langfristig erfolgreichere Umstieg von jeder anderen Ernährungsweise zur veganen, total zufrieden machenden Kost ist der Schritt direkt von der Mischkost zur veganen Frisch – gleich Vital-Rohkost.
Selten esse ich auch Trockenfrüchte, Nüsse und Pulver wie Carob, Kakao, Maca, Lucuma oder Açai – aber immer dann, wenn ich Lust dazu habe.
Die Regel sind Salat- oder Kohlblätter oder Obst für sich allein gegessen oder als Smoothies und Wraps aus Salat und Obst oder Algen. Dann Pasta aus Zucchini, Gurken oder Kürbissen mit frischen Soßen.
Außerdem etwas Wurzelgemüse wie Rote Bete, Karotten, Navetten, Topinambur, Kohlrabi oder Süßkartoffel – meist als Pasta oder am Stück, obwohl der Anteil von diesen in diesem Jahr weniger geworden ist.
Mein Getränk ist Wasser.
Was die Geschmackswahrnehmung angeht, ist mein Körper insbesondere durch lange Ayurveda- und Frischkost-Erfahrungen und Lichtnahrungsphasen sensibilisiert.
Mein Körper ist gut und ausgeglichen mit Nährstoffen, Ruhe, Licht und Freude versorgt und bekommt äußerst selten Reizstoffe*, so dass er seit langem keinen Heisshunger mehr kennt.
(*Die angesprochenen Reizstoffe wie isolierte Zucker, Salz, Alkohol, Kaffee, Kakao, Knoblauch und Zwiebeln, die auch den Geschmack launisch machen und feinere Wahrnehmungen erschweren, fielen irgendwann automatisch aus meiner Alltagsernährung. Ich nehme sie äußerst selten zu mir, genieße sie dann aber gern. Auch bei mir wirken sie dann bis zur nächsten rohen Mahlzeit irritierend und als Suchtstoff).
Der Geschmack von täglich frisch eingekauften (damit der Körper nach seinen Bedürfnissen auswählt), wirklich frischen Obst- und Gemüsesorten ist beste Werbung für gesundes veganes Essen. Weil das so köstlich schmeckt und bekömmlich ist, muss man – wenn man es öfter Leuten anbietet – auch nur viel später und viel weniger von Tierschutz reden. Die wichtigsten Argumente gegen vegane Ernährung sind dann passé.


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